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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt  13.01.2020 - 17.01.2020

Veränderungen zur Vorwoche

  10.01.2020 03.01.2020 Differenz in %
DAX-Index 13.483,31 13.219,14 2,00
Stoxx Europe 50 3.433,74 3.428,95 0,14
S&P 500 3.265,35 3.234,85 0,94

Erwartete Entwicklung DAX: 13.000 - 13.600 Punkte

 

Aktuelle Situation:

  • Die neue Dekade begann zunächst mit einem Rückgang an den Aktienmärkten. So unterschritt der DAX zeitweise die Marke von 13.000 Punkten. Doch mittlerweile hat sich die Lage wieder beruhigt. Vor allem einige der führenden Aktienindizes notieren auf historischen Höchstkursen. Der DAX ist bisher knapp an einem neuen Rekord gescheitert.
  • Mit der Ermordung des iranischen Generals Soleimani durch die USA und dem darauf folgenden Angriff des Irans auf USStützpunkte im Irak, rückte der Brennpunkt Naher Osten in das Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Die erhöhte Nervosität hielt jedoch nur kurzzeitig an und war vor allem an den Gold- und Rohölpreisen abzulesen. Nach den Statements von US-Präsident Trump und der zunächst moderaten Reaktion konnte das Thema an den Finanzmärkten wieder in den Hintergrund treten. Dennoch könnte der Konflikt auch zukünftig schnell wieder eskalieren.
  • Andere Themen aus dem Jahr 2019 entwickeln sich hingegen positiv: In dieser Woche wird Chinas Vize-Premierminister Liu He nach Washington fahren, um dort die 1. Phase des Handelsabkommens zu unterzeichnen. Damit sollte sich die Verunsicherung an den Finanzmärkten zunächst beruhigen, auch wenn noch keine abschließende Klarheit besteht, wann die Verhandlungen zur 2. Phase beginnen sollen. Auch das für Europa wichtige Thema Brexit ist nach der Zustimmung des britischen Unterhauses zur Gesetzgebung des EU-Austritts etwas klarer geworden.
  • Seitens der veröffentlichten Konjunkturdaten hat die US-Industrie im November weniger Aufträge eingefahren. Im Dezember hat sich die Talfahrt überraschend noch beschleunigt. Der entsprechende Einkaufsmanager-Index fiel auf 47,2 Punkte nach einem Stand von 48,1 Zählern im Vormonat. Das ist der tiefste Wert seit Juni 2009, damals steckten die USA in einer Rezession.
  • Über den wirtschaftlichen Verlauf in Deutschland wird dieser Woche die Veröffentlichung zum Wachstum der deutschen Konjunktur 2019 Aufschluss geben. Zudem wird die beginnende Quartalberichterstattung der Unternehmen zunehmend in den Fokus der Investoren rücken und die Kursentwicklung an den Aktienmärkten beeinflussen.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

13.01.2029 ./.                                                                                                                                                                                                                                                                     
14.01.2029 J.P. Morgan Chase (Jahresergebnis)

15.01.2029

Goldman Sachs Group (Jahresergebnis), United Health Group (Jahresergebnis)
16.01.2029 Alstom (Q3), Beiersdorf (Jahresumsatz)
17.01.2029 ./.             
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt  13.01.2020 - 17.01.2020

Veränderungen zur Vorwoche

  10.01.2020 03.01.2020 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,39 - 0,38 - 1
Umlaufrendite - 0,24 - 0,30 6
10-Jahreszins (Deutschland) - 0,23 - 0,29 6

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,40% - 0,00%

 

Aktuelle Situation:

  • Laut Angaben von Eurostat legten die Verbraucherpreise in Europa im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 1,3 % zu. In Deutschland hat sich die Inflation zum Jahresende 2019 ebenfalls wieder etwas beschleunigt und stieg überraschend auf 1,5 %. Begründet wird die Entwicklung von gestiegenen Energiepreisen und positiven Basiseffekten. Aufgrund der gestiegenen Notierungen als Folge der Entwicklungen im Nahen Osten könnte im Januar und Februar ein nochmaliger Inflationsanstieg sowohl für Deutschland als auch den Euroraum drohen. Anschließend dürften sich die Preisdaten jedoch wieder etwas zurückbilden. Damit ist ein nachhaltiger Preisdruck, der die EZB dazu bewegen könnte ihre ultra-expansive Ausrichtung der Geldpolitik zu korrigieren, zunächst nicht zu erwarten.
  • Die US-Arbeitsmarktdaten fielen mit einem Stellenzuwachs von 145.000 schwächer aus als von den meisten Analysten erwartet. Jedoch blieb auch der Anstieg der Löhne mit 0,1 Prozent im Monatsvergleich unterhalb der Markterwartungen. Mit der Prognose einer weiterhin moderaten Inflation steht die Fed – analog der EZB – unter keinem Druck die Zinsen anzuheben. Die Erwartungen weiterer Zinssenkungen haben sich in den letzten Wochen weiter verringert, sind jedoch weiterhin vorhanden.
  • Die europäischen Unternehmen sicherten sich in der ersten Januarwoche frisches Kapital mit einem Volumen von 16 Milliarden Euro und nutzen damit weiterhin das niedrige Renditeniveau für ihre Refinanzierung.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

13.01.2020 ./.
14.01.2020 US: Verbraucherpreise (Dez)
15.01.2020 DE: Bruttoinlandsprodukt (Jahr 2019); EU: Handelsbilanzsaldo (Nov), Industrieproduktion (Nov); US: Empire State Produktionsindikator (Jan), Erzeugerpreise (Dez), Unterzeichnung "Phase-1"-Handelsabkommen zwischen China und den US
16.01.2020 DE: Verbraucherpreise (Dez); US: Einfuhrpreise (Dez), Einzelhandelsumsatz (Dez), Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Philly-Fed-Index (Jan), Lagerbestände (Nov), NAHB Wohnungsmarktindex (Jan)
17.01.2020 EU: Leistungsbilanzsaldo (Nov), Verbraucherpreise (Dez), US: Baubeginne (Dez), Baugenehmigungen (Dez), Industrieproduktion (Dez), Kapazitätsauslastung (Dez), Konsumklima Uni Michigan (Jan)
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