Anmelden
DE
KontaktbereichKontaktbereichKontaktbereich
Service-Telefon
0611 364-0
Online-Banking-Support
0611 364-85 151
BLZ51050015
BICNASSDE55XXX

Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 19.10.2020

Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 19.10.2020

Konjunktur

Europa

  • Volkswirte warnen vor hohen wirtschaftlichen Risiken aufgrund steigender Corona-Infektionen.
  • Die Erwartungen von Finanzmarktexperten zur Konjunkturwicklung sind zuletzt deutlich gefallen.
  • Angesichts der kurzen verbleibenden Zeit einer Eingung ist von einem harten Brexit auszugehen.
  • Die Dynamik der wirtschaftlichen Erholung hat sich stark verlangsamt.
  • IWF-Prognosen für die BIP-Entwicklung im Euroraum: -8,3% in 2020 und +5,2% in 2021.

USA

  • Die Erholung des Arbeitsmarktes nimmt deutlich ab. Die Arbeitslosenquote bleibt mit 7,9% hoch.
  • Die Belastung der Wirtschaft durch Corona, insbesondere im Dienstleistungssektor, bleibt hoch.
  • Neue staatliche Corona-Hilfspakete sind bisher gescheitert. Ein Kompromiss wird angestrebt.
  • Die wirtschaftspolitischen Beziehungen zu China und der EU sind weiterhin stark unterkühlt.

Notenbankpolitik (Zinsentwicklung)

EZB

  • Günstige EZB-Refinanzierungsangebote befähigen Banken die erhöte Kreditnachfrage zu erfüllen.
  • Die EZB bewertet die Wirtschaftsentwicklung kritisch und behält sich geldpolitische Schritte vor.
  • Die extrem expansive EZB-Geldpolitik wird mit der aktuellen Inflationsrate von -0,3% untermauert.
  • Falls erforderlich, zieht die EZB eine Ausweitung des Anleihenkaufprogrammes in Betracht.
  • Die steigende Verschuldung der Staaten und Firmen bedingt eine Fortführung der Nullzinspolitik.


Fed

  • Zur Stützung der Konjunktur soll die volle Bandbreite der Geldpolitik genutzt werden.
  • Fed-Chef Powell stellt nach dem letzten Arbeitsmarktbericht auf Jahre niedrige Zinsen in Aussicht.
  • Neuausrichtung der geldpolitischen Ziele: maximale Beschäftigung und Ø Inflationsrate von 2%.
  • Angesichts des schwachen Arbeitsmarktes sieht die Fed keine Zinsanhebung vor Ende 2023.


Anlageklassen    

Renten

  • Die aktuellen Renditen der Euro- und USD-Anleihen bieten derzeit keine attraktive Anlagechance.
  • Die Emissionen von Bankanleihen sind wegen der günstigen Zinstender deutlich zurückgegangen.
  • Die Risikoaufschläge in den Renditen von Firmenbonds bleiben trotz der Konjunkturrisiken gering.
  • Die immensen EZB-Käufe von Anleihen mit guter Bonität halten das Euro-Zinsniveau niedrig.

Fazit: Das Liquiditätsangebot der Staaten und Notenbanken verhindert trotz des hohen krisenbedingten Kapitalbedarfs steigende Renditen. Wir rechnen weiterhin mit Niedrigzinsen.


Aktien

  • Die Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff noch in diesem Jahr unterstützt die Aktienkurse.
  • Die Unsicherheiten vor der anstehenden Präsidentschaftswahl in den USA belasten die Börsen.
  • Die hohe Liquiditätsbereitstellung der Staaten und Notenbanken stärkt die Nachfrageseite.
  • Die Gewinnprognosen der Aktien der Eurozone für 2021 verharren unter dem Niveau von 2019.
  • Die fehlenden Anlagealternativen am Rentenmarkt treiben die Liquidität in die Aktienmärkte.

Fazit: Die im historischen Vergleich hohen Bewertungen der Aktien finden wegen fehlender Anlagealternativen im Rentensegment zunehmend Akzeptanz. Die wirtschaftspolitischen Risiken (Brexit, US-Wahl) sowie neue Corona-Auflagen begrenzen noch weitere Kursanstiege.

Rohstoffe

  • Die sich abschwächende Konjunkturdynamik setzte die Preise der Industriemetalle unter Druck.
  • Der Öl-Preis stabilisiert sich wegen bestehender Förderbegrenzungen der OPEC bei ca. 40 USD.
  • Die Nullzinspolitik der EZB und der Fed sowie steigende Marktrisiken unterstützen den Goldpreis.

Fazit: Die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise hängt stark von der zukünftigen Konjunkturerholung ab. Aufgrund der Marktrisiken sowie niedrigen Zinsen bleibt Gold attraktiv.

Immobilien  

  • Geringe Finanzierungskosten und fehlende Anlagealternativen stützen den Immobilienmarkt.
  • Positive Homeoffice-Erfahrungen wirken sich nachteilig auf die Mietpreise von Büroflächen aus.
  • Ertragseinbrüche im Einzelhandel, Hotel- und Gastronomiegewerbe führen zu Mietausfällen.

Fazit: Insgesamt sollte die Lage an den Immobilienmärkten relativ stabil bleiben.


Disclaimer
Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig hallten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffene Angaben dienen der Information.

 Cookie Branding
Schließen

Wir, als Ihre Sparkasse, verwenden Cookies, um Ihnen die Funktionen auf unserer Website optimal zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus verwenden wir Cookies, die lediglich zu Statistikzwecken, zur Reichweitenmessung oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Detaillierte Informationen über Art, Herkunft und Zweck dieser Cookies finden Sie in unserer Erklärung zum Datenschutz. Durch Klick auf „Einstellungen anpassen“ können Sie bestimmen, welche Cookies wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung verwenden dürfen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, dem Einsatz von Cookies, die nicht Ihrer Einwilligung bedürfen, zu widersprechen. Durch Klick auf “Zustimmen“ willigen Sie der Verwendung aller auf dieser Website einsetzbaren Cookies ein. Ihre Einwilligung ist freiwillig. Sie können diese jederzeit in "Erklärung zum Datenschutz" widerrufen oder dort Ihre Cookie-Einstellungen ändern.

i