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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 24.07.2017 - 28.07.2017

Veränderungen zur Vorwoche

  21.07.2017 14.07.2017 Differenz in %
DAX-Index 12.240,06 12.631,72     - 3,10
Stoxx Europe 50 3.118,13 3.168,28     - 1,58
S&P 500 2.472,54 2.459,27
    + 0,54

Erwartete Entwicklung DAX: 12.000 - 12.800 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Vor allem der gestiegene Euro, aber auch die gegenwärtigen politischen Probleme, belasten die europäischen Aktienmärkte und führen den DAX auf ein Dreimonatstief. Der Eurokurs von über 1,16 USD verringert zunehmend die Wettbewerbschancen exportstarker Unternehmen in Ländern außerhalb der Eurozone. Das Scheitern des US-Präsidenten Donald Trump in der Gesundheitsreform stellt auch das Durchsetzen weiterer geplanter wirtschaftlicher und steuerlicher Vorhaben in Frage. Zudem lässt die weitere Eskalation der politischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei aufgrund der drohenden wirtschaftlichen Konsequenzen Investoren zurückhaltender agieren.
  • Die konjunkturelle Erholung in den USA verliert an Schwung. Angesichts schwacher Einzelhandelszahlen im Juni, die Umsätze hatten sich gegenüber dem Vormonat um 0,2 % abgeschwächt, wurden die Erwartungen bezüglich des Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal reduziert. Hinzu kam die von der Uni Michigan gemessene Verschlechterung der Stimmung bei US-Verbrauchern im Juni. Der Index sank im Monatsvergleich von 95,1 auf 93,1 Punkte und lag damit 10Z ähler unter seinem Höchststand. Überzeugt hatte lediglich der Produktionsanstieg der US-Industrie, getrieben von starken Zuwächsen im Bergbau.
  • Der EU-Außenhandel erreichte im Mai den zweithöchsten bisher festgestellten Wert. Sowohl die Exporte als auch die Importe konnten zulegen. Vor dem Hintergrund des starken Euro zweifeln Volkswirte inzwischen allerdings an dem Fortbestand dieser komfortablen Situation.
  • Eine Umfrage unter Analysten und institutionellen Anlegern im Juli zeigt noch immer eine positive Einschätzung der Konjunkturentwicklung der kommenden Monate und eine exzellente Beurteilung der aktuellen Lage. Der Blick wird sich nun stark auf die Güte der Unternehmensberichte fokussieren. Wir gehen zukünftig von stärkeren Kursschwankungen aus.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

24.07.2017 Philips (Q2), Unibail-Rodamco (Q2)
25.07.2017 Caterpillar (Q2), DuPont (Q2), McDonald`s (Q2), United Technologies (Q2), 3M (Q2)                                                                                                                        
26.07.2017 Boeing (Q2), Daimler (Q2), Deutsche Börse (Q2), Coca-Cola (Q2), GlaxoSmithKline (Q2), LVMH (Q2)
27.07.2017 Anheuser-Busch Inbev. (Q2), AstraZeneca (Q2), BASF (Q2), Bayer (Q2), British American Tobacco (Q2), Danone (Q2), Deutsche Bank (Q2), Deutsche Börse (Telefonkonferenz für Investoren zum Q2), Diageo (Q2), Enel (Q2), Intel (Q2), Lloyds Banking Group (Q2), L`Oréal (Q2), Nestlé (Q2), Nokia (Q2), Orange (Q2), Roche (Q2), Royal Dutch Shell (Q2), Saint-Gobain (Q2), Schneider Electric (Q2), Telefónica (Q2), Total (Q2), Verizon (Q2), Volkswagen (Q2)
28.07.2017 Air Liquide (Q2), Banco Santander (Q2), Barclays (Q2), BBVA (Q2), BNP Paribas (Q2), BT Group (Q2), Chevron (Q2), Eni (Q2), Essilor (Q2), ExxonMobil (Q2), HeidelbergCement (Q2), Linde (Q2), Merck & Co. (Q2), Safran (Q2), UBS (Q2), Vinci (Q2)
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 24.07.2017 - 28.07.2017

Veränderungen zur Vorwoche

  21.07.2017 14.07.2017 Basispunkte
3 Monats Euribor  - 0,33  - 0,33 +/- 0
Umlaufrendite    0,28      0,33 - 5
10-Jahreszins (Deutschland)    0,44      0,53 - 9

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,40% - 0,55%

Aktuelle Situation:

  • Die Renditen der zehnjährigen Anleihen sind von dem zwischenzeitlichen Hoch bei ca. 0,60 % auf ca. 0,50 % zurückgefallen. Die Marktteilnehmer hatten sich nach den Andeutungen des EZB-Chefs Draghi auf der Notenbankkonferenz Anfang Juli deutlichere Signale auf einen Richtungswechsel aus der Nullzinspolitik erhofft.
  • In der EZB-Zinssitzung am vergangenen Donnerstag hielt sich Draghi mit konkreten Aussagen zu einem möglichen Ausstieg aus der aktuell extrem expansiven Geldpolitik zurück. Er betonte hingegen: "Ein erhebliches Ausmaß an Konjunkturförderung durch die Geldpolitik ist immer noch nötig". Er bestätigte der Wirtschaftsentwicklung der Eurozone eine robuste Erholung, jedoch fehlten ausreichende Lohnsteigerungen. Der EZB-Chef ließ sogar die Möglichkeit offen, das bestehende Anleihenkaufprogramm bei Bedarf zu erhöhen oder über das Jahresende hinaus zu verlängern. Das Niveau des Leitzinses sowie des Einlagenzinses wurde wie erwartet beibehalten. Frühestens im Herbst würden sich die EZB-Ratsmitglieder hinsichtlich einer Straffung der Geldpolitik beraten, bekräftigte Mario Draghi. Die EZB scheint bezüglich eines Kurswechsels limitiert. Die zuletzt schwache Inflationsrate für den Euroraum ist mit 1,3 % noch weit vom EZB Ziel von 2 % entfernt. Ebenso würde die von Draghi angedeutete Reduzierung des Anleihenkaufprogramms den bereits kräftig gestiegenen Euro noch weiter stärken und damit den Export erschweren.
  • Den passenden wirtschaftlichen und politischen Rahmen für einen Ausstieg der EZB aus ihrer ultra lockeren Geldpolitik zu finden gestaltet sich sehr schwierig. Wann die Notenbanker den notwendigen Schritt hin zu höheren Renditen wagen, bleibt somit vorerst noch offen. Den Anleihenkursen sind in den kommenden Wochen sogar wieder leichte Gewinne zuzutrauen.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

24.07.2017 DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Jul); US: Markit-Einkaufsmanagerindex (Jul), Wiederverkäufe Häuser (Jun)
25.07.2017 DE: Einfuhrpreise (Jun), ifo-Geschäftsklima (Jul); US: Case-Shiller-Hauspreisindex (Mai), FHFA Hauspreisindex (Mai), Verbrauchervertrauen Conf. Board (Jul
26.07.2017 US: MBA-Hypothekenanträge (Jul), Neubauverkäufe (Jun), Fed Zinsentscheid
27.07.2017 DE: Einzelhandelsumsätze (Jun), GfK Konsumklima (Aug); EU: Geldmenge M3 (Jun), Kredite an Nicht-MFIs (Jun); US: Auftragseingang langlebige Güter (Jun), Erstanträge Arbeitslosenhilfe
28.07.2017 DE: Verbraucherpreise (Jul); EU: Wirtschaftsvertrauen (Jul), Industrie- / Verbr.- / Dienstleistervertrauen (Jul); US: BIP (Q2), Privater Konsum (Q2), Verbrauchervertrauen Uni Michigan (Jul), Arbeitskostenindex (Q2)
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