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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 15.01.2018 - 19.01.2018

Veränderungen zur Vorwoche

  12.01.2018 05.01.2018 Differenz in %
DAX-Index 13.245,03 13.319,64   - 0,56
Stoxx Europe 50 3.242,89 3.232,09  + 0,33
S&P 500 2.786,24 2.743,15    + 1,57

Erwartete Entwicklung DAX: 12.800 - 13.500 Punkte

Aktuelle Situation:  

  • Nach einem starken Jahresauftakt konnte der DAX seine Gewinne in der vergangenen Woche nicht konservieren. Mit einem Verlust von 0,56 % hielt er sich jedoch noch über 13.000 Punkten. Der starke Euro, der sich gegenüber dem US-Dollar über 1,20 etabliert, wird von den Marktteilnehmern als Belastung für exportstarke Unternehmen aus den Euroländern wahrgenommen und verhinderte weiter Kurszuwächse der Aktienwerte. Angesichts der euphorischen Stimmung der Unternehmen in der Eurozone, gepaart mit den guten Wirtschaftsdaten, gehen Analysten von einer Fortsetzung des Konjunkturaufschwungs in 2018 aus.
  • Die Sondierungsgespräche zwischen den Unionsparteien und der SPD haben bislang nicht zu einem endgültigen Durchbruch geführt. Die SPD gab an, diverse Punkte noch nachverhandeln zu wollen. Eine Einigung zu einer großen Koalition wird seitens der Unternehmen gefordert, um die Regierung in wirtschaftlichen Themen sowie auch auf europäischer Ebene handlungsfähig zu machen. Ein Andauern der aktuellen Hängepartie wird allgemein sehr negativ beurteilt.
  • Das Economic Sentiment der Europäischen Kommission ist im Dezember überraschend deutlich auf 116,0 Punkte, den höchsten Stand seit Oktober 2000, gestiegen. Das Wirtschaftsvertrauen der Unternehmen und privaten Haushalte im Euroraum ist ungeachtet der politischen Probleme äußerst hoch. Analysten gehen vor dem Hintergrund dieses Optimismus von einem erfreulichen BIP-Wachstum im Schlussquartal 2017 aus.
  • Die deutschen Wirtschaftsdaten im Oktober 2017 fielen aufgrund von Feiertagen sowie Brückentagen sehr schwach aus. Der November brachte hinsichtlich der Industrieproduktion sowie der Industrie- und Einzelhandelsumsätze mit deutlichen Anstiegen die erwartete Gegenbewegung. Lediglich die Ordereingänge für das verarbeitende Gewerbe enttäuschten wegen der außergewöhnlich geringen Anzahl von Großaufträgen. Insgesamt wird die die Entwicklung der deutschen Konjunktur sehr positiv bewertet.
  • Sollte die angehende Berichtssaison der Unternehmen die Erwartungen der Analysten weitgehend erfüllen, sprechen die derzeitigen Rahmendaten für weiteres Kurspotenzial an den Aktienmärkten.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

15.01.2018 Rio Tinto (Operation Report Q4)                                                                                              
16.01.2018 Beiersdorf (Jahresumsatz), Siemens (Kapitalmarkttag), UnitedHealth Inc (Q4)
17.01.2018 Carrefour (Umsatz Q4), Goldman Sachs (Q4)
18.01.2018 IBM (Q4)
19.01.2018 General Electric (Q4), Thyssenkrupp (HV)
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 15.01.2018 - 19.01.2018

Veränderungen zur Vorwoche

  12.01.2018 05.01.2018 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,33 - 0,33 +/- 0
Umlaufrendite 0,38 0,30 + 8
10-Jahreszins (Deutschland) 0,53 0,44 + 9

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,45% - 0,60%

Aktuelle Situation:

  • In der Zusammenfassung der EZB-Sitzung vom 14.12.2017 bleibt die Europäische Zentralbank bei ihrer positiven Einschätzung zur Konjunkturentwicklung. Die Mitglieder des EZB-Rates testieren einen soliden Wirtschaftsaufschwung in der Eurozone, befürchten allerdings einen zu geringen Anstieg der Inflationsrate für die kommenden Jahre. Die EZB erhöhte ihre Schätzungen und rechnet nun mit einem BIP-Wachstum von 2,4 % in 2017, 2,3 % in 2018 ,1,9 % in 2019 sowie 1,7 % in 2020. Trotz der Anhebung der Prognosen für die Teuerungsrate, würde die Zielrate der EZB in Höhe von knapp 2 % bis 2020 jedoch verfehlt. Da die Wahrung der Preisstabilität die zentrale Aufgabe der EZB ist, ist vorerst an dem eingeschlagenen Kurs der Geldpolitik keine Veränderung zu erwarten. Erst mit einem nachhaltigen Anstieg der Inflationsrate wäre von einer Beendigung des bis einschließlich September 2018 geplanten Anleihenkaufprogramms und damit mit einem Anstieg der Renditen am Rentenmarkt in der Eurozone auszugehen.
  • In den USA sorgten Spekulationen um eine Reduzierung der Ankäufe von US-Staatsanleihen durch China in Kombination mit einer erhöhten Ausgabe von Treasuries der US-Regierung zur Gegenfinanzierung der US-Steuerreform für einen Anstieg der zehnjährigen Staatsanleihen auf über 2,5 %. Nach einem Dementi aus dem Reich der Mitte bleibt offen, ob das erhöhte Zinsniveau andauern wird.
  • Auf Basis der jüngsten EZB-Prognosen sollte auch der aktuell starke Außenwert des Euro vorerst kein Umdenken der europäischen Notenbank auslösen. Wir gehen somit zunächst von einer Seitwärtsbewegung der Euro-Anleihen aus.  

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

15.01.2018 EU: Handelsbilanzsaldo (Nov)
16.01.2018 DE: Verbraucherpreise (Dez); US: Empire State Produktionsindikator (Jan)
17.01.2018 EU: Verbraucherpreise (Dez); US: Industrieproduktion (Dez), Kapazitätsauslastung (Dez), NAHB Wohnungsmarktindex (Jan), Fed Beige Book
18.01.2018 US: Baubeginne (Dez), Baugenehmigungen (Dez), Philly-Fed-Index (Jan), Erstanträge Arbeitslosenhilfe
19.01.2018 DE: Erzeugerpreise (Dez); Leistungsbilanzsaldo (Nov), US: Konsumklima Uni Michigan (Jan)
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