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Nachhaltiges Immobilienportfolio

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Klimafreundlich sanieren

Spätestens durch Greta weiß jeder: Die Klimawende ist eingeläutet. Lesen Sie hier, wie Sie als Immobilienbesitzer mit energetischen Sanierungs- bzw. Modernisierungs­maßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, von Fördermitteln profitieren und sogar den Wert Ihrer Häuser und Wohnungen steigern können.  

Gerald W. besitzt in zweiter Generation ein Mehrfamilien-Stadthaus mit fünf Parteien. Mit seiner Frau Monika bewohnt er ein Einfamilienhaus in Südhessen. Seine Tochter Kerstin lebt seit drei Jahren in einer der Wohnungen des Mehrfamilienhauses. Die Diskussion über „energetische Sanierungsmaßnahmen“ in diesem Haus führt sie mit ihrem Vater schon lange. Als Klimafreundin und Erbin ist ihr daran gelegen, dass die Immobilien, die später an sie übergehen werden, gepflegt und neuen – vor allem ökologischen – Standards angepasst werden. Zwei der fünf Wohnungen gehören ihr bereits. Als Eigentümergemeinschaft versuchen Vater und Tochter jetzt eine optimale Lösung zu finden. Die Niedrigzinspolitik spielt ihnen dabei in die Hände. Auch die Fördermöglichkeiten möchten sie ausschöpfen. Und schließlich sind auch die Aspekte (Energie-) Kosten und Werterhalt keine unerheblichen.

Energetische Sanierung: Der Umwelt und dem Werterhalt zuliebe
„Fangen wir mit dem Aspekt des Werterhalts an. Ganz klar: Immobilien können an Wert verlieren, wenn sie nicht regelmäßig modernisiert und instand gehalten werden“, erklärt Martin Stolper, Leiter Private Banking der Region Idstein/Taunusstein bei der Naspa und ergänzt: „Wird die Immobilie gepflegt und nach energetischen Standards modernisiert, kann das für Besitzer von Mehrfamilienhäusern zudem eine solide Mieterstruktur und höhere Mieteinnahmen bedeuten.“ Im Dossier „Clever modernisieren“  finden Sie eine Übersicht, in welchen Zeitabständen Reparaturen und technische Neuerungen vorgenommen werden sollten. „Generell sollten Immobilienbesitzer regelmäßige Kontrollen bzw. Checks durchführen. Dazu gehören Dachanschlüsse, Schornstein, Außenputz, elektrische Anschlüsse usw.“, rät Stolper.

Hinsichtlich des Umwelt- und Klimaschutzes bildet die energetische Sanierung wertvolle Eckpfeiler in der Energiewende ab. Durch energetische Sanierungsmaßnahmen können der CO2-Ausstoß reduziert, der Einsatz erneuerbarer Energien gefördert und der Energiebedarf insgesamt gesenkt werden. Zu solchen Maßnahmen zählen beispielsweise Wärmedämmung, der Austausch alter und undichter Fenster und Außentüren, der Einbau einer neuen, modernen Heizungsanlage oder die Integration von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung.

Im Gespräch mit einem Energieberater stellt sich für Vater und Tochter W. heraus, dass zum Beispiel mit einer neuen Heizungsanlage mit Wärmepumpe, Brennwerttechnik oder Holzpelletofen die Energiekosten um circa 30 Prozent gesenkt werden können. Der genaue Bedarf und ggf. weitere Maßnahmen, wie eine Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung, soll in den kommenden Wochen erörtert und es soll ein energetisches Gesamtkonzept erstellt werden. Für eine bestmögliche Finanzierung haben die beiden einen Termin mit ihrem Private Banking-Berater vereinbart.

Niedrigzins nutzen und Fördermittel ausschöpfen
„Als Entscheidungsgrundlage für eine bestmögliche Finanzierung von Modernisierungsvorhaben empfiehlt sich zunächst eine gezielte Analyse des Immobilienportfolios. Damit können auch frühzeitig mögliche staatliche Förderungen und Zuschüsse geprüft werden“, so Martin Stolper. Ebenso ist es bei einer Analyse – gerade in Zeiten von Niedrigzinsen – sinnvoll, auslaufende Festzinsvereinbarungen bestehender Darlehen frühzeitig mit einzubeziehen (Lese-Tipp: Forward-Darlehen). „Die Niedrigzinsen machen diese Vorhaben doppelt interessant: Mit niedrigen Zinsen kann beispielweise eine Solaranlage finanziert werden und zusätzlich können attraktive Fördermittel ausgeschöpft werden“, erläutert Stolper.

Vermieter können übrigens Schuldzinsen für ein Darlehen steuerlich als Werbungskosten geltend machen. Und Immobilieneigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung selbst nutzen, können seit Januar 2020 alternativ zur KfW-Förderung – unter bestimmten Voraussetzungen – 20 Prozent der energetischen Sanierungskosten verteilt auf 3 Jahre und maximal für 40.000 Euro pro Objekt von der Steuer absetzen.

Fördermöglichkeiten für die energetische Sanierung gibt es verschiedene. Die KfW beispielsweise bietet zinsgünstige Kredite an, die über die Sparkasse beantragt werden können. Förderprojekte auf Landesebene koordiniert in Hessen die LandesEnergieAgentur (LEA). Eine weitere Förderstelle für energetische Sanierungen ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Für Vater Gerald W. und Tochter Kerstin nimmt der lang diskutierte Modernisierungsfahrplan endlich Form an und der Startschuss wird bald fallen.

Es geht um Sie, es geht um Ihr Vermögen!
Gehören Immobilien zu Ihren wesentlichen Vermögenswerten, ob als Wohneigentum oder Kapitalanlage? Planen Sie Modernisierungsmaßnahmen, mit denen Sie einen wesentlichen Beitrag zur Klimawende leisten möchten? Ist Ihnen wichtig, den Wert Ihrer Immobilie mindestens zu halten, besser: zu steigern? Dann stehen Ihnen unsere Private Banking-Berater im Rahmen eines soliden Immobilien- sowie eines sicheren Finanzierungsmanagements kompetent zur Seite.

27.01.2020

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