Bausteine zur Konzeptentwicklung
Damit Ihre Idee zum Konzept wird, haben wir für Sie die wichtigsten Bausteine zur Konzeptentwicklung zusammengefasst.
Zusammenfassung
Hier formulieren Sie auf maximal einer Seite die Grundzüge Ihrer Geschäftsidee und nennen Ihre wesentlichen Erfolgsfaktoren und langfristigen Ziele.
Unternehmensform
Informieren Sie sich über die verschiedenen Rechtsformen. Berücksichtigen Sie hierbei die steuerlichen Aspekte sowie die haftungsrechtlichen Konsequenzen. Beschreiben Sie, welche Rechtsform Sie wählen und begründen Sie Ihre Entscheidung.
Beschreiben Sie Ihre Produkte oder die Dienstleistung
Besonders wichtig ist es herauszustellen, worin Vorteile und Nutzen Ihrer Kunden liegen. Inwieweit grenzen Sie sich von bisher am Markt agierenden Anbietern ab? Was machen Sie besser als andere? Warum kommen die Kunden ab morgen zu Ihnen?
Stellen Sie die Branche und den Markt, in der/dem Ihr Unternehmen tätig ist, vor
Wie steht es um die aktuelle Situation und die Perspektiven der Branche? Als besonders wichtig erachten wir die Analyse Ihrer Wettbewerber. Diese sollten Sie vor dem Start unbedingt kennen.
- Wer sind Ihre Wettbewerber?
- Wie ist deren Marktposition?
- Worin bestehen deren Stärken und Schwächen?
- Wie sieht deren Preisgestaltung aus?
- Welche Marktanteile haben diese?
- An welchen Standorten agieren Ihre Wettbewerber und welche Zielgruppen sprechen diese an?
- Wo positionieren Sie Ihr künftiges Untenehmen?
- Definieren Sie an dieser Stelle auch die Zielgruppe Ihres Unternehmens
In diesem Baustein geht es um den Bereich Marketing und Vertrieb
An dieser Stelle lesen wir in Geschäftsplänen häufig eine reine Aufzählung von Werbemitteln. Von Flyern bis zu Rundfunk- und Fernsehwerbung - alles ist dabei. Kosten und Streuverluste dieser Aktivitäten werden dabei unterschätzt. In diesem Baustein geht es um mehr: Unterscheiden Sie zwischen Markteintrittsstrategie und Vertriebskonzept. Wie machen Sie auf Ihr Vorhaben aufmerksam und über welchen Weg wollen Sie Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung vertreiben? Wie sieht Ihre Preisgestaltung aus? Welche Zahlungsfristen und Rabatte räumen Sie Ihren Kunden ein? Wichtig ist, dass Ihre Überlegungen in diesem Bereich auf Ihre Zielgruppe abgestimmt sind.
Unter der Überschrift Unternehmensleitung geht es um Ihre persönlichen Qualifikationen
Hier bietet sich ein tabellarischer Lebenslauf an, der Ihre fachliche Qualifikation, Branchenerfahrung sowie Ihr kaufmännisches Know-how unterstreichen sollte. Ferner ist die Struktur Ihres Unternehmens von Interesse. Wer macht in Ihrem Unternehmen was? Bei Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern ist die Anfertigung eines Organigramms hilfreich.
Wichtig ist, dass Sie - nach einer überschaubaren Anlaufphase - in der Lage sind, aus den prognostizierten Überschüssen Ihres Unternehmens Ihre privaten Lebenshaltungskosten zu finanzieren. Damit Sie konkret wissen, was Sie als Unternehmer verdienen müssen, empfehlen wir Ihnen, zunächst Ihre privaten Lebenshaltungskosten zu ermitteln. Anschließend sind - für einen Zeitraum von drei Jahren - folgende Bereiche Ihres Unternehmens zu planen:
- Investitionen
- Personal
- Rentabilität
- Liquidität
- Chancen
- Risiken
Planzahlen lassen sich in der Praxis nicht 1:1 umsetzen. Durch Vergleich von Plan- und Ist-Zahlen erkennen Sie jedoch Abweichungen von Ihrem Ziel und können entsprechend reagieren. Nutzen Sie die Chance, bereits im Vorfeld zu überlegen: "Was passiert, wenn ..."
Bei der Aufstellung der Planzahlen sollte ein Steuerberater hinzugezogen werden.
Typische Fehler bei der Rentabilitätsplanung sind nach unseren Erfahrungen:
- Kostenpositionen werden "vergessen".
- Kosten werden - im Branchenvergleich - viel zu niedrig angesetzt.
- Bei steigenden Umsätzen werden keine Kostensteigerungen berücksichtigt.
- Die geplanten Umsätze sind kapazitätsmäßig nicht realisierbar
Stellen Sie zunächst die Gesamtkosten Ihres Vorhabens zusammen. Hierzu gehören einerseits Investitionen wie Kosten für Maschinen, Fahrzeuge, Waren, Betriebs- und Geschäftsausstattung und andererseits Betriebsmittel (Anlaufkosten, Vorfinanzierung von Forderungen etc.) Nach unseren Erfahrungen unterschätzt nahezu jeder Existenzgründer die Anlaufkosten seines Vorhabens. Die Anlaufkosten können Sie zum Beispiel durch Aufstellung eines Liquiditätsplans ermitteln.
Sie stehen vor der Existenzgründung und möchten umfassend und individuell beraten werden. Dann senden Sie uns neben Ihrem Konzept die vollständigen Planungsunterlagen zu!
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Weitere Informationen bekommen Sie natürlich auch von Ihrem persönlichen Firmenkundenberater. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Beratungstermin.
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