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Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 17.03.2021

Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 17.03.2021

Konjunktur

Europa

  • In Erwartung einer dritten Corona-Infektionswelle steigen Befürchtungen vor verschärften Lockdowns.
  • Die beginnenden Impfungen versprechen im Jahresverlauf eine Normalisierung der Wirtschaft.
  • Der neue US-Präsident Joe Biden strebt eine Verbesserung der Handelsbeziehungen zur EU an.
  • Nach einem schwachen 1. Quartal ist ein Konsum-Nachholeffekt in der 2. Jahreshäfte zu erwarten.
  • OECD und EZB haben ihre Wachstumsprognose für die Eurozone für 2021 auf 3,9% / 4% angehoben.

USA

  • US-Präsident Biden hat die erwarteten Wirtschaftshilfen in Höhe von 1,9 Billionen $ verabschiedet.
  • Der Arbeitsmarkt bleibt aufgrund der hohen COVID-Infektionszahlen angeschlagen.
  • Mit der Direktzahlung von 1.400 $ an die meisten Steuerzahler ist mit erhöhtem Konsum zu rechnen.
  • Die Stimmung in den Unternehmen bleibt optimistisch und spricht für eine gute Investitionsneigung.

Notenbankpolitik (Zinsentwicklung)

EZB

  • Günstige EZB-Refinanzierungsangebote befähigen Banken, die erhöhte Kreditnachfrage zu erfüllen.
  • Nach leicht gestiegenen Zinsen in der Eurozone beabsichtigt die EZB die Anleihenkäufe auszuweiten.
  • Die steigende Verschuldung der Staaten und Firmen bedingt eine Fortführung der Nullzinspolitik.
  • Eine Nullzinspolitik ist laut EZB-Chefin Lagarde entscheidend für eine Erholung der Wirtschaft.
  • Die EZB schätzt die steigende Inflationsrate als nicht nachhaltig ein. Ihre Geldpolitik bleibt expansiv.


Fed

  • Zur Stützung der Konjunktur soll die volle Bandbreite geldpolitischer Instrumente genutzt werden.
  • Fed-Chef Powell stellt die Vollbeschäftigung als das primäre Ziel der Notenbank in den Vordergrund.
  • Die deutlich gestiegenen Zinsen der zehnjährigen US-Staatsanleihen setzen die Fed unter Druck.
  • Die immense Ausweitung der Staatsverschuldung spricht für die Fortführung der lockeren Geldpolitik.


Anlageklassen    

Renten

  • Die Renditen der Euro-Anleihen bieten als Anlage weiterhin kaum noch eine positive Realverzinsung.
  • Hohe Anleihe-Emissionsvolumen und Kapitaltransfers in Aktien werden durch EZB-Käufe kompensiert.
  • Die Risikoaufschläge in den Renditen von Firmenbonds bleiben trotz der Konjunkturschwäche gering.
  • Die starke Nachfrage durch das EZB-Anleihenkaufprogramm bestimmt die Renditen am Rentenmarkt.

Fazit: Das Liquiditätsangebot der Staaten und Notenbanken verhindert trotz des hohen krisenbedingten Kapitalbedarfs steigende Renditen. Wir rechnen weiterhin mit Niedrigzinsen.


Aktien

  • Nach Start der Impfungen preisen Investoren bereits eine Normalisierung der Wirtschaft im 2. HJ ein.
  • Umfangreiche Wirtschaftshilfen der US-Regierung und EU-Kommission unterstützen die Aktienmärkte.
  • Verlängerte Lockdowns aufgrund von ansteckenderen Virus-Mutationen verunsichern Investoren.
  • Die Gewinnprognosen der Aktien der Eurozone für 2021 wurden zuletzt angehoben.
  • Aufgrund fehlender Anlagealternativen bleiben Aktien trotz der relativ hohen Bewertungen attraktiv.

Fazit: Die Aussicht auf eine Normalisierung der Konjunktur zum Jahresende stabilisiert die Aktienmärkte trotz des harten Lockdowns. Die Marktentwicklung hängt nun von der Wirksamkeit der Wirtschaftshilfen, der Geschwindigkeit der Impfungen sowie den Folgen der Lockdowns ab.

Rohstoffe

  • Die kräftige Konjunkturerholung insbesondere in Asien ließ die Industriemetalle deutlich steigen.
  • Der Öl-Preis profitiert von den Förderbegrenzungen der OPEC und notierte zuletzt über 65 USD.
  • Mit Erholung der Aktien und den steigenden US-Zinsen musste der Goldpreis Einbußen hinnehmen.

Fazit: Industriemetalle sowie Öl konnten von der globalen Wirtschaftserholung bereits stark profitieren. Steigende US-Zinsen und die gute Entwicklung am Aktienmarkt schwächen den Goldpreis.

Immobilien  

  • Geringe Finanzierungskosten und fehlende Anlagealternativen stützen den Immobilienmarkt.
  • Positive Homeoffice-Erfahrungen wirken sich nachteilig auf die Mietpreise von Büroflächen aus.
  • Ertragseinbrüche im Einzelhandel, Hotel- und Gastronomiegewerbe führen zu Mietausfällen.

Fazit: Insgesamt bleibt die Lage am Immobilienmarkt bei geringeren Renditeerwartungen stabil.


Disclaimer
Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig hallten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffene Angaben dienen der Information.

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