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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt  27.01.2020 - 31.01.2020

Veränderungen zur Vorwoche

  24.01.2020 17.01.2020 Differenz in %
DAX-Index 13.576,68 13.526,13 + 0,37
Stoxx Europe 50 3.465,90 3.477,29 - 0,33
S&P 500 3.295,47 3.329,62 - 1,03

Erwartete Entwicklung DAX: 13.000 - 13.600 Punkte

 

Aktuelle Situation:

  • In der vergangenen Woche verhinderten die Sorgen hinsichtlich einer starken Ausbreitung des Coronavirus sowie auch die wiederholten Drohungen von US-Präsident Donald Trump europäische Autos mit Strafzöllen zu belegen weitere Kuranstiege an den Aktienmärkten. Der DAX konnte trotz leichter Zugewinne die Marke von 13.600 Punkten nicht überwinden.
  • US-Präsident Donald Trump drohte der Europäischen Union mit höheren Zöllen auf Autos. Davon wäre Deutschland mit Herstellern wie Daimler und Volkswagen besonders hart betroffen. US-Finanzminister Steven Mnuchin verknüpfte die geplanten Digitalsteuern in mehreren Ländern mit möglichen Autozöllen. Sollten die bislang auf Eis gelegten Autozölle hinzukommen, würde das den Welthandel und insbesondere den deutschen Export erheblich in Mitleidenschaft ziehen.
  • Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos präsentierte der IWF seine aktualisierten Schätzungen zur Wirtschaftsentwicklung. Im Vergleich zum Oktober senkte der IWF die Prognosen zum globalen BIP-Wachstum leicht auf 2,9 % für 2019, auf 3,3 % für 2020 und 3,4 % für das Jahr 2021. Als vielversprechendes Zeichen hebt der IWF die jüngste Entschärfung des US-chinesischen Handelskonflikts, die weiterhin niedrigen Zinsen, die Aussichten auf einen geregelten Brexit sowie die sich abzeichnende Erholung im verarbeitenden Gewerbe hervor. Das Wachstum in der Eurozone prognostiziert der IWF für 2020 mit 1,3 % und für 2021 mit 1,4 %. Insofern kann das Update auch als Stabilisierung und Erholung 2020 und 2021 bewertet werden.
  • Der Einkaufsmanagerindex für Deutschland, eine monatliche Umfrage des Instituts IHS Markit unter rund 800 Firmen, stieg im Januar überraschend kräftig um 0,9 Punkte auf 51,1 Zähler. Das ist ein positives Anzeichen für eine Erhöhung des Wachstumstempos. Während die heimische Industrie noch in der Krise steckt, befindet sich der Dienstleistungssektor im Aufwind und ist derzeit die treibende Kraft der deutschen Wirtschaft.
  • Das Coronavirus sowie die Befürchtung die US-Regierung werde Zölle auf Autoimporte der EU einführen wird die Aktienmärkte vermutlich auch in dieser Woche belasten. Im Fokus steht zudem eine Vielzahl von Berichterstattungen der Unternehmen.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

27.01.2020 ./.                                                                                                                                                                                                                                                                     
28.01.2020 Apple (Q1), LVMH (Jahresergebnis), Pfizer (Jahresergebnis), Philips (Jahresergebnis), SAP(Jahresergebnis)

29.01.2020

Banco Santander (Jahresergebnis), Boeing (Jahresergebnis), DowDuPont (Jahresergebnis), McDonald`s (Jahresergebnis), Microsoft (Q2), Novartis (Jahresergebnis)
30.01.2020 Coca-Cola (Jahresergebnis), Deutsche Bank (Jahresergebnis), Diageo (Q2), Roche (Jahresergebnis), Unilever (Jahresergebnis), Verizon Communications (Jahresergebnis), Visa (Q1)
31.01.2020 BBVA (Jahresergebnis), Caterpillar (Jahresergebnis), Chevron (Jahresergebnis), Exxon Mobil (Jahresergebnis)
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt  27.01.2020 - 31.01.2020

Veränderungen zur Vorwoche

  24.01.2020 17.01.2020 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,39 - 0,39 +/- 0
Umlaufrendite - 0,33 - 0,26 - 7
10-Jahreszins (Deutschland) - 0,37 - 0,25 - 11

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,40% - 0,00%

 

Aktuelle Situation:

  • In der Pressekonferenz nach der EZB-Zinssitzung äußerte sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde zur großen Strategieüberprüfung der Notenbank. Sie werde voraussichtlich rund ein Jahr dauern, so dass eine Entscheidung im November oder Dezember diesen Jahres anstehen könne. Bei der Überprüfung gehe es unter anderem darum, die Maßnahmen, Werkzeuge und die Sprache der Notenbank auf den Prüfstand zu stellen. Im Rahmen der letzten Strategieüberarbeitung im Jahr 2003 legte die EZB ihr bis heute gültiges Inflationsziel fest, die wichtigste Richtschnur für die Sicherung der Preisstabilität. Es sieht mittelfristig eine Teuerungsrate von unter, aber nahe 2 % vor. Allerdings verfehlt die EZB dieses Ziel bereits seit Frühjahr 2013. Im Dezember 2019 lag die Teuerung im Euro-Raum lediglich bei 1,3 %.
  • An ihrer ultralockeren Geldpolitik will die EZB noch länger festhalten. Die Schlüsselzinsen würden noch solange auf dem aktuellen oder einem tieferen Niveau liegen, bis sich die Inflationsaussichten wieder klar dem Inflationsziel annäherten, betonte Lagarde. Ein Enddatum für ihre in Deutschland umstrittenen Anleihenkäufe nannte die Notenbank erneut nicht. Diese sollen erst dann gestoppt werden, wenn die EZB kurz davor stehe, ihre Zinsen zu erhöhen.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

27.01.2020 DE: ifo Geschäftsklima (Jan); US: Neubauverkäufe (Dez)
28.01.2020 US: Auftragseingang langl. Güter (Dez), Auftragseingang Investitionsgüter (Dez), Auslieferungen Investitionsgüter (Dez), Case-Shiller-Hauspreisindex (Nov), Verbrauchervertrauen Conf. Board (Jan)
29.01.2020 DE: Einfuhrpreise (Dez), GfK Konsumklima (Feb); EU: Geldmenge-M3 (Okt - Dez), Kredite an Nicht-MFIs (Dez), Buchkredite an den priv. Sektor (Dez); US: Fed Zinsentscheid
30.01.2020 DE:Verbraucherpreise (Jan); DE/EU: Arbeitslosenquote (Jan); EU: Economic Sentiment (Jan); US: BIP (Q4, 1. Veröffentlichung), Erstanträge Arbeitslosenhilfe
31.01.2020 DE: Einzelhandelsumsatz (Dez); EU: BIP (Q4), Verbraucherpreise (Jan); US: Arbeitskostenindex (Q4), Deflator des privaten Konsums (Dez), Persönliche Einnahmen (Dez), Private Konsumausgaben (Dez), Einkaufsmanagerindex Chicago (Jan), Konsumklima Uni Michigan (Jan)
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