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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 21.01.2019 - 25.01.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  18.01.2019 11.01.2019 Differenz in %
DAX-Index 11.205,54 10.887,46 + 2,92
Stoxx Europe 50 2.884,67 2.832,62 + 1,84
S&P 500 2.670,71 2.596,26 + 2,87

Erwartete Entwicklung DAX: 10.300 - 11.200 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Die europäischen Börsen konnten zum Ende der vergangenen Woche deutlich zulegen. Der Optimismus der Investoren resultierte aus einem Medienbericht über eine  Entspannung im Handelskrieg zwischen den USA und China durch eine mögliche Aufhebung von US-Einfuhrzöllen auf chinesische Produkte. US-Finanzminister Steven Mnuchin habe diesen Vorschlag für die nächste Verhandlungsrunde am 30. Januar eingebracht. Diese Meldung wurde allerdings noch nicht offiziell bestätigt.
  • Premierministerin Theresa May ist mit ihrem Brexit-Abkommen im Parlament klar gescheitert. Am heutigen Montag will May ihren "Plan B" für den EU-Austritt vorlegen. Das Ziel soll eine Lösung für den Brexit sein, den das Parlament tragen kann. Auch in den Gremien der Europäischen Union sollen weitere Möglichkeiten erörtert werden, die der britischen Regierung eine Entscheidung erleichtern könnte, um einen ungeregelten Brexit zu vermeiden.
  • In 2018 weitete China seine Exporte gegenüber 2017, trotz des Handelsstreits mit den USA, um 9,9 % aus. Die Importe erhöhten sich um 15,8 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fielen die Exporte mit 4,4 % und die Importe mit 7,6 % allerdings stärker als erwartet, was auf eine konjunkturelle Abkühlung hindeuten könnte. Die Regierung in Peking will dieser Entwicklung mit fiskalpolitischen Erleichterungen für die Privathaushalte und Unternehmen entgegenwirken, um die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Zollstreits möglichst gering zu halten. Zudem plant die Zentralbank mit einer Senkung des Mindestreservesatzes die Kreditvergabe der Banken an kleinere Unternehmen anzukurbeln.
  • Das deutsche Bruttoinlandsprodukt hat sich im Jahr 2018 um 1,5 % erhöht. Gegenüber den hohen Erwartungen zu Beginn des vergangenen Jahres ist das Ergebnis jedoch ernüchternd. Die wesentlichen Ursachen waren die Abschwächung der globalen Konjunktur, die einen Rückgang der Exporte nach sich zog, sowie die Zulassungsprobleme der Automobilindustrie und logistische Probleme ausgelöst durch das Niedrigwasser in verschiedenen Flüssen.
  • In den Mittelpunkt des Interesses der Marktteilnehmer sind nun die Handelsgespräche zwischen den USA und China gerückt. Sollten die vielversprechenden Ansätze der USA tatsächlich zu einem positiven Ergebnis führen, ist von einer Fortsetzung der Kursanstiege an den Aktienmärkten auszugehen. Im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen besteht Korrekturpotenzial.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

21.01.2019 ./.
22.01.2019 IBM (Q4), Johnson & Johnson (Q4), UBS (Q4), Travelers (Q4)
23.01.2019 Ahold Delhaize (Q4), Procter & Gamble (Q2), United Technologies (Q4)
24.01.2019 Intel (Q4),  Microsoft (Q2)                                                                                                               
25.01.2019 ./.
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 21.01.2019 - 25.01.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  18.01.2019 11.01.2019 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,31 - 0,31 +/- 0
Umlaufrendite 0,11 0,18 + 2
10-Jahreszins (Deutschland) 0,21 2,70 + 3

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,10% - 0,30%

Aktuelle Situation:

  • Aus den Reihen der US-Notenbanker kommen zunehmend moderate Kommentare zur zukünftigen US-Geldpolitik, die für eine Zinspause sprechen. Ziel der Fed ist neben der Wahrung der Preisstabilität, mit einer Zielinflationsrate von ca. 2 %, ein nachhaltiges Wachstum der US-Konjunktur. Erste negative Signale, die sich aus den schwächeren Stimmungsindikatoren der USEinkaufsmanager ableiten lassen, deuten auf eine nachlassende Wachstumsdynamik der US-Konjunktur hin. Deswegen könnte die US-Notenbank nun zurückhaltender agieren und vorerst von weiteren Leitzinserhöhungen absehen.
  • Am Donnerstag dieser Woche steht die nächste EZB-Zinssitzung an. Die EZB-Ratsmitglieder sprachen sich zuletzt verhalten optimistisch zur wirtschaftlichen Entwicklung im Euroraum aus. EZB-Präsident Mario Draghi äußerte sich sogar besorgt über die Situation der Konjunktur in der Euro-Zone. Draghi befürchtet eine länger anhaltende Abschwächung des Aufschwungs, die allerdings nicht auf eine Rezession zusteuert. Er ist der Überzeugung, dass die ausgeprägten Marktunsicherheiten weiterhin eine geldpolitische Unterstützung der Konjunktur erfordern, um Preisdruck aufzubauen. Wegen gefallener Energiepreise, stieg die Inflationsrate der Eurozone im Dezember im Jahresvergleich lediglich um 1,6 %. Somit erwarten wir von der EZB keine Abkehr von ihrer noch immer sehr expansiven Geldpolitik. Eine Anhebung des Leitzinses sowie des Einlagenzinses könnte sich vor diesem Hintergrund in das nächste Jahr verschieben. Wir sehen vorerst keine Veränderung am Rentenmarkt der Eurozone.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

21.01.2019 DE: Erzeugerpreise (Dez)
22.01.2019 DE/EU: ZEW-Index (Jan); EU: EZB Bank Lending Survey (Jan); US: Wiederverkäufe Häuser (Dez)
23.01.2019 EU: Verbrauchervertrauen (Jan); US: FHFA Hauspreisindex (Nov)
24.01.2019 DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Jan); EU: EZB Zinsentscheid; US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Markit Flash-PMI (Jan), Index ofLeading Indicators (Dez)
25.01.2019 DE: ifo Geschäftsklima (Jan); EU: EZB Survey of Professional Forecasters (Q1); US: Auftragseingang langl. Güter (Dez), AuftragseingangInvestitionsgüter (Dez), Auslieferungen Investitionsgüter (Dez)
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