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Aktien im Fokus

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Attraktive Anlagemöglichkeiten

Die Deutschen sind nach wie vor Sparweltmeister. Doch trotz Niedrigzinsphase nutzt nur ein Bruchteil mögliche attraktive Renditen bei Aktieninvestments. Welche Überlegungen sind wichtig und hilfreich bei dieser Anlageform?

Umdenken im Land der Aktienmuffel

Lieber ertraglos sparen als rentabel anlegen! Typisch deutsch? Wenn es um Aktieninvestments geht, trifft diese Aussage wohl oft ins Schwarze. Denn trotz Niedrigzinsphase nutzen diese Anlageform nur 15 Prozent** der Deutschen. Dabei können Aktien trotz Schwankungen attraktive Renditen erzielen.  

Die Deutschen sind nach wie vor Sparweltmeister. „Traditionell liegen laut Bundesbank auf Giro- und Tagesgeldkonten rund 2 Billionen Euro* – und das bei niedrigen Zinssätzen“, erklärt Udo Kiefer, Private Banking-Leiter der Region Bad Homburg/Usingen bei der Naspa. Laut Statistiken nutzten 42 Prozent der Deutschen im Frühjahr 2017 als Geldanlageform klassische Sparkonten. Etwa 32 Prozent setzten weiterhin auf Renten- und Kapitalversicherungen**. Begründet wird diese  Sparmentalität vor allem durch das traditionell verankerte Sicherheitsdenken der Deutschen. Aktien scheinen da per se erst mal riskant – ganz gleich wie gut die Renditechancen sind. Und dies obwohl in Zeiten niedriger Zinsen mit Deutschlands Lieblingssparmodellen reale Geldvernichtung betrieben wird.  

Gut, wer sein Risikoprofil kennt

Als Katharina L. vor sieben Jahren erbte, kümmerte sich ihr Mann um die Vermögensanlagen. Nach der Trennung war für die erfolgreiche Chirurgin klar, dass sie sich jetzt selbst um ihre Anlagen kümmern muss. Bisher bediente die 39-Jährige lediglich ihr Tagesgeldkonto mit einem Teil ihres zurückgelegten Einkommens für ihre Leidenschaft: Kunstgegenstände und -auktionen. Jetzt hieß es: Erst mal einen Überblick über vorhandene Vermögenswerte schaffen.  

Im Gespräch mit ihrem Private Banking-Berater erhielt sie alle nötigen Informationen zu den bestehenden Anlagen und ließ sich ausführlich beraten. „Zuerst wird anhand der monetären Vorstellungen, zu beispielsweise Rendite, Steuer, Inflation und Verfügbarkeit, das Vermögen analysiert und mit den persönlichen Wünschen, Zielen und Risikoüberlegungen abgeglichen. Das Resultat ist eine individuelle Vermögensstrategie“, erklärt Udo Kiefer. Die Chirurgin konnte und wollte durchaus etwas mehr Risiko eingehen. Die schwache Zinslage und die gleichzeitig hohe Liquidität auf dem Tagesgeldkonto waren mitunter Gründe für ihre Entscheidung – das kostspielige Hobby der Kunstliebhaberin wurde selbstverständlich mit einkalkuliert. Schließlich überzeugten sie bei der Vermögensaufteilung unter anderem Sachwertanlagen in Form von Aktien. Mit ihrem Private Banking-Berater überprüft die 39-Jährige nun regelmäßig ihre Anlagen, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. Inzwischen kennt Katharina L. ihr Risikoprofil auch sehr gut und weiß, dass Aktieninvestments ein attraktiver Bestandteil ihrer Zukunftsvorsorge sein können.  

Richtig aufgestellt einsteigen

Eine hundertprozentige Sicherheit für den Erfolg eines Aktieninvestments gibt es nicht. Von Kursschwankungen über Kursverluste bis hin zum schlimmsten Fall des Verlustes des eingesetzten Kapitals könnte alles möglich sein. Daher sollten Anlagen, die gewisse Risiken bergen, wohl überlegt sein. Nachfolgend werden ein paar Überlegungen aufgegriffen, welche bei der Entscheidung hilfreich sein können:                      

1. Jetzt oder nie?

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Investieren? Einige Börsenweisheiten scheinen Antworten zu geben:

  • „The trend is your friend“ („Der Trend ist dein Freund“) heißt zum Beispiel, dass man auf Aktien setzen sollte, wenn deren Trend nach oben zeigt.
  • „Never catch a falling knife“ („Fange nie ein fallendes Messer“) mahnt davor, nicht auf Aktien zu setzen, wenn diese sich in einem Abwärtstrend befinden.

Doch trotz aller Börsenweisheiten scheint es ihn nicht zu geben: den richtigen Einstiegszeitpunkt. Daher kann es sich lohnen systematisch, also schrittweise,  zu investieren: So kann der Anlagebetrag über verschiedene Kaufzeitpunkte verteilt werden damit der Durchschnittskosteneffekt (Cost Average Effekt) seine Wirkung entfalten kann.

2. Niemals auf nur eine Karte!

Schwankungen und ggf. realisierte Verluste gehören zum Börsenalltag. Eine angemessene Streuung über verschiedene Anlageklassen kann das Risiko gegenüber einer einzelnen Anlageform reduzieren. Auch innerhalb einer Anlageklasse kann man sich breit aufstellen, wie z. B. durch Aktien verschiedener Branchen oder unterschiedlicher Regionen. Generell gilt jedoch, dass sich Risiken auch über einen angemessen langen Investitionszeitraum verringern lassen.

3. Die Freude liegt im Detail

Beim Autokauf achten wir in der Regel auf bestimmte Merkmale wie Verbrauch, Hersteller oder Ausstattung. Warum nicht beim Aktieninvestment? Es ist schließlich das eigene Geld, das man einem Unternehmen zur Verfügung stellt. Deshalb: Es spricht nichts dagegen, das Unternehmen einer fundamentalen Betrachtung zu unterziehen, wie beispielsweise durch einen Blick auf den inneren Wert des Unternehmens oder die Bilanzrelationen.

4. Wer braucht schon eine Strategie?

Was möchten Sie mit Ihrer Geldanlage erreichen? Ist es Geld, mit dem Sie spekulieren möchten? Hoffen Sie auf schnelle Gewinne? Oder verfolgen Sie eine eher konservativere Ausrichtung Ihres Vermögens? Diese grundsätzlichen Überlegungen können vor Enttäuschungen oder zu hohen Erwartungen schützen.

5. Kennen Sie Ihr Limit!?

Bis zu welchem Kurs sind Sie bereit zu kaufen oder zu verkaufen? Limits können helfen, um Ihre Vorstellungen bezüglich des Preises und des Kurses umzusetzen.  

6. Nicht um jeden Preis!

Wer vorhat, an der Börse zu investieren, sollte sich vorab überlegen welche Teile des Anlagebetrages kurz, -mittel- oder langfristig zur Verfügung stehen sollten – beispielsweise für geplante Anschaffungen. Aus einer Notsituation Aktien zu verkaufen, heißt, den Preis akzeptieren zu müssen, der gerade auf dem Parkett bzw. an der Börse geboten wird.  

Sie handeln bzw. traden selbst? Sie suchen einen Sparringspartner, der Ihnen bei Ihren Entscheidungen zur Seite steht? Oder Sie denken über ein weiteres Aktieninvestment nach, haben jedoch nicht die Zeit oder Muße, sich ständig selbst darum zu kümmern? Dann stehen Ihnen unsere Private Banking-Berater kompetent zur Seite.  

* (bankenverband.de/newsroom/presse-infos/was-liegt-den-depots-der-deutschen)
** (de.statista.com/statistik/daten/studie/13314/umfrage/aktuell-genutzte-geldanlagen-der-deutschen)

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