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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt  14.10.2019 - 18.10.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  11.10.2019 04.10.2019 Differenz in %
DAX-Index 12.511,65 12.012,81 + 4,15
Stoxx Europe 50 3.229,43 3.144,13 + 2,71
S&P 500 2.970,42 2.952,01 + 0,62

Erwartete Entwicklung DAX: 12.000 - 12.600 Punkte

 

Aktuelle Situation:

  • Positive Äußerungen zum Verlauf der Gespräche im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie aufkommende Hoffnung auf eine Vereinbarung zum Brexit in letzter Minute ermunterten Investoren zu verstärkten Käufen an den Aktienmärkten. Der DAX stieg am vergangenen Freitag deutlich über die Marke von 12.000 Punkten.
  • US-Präsident Donald Trump hatte eine positive Zwischenbilanz der ersten Runde der Verhandlungen zwischen den USA und China im Handelsstreit gezogen. Trump betonte die Gespräche seien sehr gut gelaufen und beide Seiten hätten eine "sehr, sehr gute" Verhandlung gehabt. Zudem äußerte auch der chinesische Vize-Ministerpräsident Interesse an einer Einigung.
  • Inzwischen hat der Optimismus der Marktteilnehmer wieder zugenommen, dass es doch noch zu einer Vereinbarung für den geplanten Brexit am 31. Oktober kommen könnte. Nach Aussagen des irischen Ministerpräsidenten Leo Varadkar verlief das Treffen mit seinem britischen Kollegen Boris Johnson sehr positiv. Ein Kompromiss scheint plötzlich in greifbarer Nähe zu sein.
  • Der Auftragseingang für die deutsche Industrie lag im August 2019 nach vorläufigen Berechnungen um 0,6 % niedriger als im Vormonat. Insbesondere der Maschinenbausektor musste kräftige Orderrückgänge hinnehmen. Die Produktionssteigerung der Unternehmen um 0,3 % im August kam vor diesem Hintergrund umso überraschender. Hinsichtlich der Jahresveränderungen ergibt sich allerdings das zehnte negative Monatsergebnis in Folge. Angesichts des nachlassenden Auftragsvolumens sowie den wirtschaftspolitischen Unsicherheiten kann somit von einer Trendwende zum Besseren noch keine Rede sein.
  • Die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds warnt vor drastischen Folgen der globalen Handelsstreitigkeiten für die Weltwirtschaft. Sie erwartet in 2019 ein langsameres Wachstum in fast 90 % der Welt. Der IWF sieht die Weltwirtschaft derzeit in einer synchronisierten Abkühlung. Damit würde das globale Wachstum in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Jahrzehnts fallen.
  • Mit Beginn der Berichterstattung der Quartalsergebnisse wird sich zeigen, in wie weit Protektionismus sowie die Risiken eines ungeregelten Brexits ihre Spuren in den Gewinnen der Unternehmen hinterlassen haben. Die am vergangenen Freitag geschlossene partielle Einigung der US-Regierung im Zollkonflikt mit China sollte jedoch die Aktienmärkte vorerst stabilisieren.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

14.10.2019 ./.
15.10.2019 J.P. Morgan Chase (Q3), Johnson & Johnson (Q3), Rio Tinto (Q3), UnitedHealth Group (Q3)                                        

16.10.2019

IBM (Q3), Roche (Umsatz Q3)
17.10.2019 Nestlé (Umsatz 9 Monate), Unilever (Trading Update Q3), Verizon (Q3), Vivendi (Umsatz Q3)
18.10.2019 American Express (Q3), Coca-Cola (Q3), Danone (Umsatz Q3)                                         
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt  14.10.2019 - 18.10.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  11.10.2019 04.10.2019 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,42 - 0,42 +/- 0
Umlaufrendite - 0,48 - 0,59 + 11
10-Jahreszins (Deutschland) - 0,44 - 0,59 + 15

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,60% - 0,00%

 

Aktuelle Situation:

  • Unter den US-Notenbankern herrscht Uneinigkeit über die zukünftige Geldpolitik. Die Protokolle der Fed-Sitzung vom September verdeutlichen die unterschiedlichen Ansichten der Mitglieder des Offenmarktausschusses zu den US-Wirtschaftsaussichten. Auf der einen Seite werden die mittelfristig steigenden Rezessionsrisiken aufgrund des eskalierenden Handelskonfliktes mit China als Gefahr wahrgenommen. Die Befürworter der Beibehaltung höherer Leitzinsen bewerten die wirtschaftliche Situation dagegen als stabil. Vor dem Hintergrund der zuletzt zunehmend kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber der Fed plädiert Notenbank-Chef Jerome Powell dafür, die Maßnahmen der Fed der Öffentlichkeit zukünftig transparenter darzustellen. Die von der Fed vorrangig beachtete Kerninflationsrate (ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) lag im September bei 1,8 % und damit etwas unter dem Fed-Ziel von 2,0 %. Vor dem Hintergrund der Konjunktureintrübung lässt dies der US-Notenbank jedoch Spielraum für eine weitere Zinssenkung.
  • Laut dem Protokoll der Zinssitzung vom 12. September waren die Mitglieder des EZB-Rates zwar gemeinsam der Auffassung, dass wegen der länger anhaltenden Konjunkturschwäche eine erneute Lockerung der Geldpolitik angemessen sei. Allerdings wurden eine Reihe von Vorbehalten zu einzelnen Elementen der vorgeschlagenen Maßnahmen zum Ausdruck gebracht. Während die sehr große Mehrheit die Senkung der Einlagezinsen befürwortete fand der Vorschlag zur Wiederaufnahme der Anleihenkäufe hingegen weniger Zustimmung. Weitere Zinsschritte könnten somit vorerst zurückgestellt werden.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

14.10.2019 EU: Industrieproduktion (Aug)
15.10.2019 DE/EU: ZEW-Konjunkturindex (Okt); US: Empire State Produktionsindikator (Okt)
16.10.2019 EU: Handelsbilanzsaldo (Aug), Verbraucherpreise (Sep); US: Einzelhandelsumsatz (Sep), Lagerbestände (Aug), NAHB Wohnungsmarktindex (Okt), Fed Beige Book
17.10.2019 EU: EU-Gipfel; US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Baubeginne (Sep), Baugenehmigungen (Sep), Philly-Fed-Index (Okt), Industrieproduktion (Sep), Kapazitätsauslastung (Sep)
18.10.2019 EU: Leistungsbilanzsaldo (Aug); US: Index of Leading Indicators (Sep)
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