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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 17.09.2018 - 21.09.2018

Veränderungen zur Vorwoche

  14.09.2018 07.09.2018 Differenz in %
DAX-Index 12.124,33 11.959,63 1,38%
Stoxx Europe 50 3.007,89 2.971,10 1,24%
S&P 500 2.904,98 2.871,68 1,16%

Erwartete Entwicklung DAX: 11.800 - 12.200 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Zu Beginn der vergangenen Woche war kein klarer Trend an den Aktienbörsen auszumachen. Angesichts der Unsicherheiten rund um den Handelsstreit zwischen den USA und China übten sich die Investoren in Zurückhaltung. Erst die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump die Gespräche mit der Regierung in Peking bezüglich der Handelsbeziehungen wieder aufzunehmen ließ Hoffnungen auf eine Entspannung aufkeimen und führte zu Kursgewinnen an den Börsen. Die anschließende Äußerung Donald Trumps über Twitter "Wir stehen unter keinem Druck einen Deal mit China zu machen, Sie stehen unter Druck, einen Deal mit uns zu machen" zeigt allerdings die harte Verhandlungsposition des US-Präsidenten.
  • Börsenprofis nehmen den globalen Handelsstreit, den möglichen harten Brexit sowie die aktuellen Währungsturbulenzen in verschiedenen Schwellenländern weniger pessimistisch wahr als noch einen Monat zuvor. Der ZEW-Index für die deutschen Konjunkturerwartungen stieg im September überraschend um 3,1 auf minus 10,6 Punkte. ZEW-Präsident Achim Wambach brachte das gute Ergebnis mit dem neuen Handelsabkommen zwischen den USA und Mexiko in Verbindung. Die insgesamt negative Haltung zur Wirtschaftsentwicklung hat jedoch weiterhin Bestand. Sehr positiv wird hingegen die aktuelle Geschäftslage beurteilt. Die entsprechende Indexkomponente legte um 3,4 auf 76,0 Zähler zu, wodurch die gute Verfassung der heimischen Konjunktur unterstrichen wird.
  • Die Prognosen der EZB-Volkswirte zur Konjunkturentwicklung im Euroraum wurde von den Investoren grundsätzlich positiv aufgenommen. Sie senkten die Schätzungen für das BIP-Wachstum für 2018 und 2019 um jeweils 0,1 % auf 2 % bzw. 1,8 %. Die Erwartungen für den Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in 2020 beließen die Ökonomen bei 1,7 %. Damit wird den aktuellen Marktrisiken lediglich ein sehr überschaubarer negativer Einfluss auf die Konjunktur beigemessen.
  • Der britische Zentralbankchef Carney warnte laut Medienberichten vor den gravierenden Folgen eines ungeregelten EU-Austritts. Bei einem Treffen mit Ministern habe er erklärt, die Auswirkungen eines "no-deal Brexit" könnten so katastrophal wie die Finanzkrise 2008 sein. Er unterstellt zudem einen Einbruch der britischen Häuserpreise um 35 %. Euro-Gruppen-Chef Centeno sieht einen Brexit ohne Einigung ebenfalls sehr kritisch. Die Gefahr für die Wirtschaft sowie den Finanzsektor sei groß.
  • Trotz des erneuten Einstiegs der USA und Chinas in die Handelsgespräche bleiben die Risiken im Markt weiter bestehen.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

17.09.2018 ./.                                                                                                                                                                   
18.09.2018 ./.  
19.09.2018 ./.  
20.09.2018 ./.
21.09.2018 ./.
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 17.09.2018 - 21.09.2018

Veränderungen zur Vorwoche

  14.09.2018 07.09.2018 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,32 - 0,32 +/- 0
Umlaufrendite 0,26 0,21 5
10-Jahreszins (Deutschland) 0,45 0,39 6

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,30% - 0,50%

Aktuelle Situation:

  • Im Konjunkturbericht der US-Notenbank (Beige Book) bestätigt die Fed moderat steigende Preise, die teilweise aus den höheren Importpreisen aufgrund der neu erhobenen Handelszöllen resultieren. In einigen Regionen der USA sei ein erhöhter Preisdruck zu spüren. Als Folge der Unsicherheiten aus den internationale Spannungen würden Unternehmen ihre Investitionen zurückfahren. Das US-Wirtschaftswachstum der letzten Wochen wurde von den Notenbankern als moderat bewertet.
  • Die US-Verbraucherpreise haben im August schwächer als erwartet zugelegt. Die Jahresveränderungsrate sank um 0,2 % auf 2,7 %. Die Kerninflationsrate, ohne Berücksichtigung der Energie- und Nahrungsmittelpreise, stieg ebenfalls geringer, nämlich um 2,2 %. Maßgeblich für die Entwicklung war ein kräftiger Rückgang der Preise im Bereich Bekleidung. Analysten rechnen nicht mit einer Kursänderung der Fed. Es ist weiterhin von zwei Leitzinserhöhungen im laufenden Jahr auszugehen.
  • Die EZB-Ratssitzung verlief ohne Überraschungen. Ausgehend von einem nur leicht um 0,1 % nach unten korrigierten Ausblick für die Wirtschaftsentwicklung sowie einer mittelfristig bei ca. 2 % geschätzten Inflationsrate der Eurozone soll ab Oktober diesen Jahres das Volumen der monatlichen Anleihenzukäufe auf 15 Milliarden Euro halbiert werden. Die geplante Einstellung der Transaktionen zum Jahresende 2018 wurde allerdings noch nicht bestätigt und wird vom weiteren Konjunkturverlauf abhängig gemacht. Die Prognosen hinsichtlich der Veränderungen der Geldmarktzinsen blieben unverändert. Dem nach bleiben der Leitzins sowie auch der Einlagenzins bis mindestens "über den Sommer 2019 hinaus" auf dem aktuellen Niveau.
  • Angesichts ausgebliebener neuer Fakten aus der EZB-Zinssitzung rechnen wir vorerst nicht mit nennenswerten Veränderungen am Rentenmarkt.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

17.09.2018 EU: Verbraucherpreise (Aug); US: Empire State Index (Sep)
18.09.2018 US: NAHB Wohnungsmarktindex (Sep)
19.09.2018 EU: Leistungsbilanzsaldo (Jul) US: Baubeginne (Aug), Baugenehmigungen (Aug), Leistungsbilanzsaldo (Q2)
20.09.2018 US: Frühindikator (Aug), Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Wiederverkäufe Häuser (Aug), Philly-Fed-Index (Sep)
21.09.2018 DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Sep); US: Einkaufsmanagerindex verarb. Gew. (Sep)
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