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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 17.06.2019 - 21.06.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  14.06.2019 07.06.2019 Differenz in %
DAX-Index 12.096,40 12.045,38 + 0,42
Stoxx Europe 50 3.129,82 3.119,49 + 0,33
S&P 500 2.886,98 2.873,34 + 0,47

Erwartete Entwicklung DAX: 11.500 - 12.150 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Neben den schwachen Wirtschaftsdaten belastet vor allem die Zuspitzung der politischen Themen die Aktienmärkte. Die Investoren halten sich aktuell zurück, so dass die Kurse in der vergangenen Woche kaum von der Stelle kamen.
  • Der Handelsstreit zwischen den zwei größten Wirtschaftsnationen USA und China kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Im Rahmen des G20-Gipfels im japanischen Osaka Ende Juni könnte es zu einem erneuten Treffen auf höchster Ebene mit USPräsident Donald Trump und dem chinesischen Regierungschef Xi Jinping kommen. Eine Zusammenkunft der beiden Kontrahenten ist jedoch noch nicht sicher. Nach den jüngsten Ausweitungen der gegenseitigen Handelsbeschränkungen sowie der zuletzt erkennbaren Zunahme in der rhetorischen Schärfe erscheint eine Einigung in weite Ferne gerückt. US-Präsident Trump drohte mit weiteren Importzöllen auf chinesische Waren im Wert von 325 Mrd. US-Dollar. Er will sich jedoch noch nicht darauf festlegen, ab wann er Zölle gegen China in Kraft treten lassen will. "Ich habe keine Deadline", äußerte sich hierzu der US-Präsident. Ursprünglich hatte Trump erklärt, er werde nach dem G20-Gipfel über die Einführung der Zölle entscheiden.
  • Ein weiterer Krisenherd entwickelt sich im Mittleren Osten. Nach den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Öl-Tanker im Golf von Oman verschärft sich der Streit zwischen den USA und dem Iran. Die USA machten das Regime in Teheran für die Attacken verantwortlich. Die iranische Republik wies am Freitag die US-Darstellungen zurück. Im Falle einer Ausweitung des Konfliktes, könnte das die Schließung der Straße von Hormuz bedeuten. Durch diese Seestraße erfolgt ein großer Anteil der Öllieferungen. Eine Blockade der Meerenge würde die globale Wirtschaft stören und zu einem deutlichen Anstieg des Ölpreises führen.
  • Die Industrieproduktion in der Eurozone wurde im April um 0,5 % gegenüber März gedrosselt. Mit den angesprochenen Marktrisiken wächst zusehends der Pessimismus in den Unternehmen. Die deutlichsten Produktionsrückgänge musste die deutsche Industrie hinnehmen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute senkten erneut ihre Konjunkturprognosen für Deutschland.
  • Die Aktienkurse konnten den negativen Meldungen bisher erstaunlich gut widerstehen. Die steigenden Risiken erhöhen allerdings die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur an den Börsen.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

17.06.2019 ./.                                                
18.06.2019 Wirecard (HV)                                                                                                                                                     

19.06.2019

./.                                                           
20.06.2019 ./.
21.06.2019 ./.
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 17.06.2019 - 21.06.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  14.06.2019 07.06.2019 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,32 - 0,32 +/- 0
Umlaufrendite - 0,30 - 0,27 - 3
10-Jahreszins (Deutschland) - 0,26 - 0,26 +/- 0

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,30% - 0,00%

Aktuelle Situation:

  • In dieser Woche steht die Zinssitzung der US-Notenbank im Fokus der Marktteilnehmer. Aufgrund des eskalierenden Handelsstreits zwischen den USA und China ist von negativen Folgen für die US-Wirtschaft auszugehen. Fed-Chef Jerome Powell betonte bereits, er werde im Falle einer konjunkturellen Abschwächung "angemessen" reagieren. Investoren interpretierten diese Aussage bereits mit einer möglichen Leitzinssenkung. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Geldpolitik der US-Notenbank ist die Entwicklung der Verbraucherpreise. Im Mai stieg die Inflationsrate, schwächer als erwartet, um 1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Kernrate, ohne die Energie- und Nahrungsmittelpreise, fiel mit 2 % um 0,1 % schwächer aus als im April. Bisher ordneten die US-Notenbanker die nachlassenden Zuwächse der Kerninflation als ein temporäres Phänomen ein. Die Investoren werden vor diesem Hintergrund sicherlich mit großem Interesse den neuen Einschätzungen der Fed folgen, um ihre Schlüsse für die zukünftige Zinspolitik ziehen zu können. Der Druck auf die US-Notenbank in Richtung expansiver Maßnahmen wird damit größer. Mit einer Entscheidung bereits am Mittwoch ist allerdings nicht zu rechnen.
  • Die EU-Kommission droht Italien wegen der steigenden Staatsschulden weiterhin mit der Eröffnung eines Strafverfahrens. Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici erklärte, die Behörden kämen mit den Vorbereitungen gut voran. Somit spricht vieles für einen anstehenden Konflikt mit der italienischen Regierung.
  • Mit den zunehmenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten wird die Nachfrage nach sicheren zehnjährigen Bundesanleihen vorerst hoch bleiben. Damit könnte die bereits negative Rendite noch weiter fallen.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

17.06.2019 EU: EZB-Konferenz in Sintra (bis 19.06.),Arbeitskostenindex (Q1); US: Empire State Index (Jun), NAHB Wohnungsmarktindex (Jun)
18.06.2019 DE: ZEW-Umfrage; EU: Handelsbilanzsaldo (Apr), Verbraucherpreise (Mai); US: Wohnungsbaubeginne (Mai), Baugenehmigungen (Mai)
19.06.2019 DE: Erzeugerpreise (Mai); EU: Leistungsbilanzsaldo (Apr); US: Fed Zinsentscheid
20.06.2019 EU: EU-Gipfel in Brüssel, EZB Wirtschaftsbericht Nr. 4/19, Verbrauchervertrauen (Jun); US: Frühindikator (Mai), Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Leistungsbilanzsaldo (Q1), Philly-Fed-Index (Jun)
21.06.2019 DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Jun); US: Markit PMI (Jun), Wiederverkäufe Häuser (Mai)
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