Wir verwenden in unserem Internetangebot Cookies. Cookies sind Textdateien, die der zeitlich beschränkten Archivierung von Informationen dienen und im Zwischenspeicher Ihres Internetbrowsers plaziert werden. Sie helfen uns dabei umfangreiche und zielgruppenspezifische Angebote für Sie bereitzustellen. Mit der Nutzung unseres Internetangebotes erklären Sie sich damit einverstanden, daß wir auf Ihrem Endgerät Cookies setzen dürfen. Sie können die Erfassung und der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten und die Übermittlung und Verarbeitung dieser Daten verhindern, indem Sie die das Speichern der Cookies in Ihrem Internetbrowser deaktivieren. Weitere Informationen

close

Wer gut informiert ist, hat alle Vorteile auf seiner Unternehmensseite!  

Hier informieren wir Sie regelmäßig und praxisorientiert über topaktuelle Themen aus der Finanzwelt.

 

Deka Konjunktur-Kommentar

Der Konjunkturkommentar von Dr. Ulrich Kater*

 

Nach der Schwächephase zum Jahreswechsel meldete sich die deutsche Volkswirtschaft im zweiten Quartal 2013 eindrucksvoll zurück. Als größte Euro-Volkswirtschaft trug sie damit maßgeblich zum Rezessionsende in Euroland bei.


Das deutsche Bruttoinlandsprodukt nahm im zweiten Quartal spürbar um 0,7 % gegenüber dem Vorquartal zu. Dabei ist besonders erfreulich, dass der positive Wachstumsbeitrag nicht mehr überwiegend vom privaten Konsum kam, wie das in den beiden Quartalen zuvor der Fall war. Es waren tatsächlich auch wieder die Exporte und die Unternehmensinvestitionen, die ihre krisenbedingte Schrumpfungsphase überwunden haben und gleich deutlich angestiegen sind. Zusammengenommen machten sie sogar mehr als die Hälfte des Quartalswachstums aus. An den erstmals seit 2011 wieder gestiegenen Ausrüstungsinvestitionen ließ sich zudem ablesen, dass die lang ersehnte Zuversicht der deutschen Unternehmen wieder zunimmt.

Die Stimmung bessert sich
Das untermauern auch die überraschend starken Anstiege der Stimmungsindikatoren im August. Der deutsche Einkaufsmanagerindex erreichte mit 53,4 Punkten den höchsten Stand seit sieben Monaten, der Teilindex für das verarbeitende Gewerbe stieg dabei auf ein Zweijahreshoch von 52,0 Punkten. Dem folgte ein kräftiger Anstieg des ifo Geschäftsklimas auf 107,5 Punkte und damit den höchsten Stand seit über einem Jahr. Somit hat sich die Stimmung der deutschen Unternehmen angesichts des Rezessionsendes in Euroland nochmals deutlich aufgehellt. Hierbei haben sich sowohl die Lagebeurteilung als auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen signifikant verbessert. Der Zeiger der ifo Uhr verfestigt sich somit im „Boom"-Quadranten.

Für die unerwartet starke Verbesserung der ifo-Lagebeurteilung auf den höchsten Wert seit Juni 2012 war das produzierende Gewerbe ausschlaggebend. Daneben hat sich auch im Großhandel die Stimmung deutlich verbessert. Insgesamt bestätigt uns die ifo-Lagebeurteilung das breite Fundament, auf dem die deutsche Wirtschaft steht: Ein Dreiklang aus Konsum und Investitionen sowie Außenwirtschaft trägt zum Wachstum bei.

Exporterwartungen steigen
Die besseren ifo-Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen dürften sich auch auf die Unternehmensinvestitionen im dritten Quartal positiv auswirken. Hierzu tragen auch die gestiegenen Exporterwartungen der deutschen Industrie angesichts der jüngsten konjunkturellen Verbesserung in den europäischen Krisenstaaten bei.
Deutschland bleibt somit auch im dritten Quartal auf Wachstumskurs. Die Konjunkturlokomotive der Eurozone steht damit weiterhin unter Dampf und steuert maßgeblich dazu bei, dass die Eurozone im dritten Quartal nicht wieder zurück in die Rezession abrutscht.

* Der Autor, Dr. Ulrich Kater, ist Chefvolkswirt der DekaBank

 

 

Wettbewerbsvorteil durch Informationsvorsprung

Informationsvorsprung bedeutet Wettbewerbsvorteil! Sichern Sie sich wichtiges Expertenwissen und bauen Sie auf zahlreiche Tipps, die für die Entwicklung Ihres Unternehmens von Bedeutung sind.

Naspa-Newsletter abonnieren