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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 20.05.2019 - 24.05.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  17.05.2019 10.05.2019 Differenz in %
DAX-Index 12.238,94 12.059,83 + 1,49
Stoxx Europe 50 3.138,79 3.078,99 + 1,94
S&P 500 2.859,53 2.881,40 - 0,76

Erwartete Entwicklung DAX: 11.000 - 12.300 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Nachdem US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche andeutete die Einführung von Zöllen auf Importprodukte aus der Eurozone für voraussichtlich 6 Monate aufzuschieben, konnte sich der DAX auf über 12.300 Punkte erholen. Vor dem Wochenende setzten sich jedoch erneut die Bedenken der Anleger hinsichtlich der bevorstehenden Europawahl sowie dem sich verschärfenden Ton im Handelsstreit zwischen den USA und China durch.
  • Die Regierung in Peking reagierte auf die Erhöhung der Zölle durch US-Präsident Trump. Sie hebt nun ihrerseits ab Anfang Juni Zölle auf US-Produkte im Wert von 60 Milliarden US-Dollar um 15 % an. Trotz der Eskalation des Handelsstreits gibt sich Donald Trump optimistisch hinsichtlich einer Lösung im Konflikt. Er hofft in ca. einem Monat auf ein Ergebnis aus den fortgeführten Verhandlungen. Auch Chinas Außenminister Wang Yi bleibt offen und zuversichtlich für eine beiderseitig akzeptable Vereinbarung.
  • Das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts betrug im ersten Quartal diesen Jahres solide 0,4 %. Der starke private Konsum sowie der kräftige Anstieg der Bauinvestitionen kompensierten die Defizite im Außenhandel. Somit ist der Start der deutschen Konjunktur in das neue Jahr recht gut gelungen.
  • Finanzmarktexperten sehen die Entwicklung der deutschen Wirtschaft kritischer. Der ZEW-Index zur Konjunkturerwartung sank im Mai überraschend um 5,2 auf minus 2,1 Punkte. Die Verschärfung des Handelsstreits zwischen den USA und China, die eine Belastung der exportorientierten deutschen Unternehmen bedeutet, hatte zu einer schlechteren Einschätzung der Perspektiven für die kommenden 6 Monate beigetragen. Die Beurteilung der aktuellen konjunkturellen Lage verbesserte sich hingegen um 2,7 auf 8,2 Zähler.
  • Die chinesische Industrieproduktion im April enttäuschte die Analysten mit einem Zuwachs von 5,4 %. Auch der Anstieg der Einzelhandelsumsätze um 7,2 % konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Investoren hoffen nun auf weitere konjunkturstützende Maßnahmen der Regierung.
  • Die politischen Marktrisiken sind aktuell schwer kalkulierbar. Es ist auch zukünftig mit erhöhten Schwankungen zu rechnen.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

20.05.2019 ./.
21.05.2019 Home Depot (Q1)

22.05.2019

Dt. Börse (Investorentag), Novartis (Investorenkonferenz), Commerzbank (HV), Daimler (HV)
23.05.2019 Novartis (Investorenkonferenz), Deutsche Bank (HV), DowDuPont (a.o. HV)
24.05.2019 ./.
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 20.05.2019 - 24.05.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  17.05.2019 10.05.2019 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,31 - 0,31 +/- 0
Umlaufrendite - 0,17 - 0,11 - 6
10-Jahreszins (Deutschland) - 0,10 - 0,05 - 6

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,15% - 0,15%

Aktuelle Situation:

  • Die US-Notenbank beschäftigt sich derzeit stark mit den möglichen Auswirkungen des zunehmenden Protektionismus der USRegierung auf die Entwicklung der Teuerungsrate sowie der Wirtschaft. Nach der Aussage eines Fed-Mitglieds verfügt sie jedoch über alle notwendigen Instrumente, um angemessen auf die Folgen des Zollstreits mit China zu reagieren. Solche Äußerungen lösen derzeit bereits Spekulationen um eine eventuelle Leitzinssenkung aus. Die Voraussetzung wäre allerdings eine spürbare Abschwächung der US-Konjunktur, die sich jedoch momentan noch nicht abzeichnet.
  • Die EU-Kommission muss sich um die Ausweitung des italienischen Haushaltsdefizits Sorgen machen. Gemäß ihrer jüngsten Prognose soll die Neuverschuldung im Jahr 2020 deutlich über der 3 %-Marke liegen. Die beiden Regierungsparteien Lega Nord und Fünf Sterne zeigen keine Bereitschaft von ihren Wahlversprechen abzuweichen und die notwendigen Einsparungen umzusetzen. Damit ist eine neue Konfrontation der italienischen Regierung mit der EU-Kommission im Zusammenhang mit der Aufstellung des kommenden Haushalts im Herbst diesen Jahres vorprogrammiert. Der Konflikt könnte den Zusammenhalt der Eurozone erneut auf die Probe stellen, was eine verstärkte Sensibilität der Investoren in der Auswahl von Euro-Staatsanleihen mit sich bringen sollte.
  • Die bestehende Unsicherheit in den Kapitalmärkten wird weiterhin zu einer erhöhten Nachfrage nach bonitätsstarken Anleihen führen. Die Risikoaufschläge spekulativerer Emittenten sollten sich in diesem Zuge ausweiten.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

20.05.2019 DE: Erzeugerpreise (Apr); EU: Leistungsbilanzsaldo (Mrz); US: Chicago Fed Activity Index (Apr)
21.05.2019 EU: Verbrauchervertrauen (Mai); US: Wiederverkäufe Häuser (Apr)
22.05.2019 US: Fed Minutes vom 30.4./1.5.2019
23.05.2019 DE: BIP (Q1), ifo-Geschäftsklima (Mai); DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Mai); EU: Zusammenfassung der EZB-Sitzung vom 10.04.19; US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Neubauverkäufe (Apr), Markit Flash-PMI verarb. Gew. (Mai)
24.05.2019 US: Auftragseingang langlebige Güter (Apr), Auftragseingang Investitionsgüter (Apr), Auslieferungen Investitionsgüter (Apr)
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