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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 16.04.2018 - 20.04.2018

Veränderungen zur Vorwoche

  13.04.2018 06.04.2018 Differenz in %
DAX-Index 12.442,40 12.241,27 1,64
Stoxx Europe 50 3.042,66 3.010,55 1,07
S&P 500 2.656,30 2.604,47 1,99

Erwartete Entwicklung DAX: 11.800 - 12.750 Punkte

Aktuelle Situation:  

  • An den Aktienmärkten wird zunehmend eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China eingepreist. Chinas Präsident Xi hatte in einer Rede im Rahmen des Asien-Forums seine Pläne zur Öffnung der Wirtschaft betont. Xi bekräftigte die Steigerung von Importen durch die Senkung der Einfuhrzölle auf Autos zu unterstützen und versprach Fortschritte zum Schutz des geistigen Eigentums. Zudem sollen die Auflagen für ausländische Investoren für die Beteiligung an chinesischen Unternehmen gelockert werden. Investoren sehen hierin ein Entgegenkommen Chinas und eine gute Voraussetzung für eine positive Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der US-Regierung. Die Anleger bewerten die wirtschaftspolitische Situation nun optimistischer, so dass sich der DAX deutlich über der Marke von 12.000 Punktenstabilisiert hat.
  • Für neue Verunsicherung an den Börsen sorgte die Ankündigung eines Raketenangriffs auf Syrien durch den US-Präsidenten Donald Trump. Er schrieb über Twitter, Russland habe gedroht, angreifende Raketen abzuschießen und ergänzte die Warnung: "Mach dich bereit Russland, denn sie werden kommen, hübsch und neu und intelligent!" Auslöser dieser bedenklichen Äußerung Trumps war der mutmaßlichen Giftgasangriff der syrischen Regierungstruppen auf die Rebellenhochburg Duma. Später entschärfte der US-Präsident die angespannte Situation mit der Aussage, er habe noch nicht abschließend über einen möglichen Raketenangriff in Syrien entschieden. Trump bezeichnete einen Militärschlag in Syrien nur noch als eine Option. Am vergangenen Samstag fand dann ein gemeinsamer Angriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs statt. An den Aktienmärkten wurde zu Beginn dieser Woche honoriert, dass der Angriff eine einmalige Aktion war und nicht zu einer breiten Konfrontation führte, die Russland dann wiederum zu Gegenmaßnahmen provoziert hatte.
  • Im Mittelpunkt des Interesses der Analysten steht somit vorerst die beginnende Berichtssaison der Unternehmen zum ersten Quartal diesen Jahres. Für die US-Firmen erhofft man sich aus der Steuerreform positive Effekte auf die Gewinne. Sollte es bezüglich der politischen Themen ruhig bleiben, gehen wir von einer stabilen Entwicklung an den Börsen aus.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

16.04.2018 ./.
17.04.2018 Goldman Sachs (Q1), IBM (Q1), Johnson & Johnson (Q1), L´Oréal (HV), Vinci (HV)
18.04.2018 American Express (Q1)
19.04.2018 ABB (Q1), Novartis (Q1), Unilever (Q1), Vivendi (HV)
20.04.2018 General Electric (Q1), HSBC (HV), Procter & Gamble (Q3)
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 16.04.2018 - 20.04.2018

Veränderungen zur Vorwoche

  13.04.2018 06.04.2018 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,33 - 0,33 +/- 0
Umlaufrendite 0,35 0,34 1
10-Jahreszins (Deutschland) 0,51 0,50 1

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,50% - 0,55%

Aktuelle Situation:

  • Die US-Verbraucherpreise stiegen im März gegenüber dem Vorjahresmonat wie erwartet auf 2,4 %. Sie legen damit so stark zu, wie seit einem Jahr nicht mehr. Im Februar hatte die Inflationsrate noch bei 2,2 % gelegen. Im Fokus der US-Notenbank steht allerdings die Kernrate, die sich von 1,8 % auf 2,1 % erhöhte. Sie befindet sich somit aus Sicht der Fed auf Zielkurs. Auch das im Anschluss veröffentlichte Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung bestätigte, dass die Teilnehmer mehr Wirtschaftswachstum sowie eine erhöhte Inflationsrate erwarten und damit wohl weitere Leitzinsanhebungen gerechtfertigt sind. Analysten sehen inzwischen eine steigende Wahrscheinlichkeit für insgesamt sogar vier Zinsschritte im laufenden Jahr. Als nächster Termin hierfür kommt die Zinssitzung im Juni in Betracht. Im Falle eines Handelskrieges sehen die Ausschussmitglieder durchaus negative Folgen für die US-Ökonomie und würden dann sicherlich eine abwartende Haltung einnehmen.
  • Nachdem eine Eskalation der Situation nach dem Militärschlag der westlichen Verbündeten in Syrien ausblieb und sich dort die Lage leicht entspannt, lösten die ersten Investoren sichere Rentenpositionen auf. Die Rendite der Bundesanleihen erholte sich in der vergangenen Woche nach einem zwischenzeitlichen Abgleiten unter 0,5 % auf ca. 0,54 %. Von einer Entwarnung in Syrienkonflikt sowie auch im Handelsstreit zwischen den USA und China kann jedoch noch nicht gesprochen werden. Aus diesem Grund favorisieren wir in den kommenden Tagen eine Seitwärtsbewegung am Rentenmarkt derEurozone.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

16.04.2018 Einzelhandelsumsatz (Mrz), Empire State Produktionsindikator (Apr), Lagerbestände (Feb), NAHB Wohnungsmarktindex (Apr)
17.04.2018 DE: ZEW-Konjunkturlage / -erwartungen (Apr); EU: ZEW-Konjunkturerwartungen (Apr); US: Baubeginne (Mrz), Baugenehmigungen (Mrz), Industrieproduktion (Mrz), Kapazitätsauslastung (Mrz)
18.04.2018 EU: Verbraucherpreise (Mrz); US: Fed Beige Book
19.04.2018 EU: Leistungsbilanzsaldo (Feb); US: Philly-Fed-Index (Apr), Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Index of Leading Indicators (Mrz)
20.04.2018 DE: Erzeugerpreise (Mrz), EU: Verbrauchervertrauen (Apr)
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