IBAN - International Bank Account Number - Rechner
Beim Auslandszahlungsverkehr ist es notwendig, daß neben der Kontonummer des Zahlungsempfängers auch das Land, der Ort, die Bezeichnung der Empfängerbank und die international gültigen Codes seiner Bank, die SWIFT/BIC-Codes angegeben werden. Nur so ist es möglich, den Empfänger der Zahlung und die Bank des Empfängers eindeutig zu identifizieren.
Durch die Einführung einer weltweit gültigen, internationalen Bank-/Konto-Numerierung soll nunmehr die Möglichkeit geschaffen werden, alle diese Daten aus einer einzigen eindeutigen Kontonummer, der IBAN abzulesen.
Die Standards für die IBAN wurden von ISO (International Standards Organisation) als ISO-Norm 13 616 veröffentlicht. Auch die ECBS (European Committee for Banking Standards) hat diese Norm übernommen und sich im Dokument EBS 204 auf eine einheitliche Schreibweise für die Bank-/Kontoidentifizierung geeinigt. Die IBAN besteht für elektronische Anwendungen aus bis zu 34 alphanumerischen Zeichen. Für jedes Land wurde eine feste Länge der IBAN festgelegt.
Für Deutschland wurde eine einheitliche Länge von 22 Stellen vereinbart:
- 2-stelliger Ländercode
- 2-stellige Prüfziffer
- 8-stellige Bankleitzahl
- 10-stellige Kontonummer (kürzere Kontonummern werden durch führende 0 auf 10 Stellen aufgefüllt)
Durch die weltweit einheitlich berechnete Prüfziffer soll es ermöglicht werden, unrichtig angegebene IBAN´s festzustellen und dadurch Zahlungsverzögerungen zu vermeiden.
Die IBAN wird in Blocks von jeweils 4 Zeichen geschrieben, wobei der letzte Block je nach Land weniger Stellen hat. Das Wort IBAN ist voranzustellen.
Beispiel:
Für das Konto 123456789 bei der Naspa (BLZ 510 500 15) lautet die IBAN:
IBAN DE02 5105 0015 0123 4567 89
Gewährleistungshinweis
Diese Ausgabe der IBAN erfolgt ohne Gewähr. Ihre IBAN und den BIC entnehmen Sie bitte Ihrem Kontoauszug.
Es ist vorgesehen, im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr auf die Verwendung der IBAN umzustellen. Die Naspa kann, falls Ihnen die IBAN des Zahlungsempfängers bekannt ist, diese bereits jetzt bei Ihrer Auslandszahlung weiterleiten. Die weltweite Umstellung auf einen neuen Standard nimmt jedoch erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch. Es sollte daher zunächst weiterhin zusätzlich der SWIFT/BIC-Code der Bank des Empfängers angegeben werden, um Zahlungsverzögerungen im Empfängerland zu vermeiden.
Haben Sie noch Fragen?
Weitere Informationen bekommen Sie natürlich auch von Ihrem persönlichen Firmenkundenberater. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Beratungstermin.
Ihre Naspa vor Ort:
Für individuelle Finanzlösungen fragen Sie Ihren Naspa-Berater
