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Sustainable Investments

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Nachhaltige Unternehmensführung im Fokus

„Nachhaltige Investments“ – an was denken Sie dabei zuerst? Umwelt, erneuerbare Energien oder umweltfreundliche Technologien? Tatsächlich geht es um weit mehr: Auch soziales Engagement und Unternehmensführung sind Aspekte, die bei nachhaltigen Geldanlagen Berücksichtigung finden. Für ein modernes Management bedeutet das einerseits: Wer sich auch zukünftig erfolgreich auf dem Markt positionieren möchte, wird nicht nur ökonomisch, sondern gleichfalls umwelt- und sozialverträglich agieren. Andererseits können davon Anleger und Stakeholder profitieren. Bei Investments steht das Kürzel ESG für nachhaltige Faktoren. Auf Letzteres, das „G“, werfen wir im aktuellen Dossier einen genaueren Blick.

E-, S- und G-Kriterien

Ein verbindliches Klassifizierungssystem (Taxonomie) für nachhaltige Investments gibt es nach wie vor noch nicht. Die EU-Nachhaltigkeitstaxonomie, die im Rahmen des EU-Aktionsplan Sustainable Finance auf den Weg gebracht wurde, befindet sich derzeit in weiteren Abstimmungsphasen. Eine Orientierung geben derweil die sogenannten ESG-Kriterien. Diese beziehen sich beim „E“ (Environment) auf Umwelt, Klimaschutz, biologische Vielfalt und Schutz der Naturressourcen. Unter „S“ (Social) werden soziale Aspekte wie Arbeits- und Menschenrechte, Chancengleichheit und allgemein das soziale Engagement eines Unternehmens verstanden. Und „G“ (Governance) behandelt die Unternehmensführung und -ethik, die letztlich in enger Verbindung mit den beiden Nachhaltigkeitsaspekten „E“ und „S“ stehen und diese steuern.

„Wird ein Unternehmen verantwortungsvoll geführt, verbessert dies am Ende nicht nur das Unternehmensimage, sondern kann sich auch positiv auf die Bilanz eines Unternehmens auswirken. Wird es zudem rechtzeitig auf künftige ökologische und soziale Standards vorbereitet, kann dies mitunter sogar Unternehmensrisiken verringern“, erklärt Daniel Heuchele, Leiter Private Banking der Region Frankfurt.

Was bedeutet nachhaltige Unternehmensführung?

Ein verantwortungsvoll geführtes Unternehmen im Sinne der ESG-Kriterien agiert fair sowie transparent nach „innen“ und „außen“ und entwickelt sich nachhaltig. In Bezug auf „Governance“ (G), also die Unternehmensführung bzw. das Management, heißt das, dass bestimmte Bereiche analysiert und bewertet werden. Das kann die Einhaltung von Gesetzen und Regelwerken (Compliance) sein, auch Chancengleichheit (Diversity), Vergütungsstrukturen, Unternehmenswerte und Kodizes oder die diverse Zusammensetzung von Gremien wie dem Aufsichtsrat, ebenso Maßnahmen zur Verhinderung von Korruption und Bestechung, die gesetzeskonforme Abführung von Steuern, die Rechte der Aktionäre und nicht zuletzt die Transparenz der Jahres- sowie Nachhaltigkeitsberichte.

Daniel Heuchele erklärt dazu: „Missmanagement in diesen Bereichen kann die Weiterentwicklung eines Unternehmens blockieren oder gar verhindern. Korrupte Praktiken der Führungsebene können schlechte Arbeitsbedingungen bedeuten oder ein Desinteresse an nachhaltiger Unternehmensausrichtung signalisieren. All das kann die Sicht auf ein scheinbar nachhaltig geführtes Unternehmen negativ beeinflussen.“  

Nachhaltige Anlagen im Portfolio

Bei nachhaltigen Investments werden oftmals alle drei Kriterien Umweltmanagement (E), soziale Verantwortung (S) und Unternehmensführung (G) in unterschiedlichen Ausprägungen berücksichtigt. Es gibt jedoch auch Anlagen, die sich bewusst mit dem Thema Climate Change beschäftigen und sich somit isoliert dem „E“-Kriterium widmen. Im Prinzip werden die Anlageziele eines klassischen Investments: Rendite, Sicherheit und Liquidität („magisches Dreieck“), um die jeweiligen Nachhaltigkeits-Aspekte erweitert.


So unterschiedlich Anleger- bzw. Risikotypen mit ihren ganz individuellen Investmentpräferenzen sind, so unterschiedlich und vielseitig können auch nachhaltige Investmentstrategien bzw. Lösungen für nachhaltige Investments sein. Im Folgenden stellen wir Ihnen auszugsweise ein paar Möglichkeiten vor, die Ihnen Ihr Private Banking-Berater in einem persönlichen Gespräch gerne detailliert erklärt.

Mit Einzelwerten in Form von Aktien können Sie sich an Unternehmen beteiligen, die im Sinne der ESG-Kriterien die Definitionen nachhaltiger Unternehmensführung bereits erfüllen, oder an Unternehmen, die sich perspektivisch nachhaltig ausrichten möchten und damit einen gewissen Wachstumsspielraum zulassen. Bei diesem Investmentansatz wird auch von „Impact Investing“, also wirkungsorientiertem Investieren, gesprochen. Genauer gesagt handelt es sich beim „Impact Investing“ um Investitionen in Unternehmen, Organisationen und Fonds, deren Absicht es ist, neben einer finanziellen Rendite messbare positive Auswirkungen auf die Umwelt oder die Gesellschaft zu erzielen. Interessant für Anleger ist nicht nur, dass sie Unternehmen bei der Transformation in eine nachhaltige Zukunft begleiten und unterstützen können. Sie können auch mit ihrem Investment an dieser positiven Werteentwicklung partizipieren.

Eine weitere Möglichkeit können Investments in Aktienfonds sein. Im Vergleich zu Einzelaktien ermöglichen sie eine breitere Streuung – beispielsweise über Länder, Regionen, Branchen oder auch verschiedenen Währungen hinweg. So gibt es mittlerweile auch nachhaltig ausgerichtete ETFs mit kompetitiven Preismodellen und unterschiedlich gewichteten Themen- oder Branchenkörben.

Mit Multi-Asset-Fonds können verschiedenen Asset-Klassen in einer Fondsstruktur abgedeckt werden, bspw. 70 % Renten und 30 % Aktien oder eine hälftige Quotierung, und diese werden um das Thema Nachhaltigkeit ergänzt.

Prinzipiell sollte man natürlich auch mögliche Risiken im Blick behalten. Diese können beispielsweise in erheblichen Kursbewegungen liegen, welche durch markt- oder unternehmensspezifischen Faktoren eintreten können. Diese können unter Umständen bis hin zum Kapitalverlust führen. Bei Investitionen in Fremdwährungen sind neben den Währungschancen auch Währungsverluste möglich. Und bei Investments in festverzinslichen Wertpapieren sei auf ein mögliches Zinsänderungsrisiko hingewiesen.

Welche (nachhaltige) Investmentstrategie für Sie und Ihr persönliches Risikoprofil unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche und Ziele passgenau ist, erarbeitet Ihr Private Banking-Berater gerne mit Ihnen zusammen und erklärt die Details zu den einzelnen Asset-Klassen.

Nachhaltigkeit und Ihre Naspa

Seit über 180 Jahren agiert die Naspa zum Wohl der Gesellschaft. Ihr Nachhaltigkeitsverständnis wird maßgeblich geprägt durch verantwortungsvolles Handeln in ihrem Geschäftsgebiet, den öffentlichen Auftrag und ihr unternehmerisches Selbstverständnis sowie durch die Grundsätze für verantwortungsbewusstes Bankwesen der Vereinten Nationen (Principles for Responsible Banking). Als Sparkasse der Region fördert sie nicht nur Kunst und Kultur, Sport, Soziales, Umwelt, Bildung und Wissenschaft mit Spenden und Sponsorings. Im Oktober 2020 hat die Naspa die Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet. Danach wird sie sich dafür einsetzen, die Ziele des Pariser Klimaschutzübereinkommens für die gesamte Volkswirtschaft zu erreichen. Ein weiteres Ziel der Selbstverpflichtung ist es, den eigenen Geschäftsbetrieb bis spätestens 2035 CO2-neutral zu gestalten. Schon jetzt bezieht die Naspa 100 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien. Für eine „gemeinsame Energiewende in der Region“ unterstützt die Naspa mittelständische Unternehmen, Eigenheimbesitzer und Kommunen finanziell bei der Realisierung von Windkraft-, Photovoltaik- oder Biogasanlagen. Zudem sind die Sparkassen führend in der Vermittlung von KfW-Programmen zur Förderung von energieeffizienten Immobilien und der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien.

Disclaimer:
Die vorstehenden Angaben und die Darstellungen stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Die Informationen stellen weder ein Angebot noch eine direkte oder indirekte Empfehlung für den Erwerb oder die Veräußerung von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar und ersetzen nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Sie dienen ausschließlich Ihrer Information. Dies gilt auch dann, wenn einzelne Emittenten oder Wertpapiere erwähnt werden. Bei Bedarf setzen Sie sich deshalb bitte mit Ihrem zuständigen Berater in Verbindung. Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung i. S. d. WpHG. Die hier enthaltenen Aussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Diese kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern.
 

25.06.2021

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