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Die Inflation ist zurück

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Die Geldentwertung und ihre Folgen


Das Geld wird immer weniger wert. Glauben Sie nicht? Wir beleuchten die Crux der Vermögensschmelze: Wir gravierend sind die Auswirkungen für bestehende Geldanlagen und was gilt es bei künftigen Investitionsentscheidungen zu beachten?

Die Inflation ist zurück. Die Crux der Vermögensschmelze

Können Sie sich noch erinnern, was eine Kugel Eis in Ihrer Jugend gekostet hat? 50 Pfennig, also 0,50 DM (dies entspricht bei einem Umrechnungskurs von 1,95583 gerundet knapp 0,26 Euro). Ein Bällchen Eis gibt es heute nicht unter einem Euro. Der Grund: Der Wert des Geldes hat sich im Zeitablauf verringert. Oder anders herum: Waren und Dienstleistungen verteuerten sich. Verantwortlich dafür ist die so genannte Inflation, die Geldentwertung.

Das Beispiel erscheint zwar auf dem ersten Blick banal, doch ähnlich verhält es sich bei der Preisentwicklung weiterer Waren, die wir tagtäglich einkaufen. In der jüngeren Vergangenheit erfolgte die Geldentwertung in Deutschland quasi nicht und wenn, dann lediglich in einzelnen Bereichen. Konsumenten mussten beispielweise Ende 2015 für Lebensmittel, Wohnen und Energie kaum mehr ausgeben als ein Jahr später. Die Kaufkraft blieb also konstant. In letzter Zeit ziehen die Preise jedoch wieder an. So lag die Inflation im April in der Euro-Zone bei rund 1,9 Prozent.

Die Konsequenz daraus ist: Wer sein Geld unter das Kopfkissen legt, wird in einem Jahr voraussichtlich weniger dafür kaufen können als noch heute. Nun gab es auch schon früher Inflationsraten, die deutlich über der aktuellen 1,9-Prozent-Marke lagen. Der Unterschied zu heute liegt jedoch darin, dass es früher auf dem Sparbuch oder der Termineinlage höhere Zinsen gab, anders als unter dem guten und viel zitierten Kopfkissen. Lag die Inflationsrate beispielhaft bei 2,5 Prozent und die Zinssätze exemplarisch bei 3 Prozent, erwirtschafteten sich Sparer ein Plus von einem halben Prozent. Und damit konnten sicherheitsorientierte Sparer ihr Geld vor Geldentwertung schützen.

In der Null-/ Niedrigzinsphase ist das anders

Die Liquiditätsbestände der deutschen Anleger, sind nach wie vor relativ hoch. Die Intension einiger Sparer: das Tagesgeldkonto soll in Niedrigzinsphasen als vermeidlich „sichere und flexible Anlageform“ mangels Alternativen dienen. Das Nichtstun und Abwarten kann jedoch in Phasen von Nullzinsen und hohen Inflationsraten die Vermögensschmelze beschleunigen. Hier ein Beispiel:

Was meinen Sie? Wieviel Kapital müssten Sie heute anlegen, um in 5 Jahren eine Kaufkraft von 100.000 Euro zu behalten? Die Antwort: 110.400 Euro*!

Somit wird bereits für das Minimalziel des Vermögenserhalts eine Rendite benötigt, die deutlich über der aktuellen Verzinsung liegt.

Doch wie entkommt man nun der Crux der Vermögensschmelze und wo findet man die passenden Lösungen? Haben klassische Investments ausgedient? 

Unter Berücksichtigung der Aspekte Liquidität, Sicherheit und Renditebetrachtung (nach Inflation) erarbeiten unsere Private Banking-Berater gemeinsam mit Ihnen intelligente Anlagestrategien, die zu Ihren Wünschen und Zielen passen.

*bei einer angenommenen Inflationsrate von 2%

25.04.2017 – bereitgestellt von Ihrer Nassauischen Sparkasse

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