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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 27.03.2017 - 31.03.2017

Veränderungen zur Vorwoche

  24.03.2017 17.03.2017 Differenz in %
DAX-Index 12.064,27
12.095,24
- 0,26
Stoxx Europe 50  3.126,94 3.141,99 - 0,48
S&P 500 2.343,98 2.378,25
- 1,44

Erwartete Entwicklung DAX: 11.700 - 12.200 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Der DAX bewegt sich weiterhin innerhalb einer relativ schmalen Bandbreite um 12.000 Punkte. Während inzwischen verstärkt Zweifel an der Umsetzbarkeit der Wahlversprechen des US-Präsidenten Donald Trump laut werden, die in den letzten Monaten vor allem die US-Aktienmärkte zu neuen Rekorden getrieben hatten, sichern solide Wirtschaftsdaten sowie eine gute Stimmungslage bei Unternehmen und Konsumenten die Börse vor stärkeren Kursrückgängen ab. Auch der Terroranschlag in London verunsicherte die Investoren nicht. Zum Wochenende konnte der DAX die zwischenzeitlichen Verluste wieder annähernd ausgleichen und die Marke von 12.000 Punkten zurückerobern.
  • Das G20-Treffen in Baden-Baden endete ohne zufriedenstellenden Konsens. Der US-Finanzminister Steven Mnuchin sprach sich als einziger gegen den Freihandel aus und damit für Protektionismus. Damit gehen die USA auf einen Gegenkurs zu den bisherigen Absprachen. Dieses Ergebnis ist beunruhigen und verdeutlicht die tiefe Spaltung innerhalb der G20-Staaten. Volkswirte sehen in dem aufkommenden Protektionismus eine Gefahr für den Welthandel. Der Internationale Währungsfonds unterstreicht, dass seine Wachstumsprognose zu globalen Konjunkturentwicklung von 3,6 % in 2018 nur unter der Voraussetzung des Fortbestandes des Freihandels erreicht werden kann.
  • Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich leicht verschlechtert, ist jedoch nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Lohnzuwächse werden aktuell durch die steigende Inflationsrate geschmälert, was einen schwächeren Anstieg der Kaufkraft zur Folge hat. Die zuletzt wieder fallenden Energiepreise lassen zukünftig weiter auf einen starken Konsum und damit eine stabile Binnenkonjunktur hoffen.
  • Die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen im Euroraum erreichte den höchsten Stand seit 71 Monaten. Der als Maßstab dienende Einkaufsmanagerindex ist im März um 0,7 Punkte auf einen Wert von 56,7 Zähler gestiegen. Der Optimismus ist mit dem Ausgang der Wahl in den Niederlanden in Verbindung zu bringen. Die stärkste Partei wird eine EU-freundliche Regierung bilden. Die Niederlage der Populisten lässt die Unternehmer inzwischen wieder zuversichtlicher auf die kommende Wahl in Frankreich blicken. Zur Zeit ist ein möglicher Stimmungsumschwung an den Aktienmärkten damit hauptsächlich von den Entwicklungen in den USA abhängig.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

27.03.2017 ./.
28.03.2017 RWE (Capital Market Day)
29.03.2017 Deutsche Lufthansa Cargo (Bilanz PK), Daimler (HV)
30.03.2017 ./.
31.03.2017 ./.
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 27.03.2017 - 31.03.2017

Veränderungen zur Vorwoche

  24.03.2017 17.03.2017 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,33 - 0,33 +/- 0
Umlaufrendite 0,17 0,20 - 3
10-Jahreszins (Deutschland) 0,41 0,43 - 2

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,40% - 0,60%

Aktuelle Situation:

  • Aufgrund fehlender neuer Nachrichten seitens der EZB und der US-Notenbank tendierte der Rentenmarkt in der vergangenen Woche unter geringen Schwankungen seitwärts. Die Kurse der französischen Staatsanleihen hatten sich zuletzt wieder erholt, nachdem es laut der jüngsten Umfragen unwahrscheinlicher erscheint, dass die Präsidentschaftswahl in Frankreich zugunsten der Rechtspopulistin Marine Le Pen ausfallen könnte.
  • Vor dem Hintergrund der soliden Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone melden sich zunehmend die Gegner der extrem expansiven Geldpolitik der EZB zu Wort und fordern zumindest eine Reduzierung der monatlichen Ankaufsvolumina von Pfandbriefen sowie Staats- und Unternehmensanleihen durch die EZB. Rückenwind erhält das EZB-Direktorium für den eingeschlagenen Kurs allerdings durch die fallenden Energiepreise. Die Inflationsrate für den Euroraum war im Februar mit 2 % leicht über der EZB-Zielmarke. Hierfür war insbesondere der im Jahresvergleich gestiegene Ölpreis ausschlaggebend. Sollte der Ölpreis zukünftig tendenziell stagnieren oder sogar fallen, könnte dessen Einfluss auf die Teuerungsrate sogar wieder negativ werden und damit die lockere Geldpolitik der EZB rechtfertigen. Somit richten sich die Blicke der Volkswirte verstärkt auf die zukünftige Entwicklung der Inflationsrate. Erste Anhaltspunkte könnte die Veröffentlichung der deutschen Verbraucherpreise am Donnerstag geben.
  • Von einer Änderung der Situation am Euro-Rentenmarkt ist vorerst nicht auszugehen.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

27.03.2017 DE: ifo-Geschäftsklima (Mrz); EU: M3 (Feb), Kredite an Nicht-MFIs (Feb), Buchkredite an den priv. Sektor (Feb)
28.03.2017 US: Markit-Einkaufsmanagerindex Dienstleister (Mrz), Verbrauchervertrauen (Mrz), Case-Shiller-Hauspreisindex
29.03.2017 DE: Einfuhrpreise (Feb); US: MBA-Hypothekenanträge (Mrz); US: Hauspreisindex (Jan), Verkauf bestehender Häuser (Feb)
30.03.2017 DE: Verbraucherpreise (Mrz); EU: Wirtschaftsvertrauen (Mrz); US: BIP (Q4), Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Privater Konsum (Q4), PCE-Kernrate (Q4)
31.03.2017 DE: Einzelhandelsumsatz,(Feb), Arbeitslosenquote (Mrz); EU: Verbraucherpreise (Mrz); US: Einkaufsmanagerindex Chicago (Mrz), Verbrauchervertrauen Michigan (Mrz), Persönliche Einnahmen (Feb), Private Konsumausgaben (Feb)
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