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Sustainable insurance: Nachhaltigkeit in der privaten Vorsorge

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Längst ist der Trend „Nachhaltigkeit“ bei Kapitalanlegern angekommen. Im letzten Jahr verdoppelten Privatanleger ihre nachhaltigen Vermögensanlagen im Vergleich zum Vorjahr, wie das Forum Nachhaltige Geldanlagen e. V. (FNG) in seinem Marktbericht 2021 meldete*. Das sind gute Nachrichten. Weniger bekannt ist, dass es auch nachhaltige Vorsorgelösungen im Versicherungsbereich gibt, die interessante Mehrwerte bieten. Darüber berichtet unser Vorsorgespezialist Christoph Baum. Welche das sein können, sehen wir uns in diesem Dossier näher an.

Mit knapp 40 Milliarden Euro investierten Privatanleger 2020 über 100 Prozent mehr in nachhaltige Fonds und Mandate als noch im Jahr zuvor. Damit halten private Anleger rund 18 Prozent der nachhaltig angelegten Gelder in Deutschland, heißt es im aktuellen Marktbericht des FNG. Neben dem Trend nachhaltiger Vermögensanlagen entwickelt sich langsam ein weiterer: „Wenn im Moment noch zögerlich, nehmen sowohl Nachfrage als auch Angebot nachhaltiger Vorsorgelösungen langsam Fahrt auf“, stellt unser Vorsorgespezialist Christoph Baum fest.

„Nachhaltig“ vorsorgen

Für David K. ist Nachhaltigkeit sowohl privat als auch beruflich längst gelebter Alltag. Von Konsum, Ernährung, Mobilität bis hin zum Energieverbrauch hat der 41-Jährige seinen Lebensstil in den letzten Jahren nach und nach verändert. Dass er sich der Thematik verstärkt zuwendet, hat auch mit der Firma zu tun, für die er als Sales Director den Vertrieb verantwortet. Neben der Selbstverpflichtung zur Klimaneutralität erarbeitet das Technologieunternehmen derzeit eine Strategie zur Nachhaltigkeit, die Mitarbeiter, Lieferanten, Prozesse, Produkte und gesellschaftliches Engagement einbezieht.

Nachhaltigkeit spielt für den Sales Director auch bei der Vermögensanlage eine zunehmend größere Rolle. Grundsätzlich ist er mit seinem Gesamtvermögen gut und breit aufgestellt. Einen Teil seines Depots hat er bereits Anfang des Jahres nachhaltig ausgerichtet. In nächster Zeit erwartet er eine Erbschaft von seinen Großeltern. Zudem wird Ende des Jahres eine Bonuszahlung fällig. Den Großteil des Geldes wird David K. für den geplanten Hausbau verwenden. Das passende Grundstück in der Nähe von Bad Schwalbach hat er bereits gefunden. Den dann noch vorhandenen Liquiditätsüberschuss möchte er möglichst ausgewogen und nachhaltig in sein Vermögensportfolio integrieren. Beim Check-up-Termin mit seinem Private Banking-Berater schauen sich beide die aktuelle Vermögens- sowie Liquiditätsstruktur an, besprechen zukünftige Pläne sowie persönliche Wünsche und überprüfen das Risikoprofil. Was David K. bis dahin nicht bewusst war, ist, dass im Rahmen einer nachhaltig ausgerichteten Vermögensallokation auch nachhaltige Altersvorsorgebausteine eine interessante Beimischung sein können bzw. dass es diese überhaupt gibt. Bislang hat er das Thema Vorsorge und Absicherung vor sich hergeschoben, doch nun als werdenden Vater nimmt das Thema einen ganz neuen Stellenwert ein.

Nachhaltige (Alters-)Vorsorge als Baustein des Gesamtvermögens

„In den letzten Monaten erleben wir, dass häufiger neben nachhaltigen Geldanlagen auch nachhaltige Altersabsicherungen nachgefragt werden. Gleichzeitig bauen die Versicherungs­unternehmen das Thema Nachhaltigkeit sehr stark aus und bieten interessante Lösungen für unsere Kunden. Insgesamt scheinen Kapitalanlage-Surrogate für die Vorsorge allerdings noch wenig bekannt“, berichtet Christoph Baum, Vorsorgespezialist im Private Banking der Naspa.

Im Gespräch mit seinem Private Banking-Berater hebt David K. noch einmal hervor, dass er künftig verstärkt „grün“ anlegen möchte und welche Kriterien dabei für ihn wichtig sind. „Ob in der klassischen Vermögensanlage oder in der diversifizierten Altersvorsorge, wenn Nachhaltigkeit gewünscht ist, schauen wir uns zuerst an, welche Wertvorstellungen und Ideen der Kunde dazu hat. Erst dann geben wir eine individuelle Empfehlung“, erklärt Thomas Wirth, Leiter Private Banking Region Bad Schwalbach/Rheingau.

Im gemeinsamen Gespräch mit seinem Berater und dem Vorsorgespezialisten stellt sich für David K. heraus, dass eine „nachhaltige“ Vorsorgelösung nicht nur möglich und aus steuerlichen Gründen interessant ist, sondern auch hinsichtlich seiner Familienplanung sinnvoll ist.

„Bei einer Vorsorge­beratung schauen wir uns zuerst den Status quo der Vermögens- und Liquiditätssituation an und beziehen die Wünsche sowie Pläne des Kunden mit ein. Unsere Kunden profitieren hier von der Beratung aus einer Hand: Der persönliche Private Banking-Berater fungiert als Relationship-Manager und entwickelt gemeinsam mit dem Vorsorge­spezialisten Lösungen, die sich in das Gesamtvermögen des Kunden integrieren und dies sinnvoll ergänzen. In einem Folgetermin werden die Empfehlungen mit dem Kunden gemeinsam besprochen. Ein weiterer Vorteil dieser Konstellation ist, dass wir unsere Kunden kennen und bei Gesprächen nicht bei null anfangen müssen. Denn letztlich ist immer der Blick auf die gesamte Vermögenssituation und das Risikoprofil des Kunden wichtig, um eine optimale Gewichtung der Anlageklassen zu generieren“, sagt Vorsorgespezialist Christoph Baum und ergänzt: „Auch im Vorsorgebereich bieten wir maßgeschneiderte Lösungen. Das heißt, je nach Inhalt oder Thema und je nach Anlageform haben wir die Möglichkeit, viele unterschiedliche Versicherungsanbieter anzufragen, und sind somit nicht auf einzelne Versicherungsgesellschaften beschränkt.“

Flexibilität – auch bei nachhaltigen Vorsorgelösungen

Generell sind Kapitalanlagen im Vorsorgebereich als ratierliche Einzahlungen oder in Form von Einmalanlagen möglich; ebenso können diese eher sicherheits- oder chancenorientiert investiert werden.

Im Laufe des Gesprächs mit dem Private Banking-Berater und dem Vorsorgespezialisten zeichnet sich für David K. – ergänzend zu seinem bereits vorhandenen Vermögen – eine nachhaltig ausgerichtete private Altersvorsorge ab. Zwei Drittel des liquiden Überschusses aus der Erbschaft und der Bonuszahlung will er als Einmalzahlung in eine Versicherungspolice mit einem nachhaltig ausgerichteten Investmentportfolio investieren. Die Auswahl der Fonds richtet sich größtenteils an den ESG-Kriterien aus, die unter anderem um gewisse Ausschlusskriterien ergänzt werden.
David. K. legt ebenfalls Wert darauf, dass das Versicherungsunternehmen an sich Nachhaltigkeits­aspekte berücksichtigt, zum Beispiel die Verbindung von langfristig ökonomischer Wertschöpfung mit einem Konzept für soziale Verantwortung, ökologische Selbstverpflichtung und gute Unternehmensführung.

Mit seiner Entscheidung profitiert David K. von attraktiven steuerlichen Vorteilen – denn die Erträge sind während der Vertrags­laufzeit abgeltungssteuerfrei – und er kann sogar flexibel Einzahlungen oder Auszahlungen tätigen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch nur die Hälfte des Kapitalertrags bei Zufluss steuerpflichtig. Dies ist dann der Fall, wenn der Vertrag mit einer Laufzeit von mindestens zwölf Jahren abgeschlossen wurde und das Kapital erst nach Vollendung des 62. Lebensjahres ausgezahlt wird. Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen kann diese Form der Geldanlage in einem Versicherungsmantel sinnvoll sein. Da er keinesfalls mehr liquide Überschüsse als nötig auf – wie er sagt – „einem Tagesgeldkonto versauern lassen möchte“, überlegt er, das letzte Drittel des freien Erbschafts­anteils in eine spezielle Versicherung zu übertragen, die im Todesfall seine Frau und seine Kinder absichert.

Ihre Lösung – unsere Beratung

Welche Vorsorgelösung und welches Versicherungs­unternehmen für Sie am sinnvollsten sind und welche Anlageform sich optimal in Ihre Vermögensstruktur einfügt, besprechen Ihr Private Banking-Berater und Ihr Vorsorge­spezialist gemeinsam mit Ihnen. In regelmäßigen Check-up-Gesprächen wird sichergestellt, dass Ihre Versicherungen weiterhin Ihren Wünschen und Lebensphasen entsprechen oder ob es Handlungsbedarf gibt. So bleiben Ihre Verträge aktuell und solide aufgestellt. Bei rechtlichen oder steuer­rechtlichen Fragestellungen ziehen wir gerne Ihren Steuerberater oder Rechtsanwalt hinzu.
 

Disclaimer:
Die vorstehenden Angaben und die Darstellungen stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Die Informationen stellen weder ein Angebot noch eine direkte oder indirekte Empfehlung für den Erwerb oder die Veräußerung von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar und ersetzen nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Sie dienen ausschließlich Ihrer Information. Bei Bedarf setzen Sie sich deshalb bitte mit Ihrem zuständigen Berater in Verbindung. 

*  FNG Markbericht 2021 – Deutschland, https://www.forum-ng.org/fileadmin/Marktbericht/2021/PM_FNG-Marktbericht_2021_DE.pdf, Abruf 07/2021


10.09.2021

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