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Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 20.04.2021

Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 20.04.2021

Konjunktur

Europa

  • Die dritte Infektionswelle hatte wegen verschärfter Lockdowns Teile der Wirtschaft erneut geschädigt.
  • Mit der steigenden Impfquote ist eine kräftige Erholung des Dienstleistungssektors zu erwarten.
  • Die EU strebt eine Verbesserung der US-Handelsbeziehungen durch das Aussetzen von Zöllen an.
  • Nach einem schwachen 1. Quartal ist ein Konsum-Nachholeffekt in der 2. Jahreshäfte zu erwarten.
  • Der IWF hatte seine Wachstumsprognose für die Eurozone für 2021 um 0,2% auf 4,4% angehoben.

USA

  • In den USA verläuft die Impfkampagne erfolgreich und führt bereits zu einer sinkenden Inzidenz.
  • Joe Biden plant immense Wirtschaftshilfen und Infrastrukturmaßnahmen von mehr als 4 Bio. USD.
  • Der Arbeitsmarkt zeigte sich zuletzt verbessert. Die Arbeitslosenquote sinkt auf 6%.
  • Mit der Direktzahlung von 1.400 $ an die meisten Steuerzahler ist mit erhöhtem Konsum zu rechnen.
  • Die Stimmung in den Firmen bleibt angesichts der geplanten Investitionen der Regierung optimistisch.

Notenbankpolitik (Zinsentwicklung)

EZB

  • Günstige EZB-Refinanzierungsangebote befähigen Banken, die erhöhte Kreditnachfrage zu erfüllen.
  • Nach leicht gestiegenen Zinsen in der Eurozone hatte die EZB die Anleihenkäufe ausgeweitet.
  • Die steigende Verschuldung der Staaten und Firmen bedingt eine Fortführung der Nullzinspolitik.
  • Erst bei einer spürbaren Erholung der Wirtschaft erwägt die EZB eine Reduzierung der Anleihenkäufe.
  • Die EZB schätzt die steigende Inflationsrate als nicht nachhaltig ein. Ihre Geldpolitik bleibt expansiv.


Fed

  • Zur Stützung der Konjunktur soll die volle Bandbreite geldpolitischer Instrumente genutzt werden.
  • Fed-Chef Powell stellt die Vollbeschäftigung als das primäre Ziel der Notenbank in den Vordergrund.
  • Die deutlich gestiegenen Zinsen der zehnjährigen US-Staatsanleihen setzen die Fed unter Druck.
  • Die immense Ausweitung der Staatsverschuldung spricht für die Fortführung der lockeren Geldpolitik.


Anlageklassen    

Renten

  • Euro-Anleihen bieten angesichts einer gestiegenen Inflation kaum noch eine positive Realverzinsung.
  • Hohe Anleihe-Emissionsvolumen und Kapitaltransfers in Aktien werden durch EZB-Käufe kompensiert.
  • Aufgrund besserer Wirtschaftsperspektiven haben sich die Renditen von Hochzinsanleihen verringert.
  • Die starke Nachfrage durch das EZB-Anleihenkaufprogramm bestimmt die Renditen am Rentenmarkt.

Fazit: Das Liquiditätsangebot der Staaten und Notenbanken verhindert trotz des hohen krisenbedingten Kapitalbedarfs ein Anziehen der Renditen. Wir rechnen weiterhin mit Niedrigzinsen.


Aktien

  • Mit den steigenden Impfquoten preisen Investoren zunehmend eine kräftige Konjunkturerholung ein.
  • Die geplanten gigantischen Wirtschaftshilfen der US-Regierung stützen die globalen Aktienmärkte.
  • Erneut zunehmende Inzidenzen in Teilen der EU lassen Investoren zurückhaltend agieren.
  • Die Gewinnprognosen der Aktien der Eurozone für 2021 wurden zuletzt angehoben.
  • Aufgrund fehlender Anlagealternativen bleiben Aktien trotz der relativ hohen Bewertungen attraktiv.

Fazit: Mit den voranschreitenden Impfungen steigt der Optimismus der Investoren auf einen Wirtschaftsaufschwung im 2. Halbjahr. Die von der US-Regierung geplanten enormen Investitionen sowie die Beibehaltung der lockeren Geldpoiltik der Notenbanken favorisieren Aktienanlagen.

Rohstoffe

  • Angesichts der guten globalen Konjunkturaussichten verharren die Idustriemetalle auf hohem Niveau.
  • Der Brent Öl-Preis bleibt aufgrund Förderbegrenzungen der OPEC stabil über 60 USD.
  • Der Goldpreis wird weiterhin von der Erholung der Aktien und den gestiegenen US-Zinsen belastet.

Fazit: Industriemetalle sowie Öl können ihr hohes Preisniveau aufgrund der starken Entwicklung der Industrie halten. Gestiegene US-Zinsen und die guten Prognosen für Aktien belasten das Gold.

Immobilien  

  • Geringe Finanzierungskosten und fehlende Anlagealternativen stützen den Immobilienmarkt.
  • Positive Homeoffice-Erfahrungen wirken sich nachteilig auf die Mietpreise von Büroflächen aus.
  • Ertragseinbrüche im Einzelhandel, Hotel- und Gastronomiegewerbe führen zu Mietausfällen.

Fazit: Insgesamt bleibt die Lage am Immobilienmarkt bei geringeren Renditeerwartungen stabil.


Disclaimer
Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig hallten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffene Angaben dienen der Information.

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