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Ruhestandsplanung

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Selbst bestimmen, was geschieht

Das Vermögen gesichert wissen und den Nachkommen nicht zur Last fallen – das ist der Wunsch vieler mit Blick auf ihren Ruhestand. Mit einer frühzeitigen und voraus­schauenden Planung kann das durchaus gelingen. Der entscheidende Vorteil: Sie planen selbstbestimmt und ohne Druck. Der Tipp: eine möglichst flexible und breite Vermögens­allokation, die bei Bedarf an Ihre persönliche Lebenssituation angepasst werden kann.

„Wir müssen reden!“ Brigitte und Rainer H. sind im Video-Call mit ihren Kindern Sarah und Viktor. „Es wäre schön, wenn ihr nächsten Monat vorbeikommen könnt.“ Das Ehepaar, 60 und 62 Jahre, beide Bauingenieure, möchten sich in den nächsten Jahren aus ihrer Firma zurückziehen. In spätestens 10 Jahren sehen sie sich in einer schicken Seniorenresidenz. Ihre Kinder leben beide im Ausland, die Tochter in der Schweiz und der Sohn mit Frau und Kindern in Spanien. Für die Eltern gehört zu einem rundum sorglosen Ruhestand unter anderem, dass sie den Kindern nicht zur Last fallen. Ihre Pläne dazu möchten sie möglichst bald mit Tochter und Sohn besprechen.

„Es gibt verschiedene Gründe, die für eine frühzeitige Planung und Organisation des Alterswohnsitzes sprechen. Hat man es noch selbst in der Hand, können Entscheidungen – insbesondere bezüglich der Vermögens- bzw. Liquiditätsplanung – ohne Druck getroffen und in Ruhe mit den Angehörigen besprochen werden. Ein anderer Punkt: Die Wartelisten für Seniorenresidenzen können lang sein“, weiß Florian Wenig, Leiter Private Banking Region Bad Homburg/Usingen.

Den Ruhestand in einer Seniorenresidenz genießen

Natürlich ist es nicht absehbar, wie sich ihr gesundheitlicher Zustand in den nächsten Jahren entwickeln wird. Umso wichtiger ist es für Brigitte und Rainer H., vorausschauend zu planen. In erster Linie möchten sie ihren Ruhestand möglichst lange selbstbestimmt und von Alltagsverpflichtungen befreit genießen. Sollte im schlimmsten Fall der Pflegefall eintreten, wünschen sie sich eine Betreuung in der eigenen Wohnung. Deshalb hat sich das Paar nach langen Recherchen und vielen Besuchen für eine Seniorenresidenz entschieden, die einen entsprechenden Service bietet. Zudem waren die Lage und eine moderne Ausstattung besonders wichtig. Dass sie aus dem eigenen Haus ausziehen und sich verkleinern werden, ist kein Problem, doch möchten sie auf bestimmte Lebens- und Wohnstandards keinesfalls verzichten. Für ihre Wunschwohnung mit 3 Zimmern und einer großen Terrasse müssen sie nach ersten Kalkulationen mit etwa 5.000 Euro pro Monat rechnen. Inkludiert sind Nebenkosten, Reinigung, die Nutzung des Wellness- und Fitnessbereiches. Darüber hinaus sind weitere Services bis hin zum Pflegedienst je nach Pflegegrad mit Aufschlag möglich.

Vermögens- und Liquiditätsplanung für einen sorgenfreien Ruhestand

Die räumlichen Veränderungen werden nicht das einzige Thema des Treffens mit den Kindern sein. Brigitte und Rainer H. möchten auch über ihre finanziellen Pläne sprechen. Hauptsächlich geht es ihnen darum, Sarah und Viktor die Sicherheit zu geben, dass sich die beiden auch finanziell keine Sorgen machen müssen, auch nicht wegen möglicher Unterhaltspflichten, die im schlimmsten Fall auf sie zukommen könnten.

„Einige unserer Kunden denken ähnlich: Sie möchten den Nachkommen im Alter nicht zur Last fallen – weder persönlich noch finanziell. Sie möchten im Alter selbstbestimmt leben und den erreichten Lebensstandard halten können. Deshalb ist es sinnvoll, rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen – auch wenn die Zukunft nicht vorhersagbar ist. Schließlich geht es darum, das Vermögen mit einer möglichst flexiblen Vermögensallokation abzusichern, die bei Bedarf an die persönliche Lebenssituation angepasst werden kann. Die Lösungen dafür sind natürlich so individuell wie die Personen dahinter“, erzählt Florian Wenig aus seinem Beratungsalltag.

Baustein „private Pflegeversicherung“

Auch wenn es dem Ehepaar H. nicht leichtfällt, an eine mögliche Pflegebedürftigkeit zu denken, wissen sie aus eigener Erfahrung mit ihren Eltern, wie schnell ein Schicksalsschlag das Leben auf den Kopf stellen kann. Der finanzielle Aufwand im Pflegefall von Rainers Vater wurde damals so erheblich, dass Vermögenswerte schnell verkauft werden mussten, um für den Aufwand liquide Mittel bereit zu haben. Dem möchte das Ingenieurspaar vorbeugen. Sie überlegen, die demnächst fällige Lebensversicherung des Ehegatten in eine private Pflegeversicherung zu investieren, die zusätzlich einen Vermögensschutz bietet. Denn klar ist ohnehin, dass die gesetzlich vor­geschriebene Pflegeversicherung im Ernstfall nur einen Teil der Pflegekosten abdeckt.

Florian Wenig sieht eine private Pflegeversicherung als einen möglichen Baustein einer gut diversifizierten Vermögensallokation: „Der Markt hat viele Angebote parat. Doch ist ein genauer und versierter Blick ratsam: Wie ist z. B. die Verfügbarkeit des Kapitals geregelt, wie die Beitrags- und Auszahlungsgarantien? Welche Pflegegrade und welche Krankheiten, etwa Demenz, schließt der Schutz ein? Bezüglich der Vermögensabsicherung: Ist die Auszahlung an Hinterbliebene möglich? Und: Wie sind die steuerrechtlichen Regelungen?“

Eigene Bedürfnisse in den Fokus rücken

Weitere Themen des Treffens mit ihren Kindern sollen Überlegungen zur Aufteilung einiger Wertsachen wie Kunstwerke, Schmuck usw. sein, aber auch, was mit ihrem „Elternhaus“ passieren soll. Vielleicht möchten es die Kinder ja behalten. Dabei geht es noch nicht darum, alles zu übertragen – vielmehr ist es den Eltern wichtig, auch die Wünsche und Vorstellungen der Kinder bei der Neuausrichtung ihrer Vermögensanlagen mit zu berücksichtigen, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden. Einen Teil des Depots, wie je zwei Wohnungen aus dem geerbten Mehrfamilienhaus der Großeltern, wurde den Kinder bereits in den letzten Jahren überschrieben.


Und nicht zuletzt möchten die Eltern von ihrer Idee erzählen, dass sie planen, den Verkaufserlös der Firma in eine Stiftung für Klima- und Naturschutz einzubringen.

„Es ist nicht nur löblich, sondern sinnvoll, möglichst früh mit den Angehörigen über die Pläne für den wohlverdienten Ruhestand zu sprechen, ebenso über das Thema Erbschaftsaufteilung bzw. Vermögensübertragung. Dennoch sollten bei einer Neuausrichtung des Vermögensportfolios die eigenen individuellen Bedürfnisse und die Anlagementalitäten sowie Risikoneigungen im Fokus stehen. Letztlich geht eine optimale Ruhestandsplanung auch einher mit der persönlichen Liquiditäts- und Vermögenssituation sowie den steuerlichen Rahmenbedingungen, wonach sich dann eine sinnvolle Vermögensallokation ausrichten lässt“, erklärt Florian Wenig.

Ruhestandsplanung ist Teil der Lebensplanung, in die sehr individuelle Aspekte sowie faktische Gegebenheiten einfließen, die letztlich auch einander bedingen. Eine optimale Vermögensallokation für diesen Lebensabschnitt aufzustellen, verlangt nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch nachhaltige Erfahrung und Expertise auf diesem Gebiet. Auf beides können Sie sich bei Ihrem Private Banking-Berater verlassen. Er oder sie erarbeitet gemeinsam mit Ihnen, bei Bedarf zusammen mit Ihrem Steuer- und Rechtsberater, einen für Sie bestmöglichen Fahrplan für Ihren wohlverdienten Ruhestand. Damit Sie mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben haben.

 

23.04.2021

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