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Investmentstrategien

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Vermögen strategisch optimieren

Die Frage nach der besten Geldanlage 2017? Das waren deutsche Aktien – im Vergleich zu Sparbriefen mit vier jähriger Laufzeit, Termineinlagen mit einem Jahr Laufzeit und Spareinlagen mit drei monatiger Kündigungsfrist. Mit rund 11 Prozent erzielten deutsche Aktien (Dax-Werte) letztes Jahr die vergleichsweise besten Renditen.* Zeit, um alles auf dieses Pferd zu setzen?  

Worauf sollte man achten, wenn es darum geht, das eigene Vermögen zu optimieren? Welche Strategien bieten sich an? Nachfolgend greifen wir ein paar Überlegungen und Aspekte auf:

1. Vermögen diversifizieren

„Ein ausgewogen diversifiziertes Portfolio kann den gesamten Depotwert gegenüber einer einzelnen Anlageklasse stabilisieren“, erklärt Stefanie Schmidt, Leiterin Private Banking der Region Rhein-Lahn. Der amerikanische Ökonom Harry M. Markowitz entdeckte in den 1950er-Jahren, dass die Beimischung einer „riskanteren“ Anlageklasse zu einer „weniger riskanten“ in einem bestimmten Mischungsverhältnis paradoxerweise das Gesamtrisiko sogar unter den Wert der sichereren Investition allein drücken kann. Die Ursache für diesen Effekt liegt im Grad der Abhängigkeit der einzelnen Entwicklungsverläufe verschiedener Anlageklassen – auch Korrelation genannt.

Die Allokation über verschiedene Assets, Länder und/oder Währungen – trägt entscheidend zur Performance-Entwicklung bei. Danach folgen Entscheidungen zu Branchen, Laufzeiten, Einzeltiteln, Emittentenauswahl und Timing.

2. Risiken kennen

Hohe Rendite bedeutet hohes Risiko! Oder: Je renditestärker eine Anlageklasse ist, desto wahrscheinlicher ist eine hohe Volatilität – also eine erhöhte Schwankungsanfälligkeit der Anlage. Ein Portfolio kann als risikoeffizient bezeichnet werden, wenn kein anderes Portfolio existiert, das bei gleicher Rendite-Erwartung ein niedrigeres Risiko aufweist. Oder bei gleichem Risiko eine höhere Rendite in Aussicht stellt.

3. Verfügbarkeiten und Fälligkeiten berücksichtigen

Eine ausgewogene Anlagestrategie berücksichtigt neben der Diversifikation in verschiedene  Anlageklassen auch die Laufzeitenbänder von Kapitalanlagen. Gibt es bestimmte planbare Lebensereignisse, wie die Ausbildung der Kinder oder den Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand, zu denen Teile des Vermögens liquide gemacht werden sollen? Der Mix über verschiedene Verfügbarkeiten oder Fälligkeitsstrukturen sollte bei einer strategischen Vermögensanalyse berücksichtigt werden. Kurzfristige Anlagen (z. B. Tages- oder Festgelder) sorgen für steuerbare Liquidität. In Zeiten niedriger Zinssätze macht sich jedoch die reale Geldwertvernichtung hier besonders bemerkbar. Mittel- und längerfristige Investments wie bspw. festverzinsliche Wertpapiere, Investmentfonds, Immobilien oder Beteiligungen ermöglichen in der Regel höhere Renditen.

4. Auf Veränderungen reagieren

„Egal ob dynamische Märkte oder private Veränderungen, es gibt verschiedene Gründe, die nicht nur das Leben, sondern auch das Vermögen auf Bewährungsproben stellen können“, weiß Stefanie Schmidt. Passt die Zusammenstellung des Portfolios noch zum Risikoprofil und Anlageziel? Am Beispiel Familienzuwachs: Kann und möchte ich weiterhin auf hohe Rendite-Chancen mit hohem Risiko setzen oder verändern neue Prioritäten meine Risikoeinstellung? „Stimmt die Balance nicht mehr, sollte gehandelt werden. Daher sind regelmäßige Check-up-Gespräche, bei denen Vermögens- und Liquiditätsstrukturen betrachtet und ggf. nachjustiert werden, wichtige Bestandteile unserer Beratungsleistung“, ergänzt Schmidt.

Auf Basis Ihrer aktuellen Lebensphase, Wünsche und Pläne analysiert Ihr Private Banking-Berater Ihr Vermögen und plant zusammen mit Ihnen Ihre individuelle Vermögensstruktur. Gemeinsam definieren Sie anschließend, welche Anlagen für den Erhalt und Ausbau Ihres Vermögens am vielversprechendsten sind.

*Bankenverband: Was war die beste Geldanlage 2017? Abruf 4/18: https://bankenverband.de/newsroom/presse-infos/was-war-die-beste-geldanlage-2017/. Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

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