Wir verwenden in unserem Internetangebot Cookies. Cookies sind Textdateien, die der zeitlich beschränkten Archivierung von Informationen dienen und im Zwischenspeicher Ihres Internetbrowsers plaziert werden. Sie helfen uns dabei umfangreiche und zielgruppenspezifische Angebote für Sie bereitzustellen. Mit der Nutzung unseres Internetangebotes erklären Sie sich damit einverstanden, daß wir auf Ihrem Endgerät Cookies setzen dürfen. Sie können die Erfassung und der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten und die Übermittlung und Verarbeitung dieser Daten verhindern, indem Sie die das Speichern der Cookies in Ihrem Internetbrowser deaktivieren. Weitere Informationen

close

Wer gut informiert ist, hat alle Vorteile auf seiner Unternehmensseite!  

Hier informieren wir Sie regelmäßig und praxisorientiert über topaktuelle Themen aus der Finanzwelt.

 

Deka Konjunktur-Kommentar

Der Konjunkturkommentar von Dr. Ulrich Kater*

Euroland ist und bleibt auf Erholungskurs. Das Wirtschaftsvertrauen (Economic Sentiment) der Eurozone befindet sich seit fünf Monaten im Normalbereich und arbeitet sich weiter an den langjährigen Durchschnitt von 100 Punkten heran.

Die Teilkomponenten für Industrie und für Verbraucher zogen im Oktober die Wirtschaftsstimmung weiter nach oben. Das unterstreicht das Rezessionsende in Euroland und signalisiert zum Auftakt des vierten Quartals einen weiteren Anstieg des Bruttoinlandprodukts. Hintergrund hierfür ist, dass die Krisenländer (Irland, Portugal, Spanien und Italien) dabei sind, aus ihrer langjährigen Rezession herauszufinden, während auf Deutschland weiterhin Verlass als Wachstumslokomotive des Eurolands ist.

Tendenz: insgesamt positiv
Dies gilt auch trotz der leichten Stimmungseintrübung der deutschen Unternehmen im Oktober. Das ifo Geschäftsklima sank um 0,3 auf 107,4 Punkte. Dabei gaben die Geschäftserwartungen nach, während die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage weitgehend stabil war. Hierbei erkennen die Unternehmen über die letzten Monate hinweg eine leichte Verbesserung der Wirtschaftslage. Der Zeiger der ifo-Uhr bleibt auch im Oktober fest verankert im Boom-Quadranten stehen.

Kein Grund zur Skepsis

Der Rückgang der Geschäftserwartungen sollte nicht überbewertet werden. Sie sanken weniger stark als sie im Monat zuvor angestiegen waren und liegen damit weiterhin in der Nähe früherer Hochpunkte. Damit signalisieren sie eine sich im Trend weiter verbessernde Konjunktur. Auch scheint keine allgemeine Skepsis vorzuherrschen, denn die Exporterwartungen sind nach Angaben des ifo-Instituts auf einen Jahreshöchststand angestiegen. Hier dürfte die zunehmende Belebung der europäischen Konjunktur Hoffnungen auf bessere Auslandsgeschäfte geweckt haben.

All das zeigt, dass sich der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland fortsetzt, allerdings in einem moderateren Tempo als im zweiten Quartal. Die Konjunktur befindet sich weiter auf einem Erholungspfad, der aber streckenweise auch holprig sein kann.

Kontinuierlich stark bleibt dagegen der deutsche Arbeitsmarkt. Hier ließ die moderate Herbstbelebung die Arbeitslosenquote im Oktober von 6,6 % auf 6,5 % (6,9 % saisonbereinigt) zurückgehen, die Anzahl der Arbeitslosen liegt derzeit nur knapp über der 2,8 Millionen-Marke.

* Der Autor, Dr. Ulrich Kater, ist Chefvolkswirt der DekaBank

 

 

Wettbewerbsvorteil durch Informationsvorsprung

Informationsvorsprung bedeutet Wettbewerbsvorteil! Sichern Sie sich wichtiges Expertenwissen und bauen Sie auf zahlreiche Tipps, die für die Entwicklung Ihres Unternehmens von Bedeutung sind.

Naspa-Newsletter abonnieren