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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 15.04.2019 - 19.04.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  12.04.2019 05.04.2019 Differenz in %
DAX-Index 11.999,93 12.009,75 - 0,08
Stoxx Europe 50 3.156,36 3.173,67 - 0,55
S&P 500 2.907,41 2.892,74 + 0,51

Erwartete Entwicklung DAX: 11.000 - 12.300 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Der DAX konnte sich in der vergangenen Woche nicht über der wichtigen Marke von 12.000 Punkten halten und schloss denkbar knapp darunter. Das nicht enden wollende Chaos um den Brexit mündete vorerst in einer erneuten Verschiebung des Austrittstermins und bleibt damit als Unsicherheitsfaktor den Kapitalmärkten erhalten. Der britischen Regierung wurde bis Ende Oktober 2019 Zeit eingeräumt um eine Vereinbarung mit der EU zu erreichen und den für beide Seiten wirtschaftlich sehr schädlichen ungeregelten Brexit zu vermeiden.
  • Die Exporte deutscher Industrieunternehmen verringerten sich im Februar um 1,3 % gegenüber Januar diesen Jahres. Mit der rückläufigen Nachfrage aus dem Ausland erklärt sich die Drosselung der Industrieproduktion nicht nur für Deutschland sondern für die gesamte Eurozone. Als Stabilisator für das gegenwärtige Wirtschaftswachstum fungiert die starke Binnenkonjunktur. Insbesondere die Baubranche sowie der Einzelhandel tragen hierzu bei.
  • Wie bereits vorab angekündigt, reduzierte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognosen für das globale Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr von 3,5 % auf nun noch 3,3 %. Nach einem schwachen ersten Halbjahr geht der IWF in der zweiten Jahreshälfte allerdings wieder von einer Beschleunigung der Konjunkturentwicklung aus. Als treibende Kräfte sehen die Volkswirte die expansive Geldpolitik der großen Notenbanken, steuerpolitische Impulsen der chinesischen Regierung sowie die zuletzt sehr optimistischen Meldungen der Kontrahenten im Handelsstreit zwischen den USA und China. Für 2020 erwartet der IWF eine Verbesserung der globalen Konjunkturentwicklung um 0,3 % auf 3,6 %. Vor allem den Emerging Markets schreibt der IWF hierbei eine tragende Rolle zu.
  • In dieser Woche dürften die ersten Quartalsberichte der Unternehmen in den Fokus der Anleger rücken. Die Ergebnisse sowie Ausblicke der Firmen werden zeigen, ob die Wirtschaft dem politischen Gegenwind trotzen konnte. Die Veröffentlichungen von JP Morgan und Walt Disney waren zumindest recht vielversprechend. Aufgrund der jüngsten Herabsetzungen der US-Gewinnprognosen sind zukünftige negative Zahlen zumindest teilweise bereits eingepreist. Ein weiteres Thema bleibt ein möglicher Zollstreit der USA mit der EU, der zuletzt durch US-Präsident Donald Trump neu angeheizt wurde.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

15.04.2019 Goldman Sachs (Q1), Vivendi (Umsatz Q1)
16.04.2019 IBM (Q1), Johnson & Johnson (Q1), L`Oréal (Umsatz Q1), Unitedhealth Group (Q1)
17.04.2019 Danona (Umsatz Q1), Roche (Umsatz Q1), Beiersdorf (HV)
18.04.2019 American Express (Q1), Nestlé (Umsatz Q1), Schneider Electric (Umsatz Q1), Unilever (Umsatz Q1)
19.04.2019 ./.
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 15.04.2019 - 19.04.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  12.04.2019 05.04.2019 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,31 - 0,31 +/- 0
Umlaufrendite - 0,06 - 0,06 +/- 0
10-Jahreszins (Deutschland) 0,06 0,00 + 5

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,05% - 0,15%

Aktuelle Situation:

  • In den USA haben sich die US-Verbraucherpreise im März um 0,4 % im Vergleich zum Vormonat auf eine Jahresrate von 1,9 % verteuert. Die Kernrate, ohne Energie- und Nahrungsmittel, fiel gegenüber dem Vorjahr um 0,1 % auf 2,0 % zurück. Damit wird deutlich, dass am kräftigen Anstieg der Gesamtinflationsrate insbesondere die Energiepreise verantwortlich waren. Da für die Messung des Preisdrucks die Kernrate herangezogen wird, die derzeit nicht über der Zielmarke der US-Notenbank liegt, baut sich kein geldpolitischer Druck für die Fed auf, der für weitere Leitzinsanhebungen spricht.
  • Angesichts der unsicheren Perspektiven für die Konjunktur in der Eurozone sowie dem weiterhin unklaren Ausgang der Verhandlung zum Brexit und dem Handelsstreit zwischen den USA und China, gab die EZB in ihrer Zinssitzung ihre Optionen nicht aus der Hand. Erst wenn die EZB-Volkswirte zur nächsten Sitzung im Mai ihre Einschätzung zum Verlauf der Wirtschaft und der Inflation der Eurozone veröffentlichen, sollen Details zu neuen Geldspritzen für Banken bekanntgeben werden. Aus Sicht des EZB-Präidenten Mario Draghi würden aktuell die Gefahren für die Wachstumsaussichten im Euro-Raum überwiegen. "Die hereinkommenden Daten sind weiterhin schwach, vor allem für die Industrie." stellte Draghi fest. Somit wurde ein Festhalten der europäischen Notenbank an den Geldmarktzinsen in diesem Jahr indirekt bestätigt. Wir rechnen frühesten erst im kommenden Jahr mit einem Anheben des Leit- und Einlagenzinses durch die EZB.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

15.04.2019 US: Empire State Produktionsindikator (Apr)
16.04.2019 DE/EU: ZEW-Konjunkturerwartungen (Apr); US: Industrieproduktion (Mrz), Kapazitätsauslastung (Mrz), NAHB Wohnungsmarktindex (Apr)
17.04.2019 EU: Leistungsbilanzsaldo (Feb), Handelsbilanzsaldo (Feb), Verbraucherpreise HVPI (Mrz); US: Handelsbilanzsaldo (Feb), Fed Beige Book
18.04.2019 DE: Erzeugerpreise (Mrz); EU: DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Apr); US: Einzelhandelsumsatz (Mrz), Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Philly-Fed-Index (Apr), Markit Flash-PMI verarb. Gew. (Apr), Index of Leading Indicators (Mrz), Lagerbestände (Feb)
19.04.2019 US: Baubeginne (Mrz), Baugenehmigungen (Mrz)
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