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Werterhalt des Immobilienportfolios

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Investitionen zahlen sich aus

Welche Investitionen sollten Immobilienbesitzer für einen Werterhalt oder eine Wertsteigerung besonders im Blick behalten? Und welche Rolle spielen dabei Aspekte wie altersgerechtes Wohnen, zeitgemäßer Energieverbrauch oder regelmäßige Renovierungen?

Eigentümer und Käufer von Immobilien können sich nicht blind darauf verlassen, dass der Wert ihrer Objekte angesichts des Attributs „Betongold“ stetig steigt oder zumindest in Stein gemeißelt ist. Das gilt für das behagliche Eigenheim am Rande der Pfälzer Weinberge und die Ferienwohnung in Kampen auf Sylt genauso wie für die schicke Eigentumswohnung in einem der neuen Frankfurter Wohntürme. Denn die Qualität und die Bewertung von Immobilien wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst: äußere Einflüsse wie Wind und Wetter, Abnutzung, neue Anforderungen an die Haustechnik sowie sich im Zeitverlauf verändernde Trends und Geschmäcker. Im Umkehrschluss bedeutet das: Gebäude sollten – je nach den Plänen der Eigentümer – mit den Anforderungen der Bewohner und potentieller Käufer mitwachsen.

Wer den Werterhalt einer Wohnung oder eines Hauses vernachlässigt, geht ein hohes Risiko ein. Auch wenn die Lage stets das Topkriterium bei der Immobilienbewertung darstellt, ist eine gute Bausubstanz Pflicht für einen erfolgreichen Wiederverkauf der Wertanlage oder die langfristige Nutzung als Eigenheim. „Instandhaltung ist gut planbar, weil es zuverlässige Erfahrungswerte und Möglichkeiten der Begutachtung gibt, wie lange Dach, Fenster oder Heizung ihre Funktion erfüllen, ehe sukzessive ausgebessert werden muss. Denn wenn die Schäden an diesen Stellen immer gravierender werden, wirkt sich das besonders nachteilig auf den Wert des Hauses aus“, betont Erik Diefenbach, Leiter Private Banking Region Main-Taunus bei der Naspa. Insbesondere die Haustechnik – also Heizanlage oder Elektrik – gilt es instand zu halten. In Zeiten von Digitalisierung und ökonomischen Fortschritten oder ansteigenden Energiepreisen können dies zentrale Kriterien für die Zukunftsfähigkeit eines Objekts sein.

Investitionen zahlen sich aus

Generell sind die Maßnahmen zu Werterhalt und -steigerung einer Immobilie stark durch den Markt und gesetzliche Entwicklungen getrieben. „Heutzutage ist die Planung von Häusern viel langfristiger ausgerichtet. Die Berücksichtigung von Aspekten wie altersgerechtem Wohnen und möglichst großem Komfort sorgt dafür, dass ältere Bestandsimmobilien im Vergleich automatisch abfallen“, führt Erik Diefenbach aus. Zum anderen hat der Gesetzgeber in den letzten Jahren das Thema Energieverbrauch großgemacht. Die Energieeinsparverordnung EnEV gibt auch für bestehende Gebäude einige Austausch- und Nachrüstpflichten vor. „Ein geringer Energiebedarf bietet mehr Potentiale für Kosteneinsparungen denn je“, betont Erik Diefenbach.

Jeder Vierte der befragten Deutschen in einer 2017 veröffentlichten Studie der Versicherung „Die Bayerische/Vers Leipzig“*) könnte sich vorstellen, eine Immobilie als Altersvorsorge zu erwerben. Entsprechend wichtig ist der Zustand des Wohneigentums oder des Vermietungsobjekts, damit das Dach über dem Kopf oder die monatlichen Mieteinnahmen sicher sind. Letztere können vor allem dann voll ausgeschöpft werden, wenn Eigentümer dem natürlichen Prozess des Abwohnens durch regelmäßige Renovierungen oder Sanierungen entgegenwirken. Der Werterhalt eines Objekts kann auch bei Erbschaften eine große Bedeutung haben, denn schließlich möchten Erblasser den Hinterbliebenen etwas Gutes tun und keine zusätzlichen Sanierungskosten aufbürden.

Ganzheitliche Planung des Immobilienportfolios

Speziell bei größeren Assets können sich Umrüstungen und Modernisierungsvorhaben massiv auf die Liquiditäts- und Vermögensstruktur auswirken. Dies gilt ebenso für den barrierefreien und häufig kostenintensiven Umbau einer Immobilie, die als Alterssitz vorgesehen ist. Daher lohnt ein rechtzeitiger und genauer Blick auf künftige Instandhaltungsmaßnahmen und auf neue oder vorhandene Finanzierungsstrukturen.

Wir sind überzeugt, dass ein Portfolio ganzheitlich betrachtet werden sollte und demzufolge alle relevanten Faktoren im Zusammenhang mit dem Werterhalt einer Immobilie abgewogen werden können. Selbstverständlich lohnt auch eine intensive Prüfung, wie die vielfach vorhandenen staatlichen Fördermittel optimal genutzt werden können – am besten zusammen mit Ihrem Private Banking-Berater, der Ihnen bei diesen Entscheidungen mit seinem versierten Rat zur Seite steht.

*) Quelle: http://www.dasinvestment.com/studie-altersvorsorge-im-wandel-eigenheim-ist-mittel-der-wahl-zur-privaten-altersvorsorge-1/

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