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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 21.05.2018 - 25.05.2018

Veränderungen zur Vorwoche

  21.05.2018 14.05.2018 Differenz in %
DAX-Index 13.077,72 12.977,71 0,77
Stoxx Europe 50 3.163,94 3.136,44 0,88
S&P 500 2.733,01 2.730,13 0,11

Erwartete Entwicklung DAX: 12.300 - 13.200 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Der auf ca. 1,18 USD gefallene Kurs des Euro verhalf dem Dax zu einem zwischenzeitlichen Anstieg über die Marke von 13.000 Punkten, wodurch sich die charttechnische Situation deutlich verbessert hat. Ein niedriger Euro verbilligt Warenangebote aus den Euroländern in den USA und verbessert somit die Wettbewerbschancen deutscher Exporteure.
  • Der Handelsstreit zwischen den USA und China ist vorerst ausgesetzt. Die gegenseitig angedrohte Einführung der Importzölle soll nicht zum Tragen kommen. US-Präsident Trump forderte von der Volksrepublik Zugeständnisse mit dem Ziel der Senkung des US-Handelsdefizits um 200 Mrd. USD. Laut einer Erklärung beider Parteien ist ein Konsens der erforderlichen Maßnahmen zur Reduzierung des US-Importüberschusses im Handel mit China erzielt worden. Details der Einigung sollen erst in einem geplanten weiteren Treffen in Peking abschließend verhandelt werden.
  • Der Ausgang der Gespräche der USA mit der EU ist hingegen noch völlig offen. Die Einführung der US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium ist nur noch bis Anfang Juni aufgeschoben. Ein positiver Abschluss wird durch die unterschiedliche Position der EU und der USA im Atomabkommen mit dem Iran zusätzlich erschwert.
  • Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes der deutschen Wirtschaft fiel im ersten Quartal 2018 mit 0,3 % enttäuschend aus. Die Halbierung des Wertes gegenüber dem Vorquartal wurde von Analysten mit sinkenden Exporten, einem schwächelnden Konsum, den kalten Wintermonaten sowie der Grippewelle argumentiert. Sowohl Volkswirte als auch die Bundesregierung sehen hierin lediglich einen temporären Effekt und gehen noch nicht von einem Ende des Aufschwunges aus.
  • Die EU geht bezüglich des durch die USA aufgekündigten Atomabkommens mit dem Iran auf Konfrontationskurs. Die USA hatte Wirtschaftssanktionen gegen den Iran sowie gegen alle Unternehmen, die mit dem Iran Geschäfte machen, verhängt. Die EU, die jedoch an diesem Abkommen festhält, reaktiviert nun ein altes Abwehrgesetz, um europäischen Unternehmen die Einhaltung der US-Sanktionen gegen den Iran zu verbieten.
  • Angesichts der bestehenden wirtschaftspolitischen Probleme sowie schwacher Wirtschaftsdaten in Deutschland und der Eurozone schätzen wir die Chancen auf weitere Kursgewinne vorerst geringer ein als das Risiko einer Marktkorrektur.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

21.05.2018 BP (HV)
22.05.2018 Merck&Co (HV)
23.05.2018 Roche (Business Update Day), Société Générale (HV)
24.05.2018 Deutsche Telekom (Kapitalmarkttag 2018)
25.05.2018 BNP Paribas (HV), Deutsche Bank (HV), McDonald´s (HV)
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 21.05.2018 - 25.05.2018

Veränderungen zur Vorwoche

  21.05.2018 14.05.2018 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,33 - 0,33 +/- 0
Umlaufrendite 0,44 0,41 3
10-Jahreszins (Deutschland) 0,52 0,61 - 9

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,45% - 0,60%

Aktuelle Situation:

  • Ungeachtet der jüngst veröffentlichten schwachen Inflations- und Wirtschaftsdaten beabsichtigt die EZB eine Abkehr von der extrem expansiven Geldpolitik. Nach Aussage des französischen Notenbankchefs wird die EZB innerhalb "einiger Quartale" eine Anhebung der Leitzinsen einleiten. Zuvor soll das laufende Anleihenkaufprogramm eingestellt werden, welches die Renditen der Euro-Anleihen im Bereich der längeren Laufzeiten auf einem niedrigen Niveau hält. Der Notenbanker geht lediglich von einer vorübergehenden Schwächephase in der Entwicklung der Verbraucherpreise und der Konjunktur in der Eurozone aus.
  • Die Regierungsbildung in Italien aus einer Regierungskoalition der populistischen 5-Sterne-Bewegung und der rechtsextremen Lega Nord wird nun konkreter. Der bekannt gewordene Vorentwurf eines Koalitionspapiers beinhaltet offensichtlich Steuerentlastungen, erhöhte Sozialausgaben sowie einen Antrag auf Schuldenerlass bei der EZB. Diese Pläne wären sicherlich kontraproduktiv für die notwendige nachhaltige finanzielle Stabilisierung Italiens. Hinzu kommt die euro-kritische Haltung der beiden Parteien. Beunruhigte Anleger begannen im Anschluss italienische Staatsanleihen zu veräußern. Die Rendite der Titel mit zehnjähriger Laufzeit stiegen auf 2,23 %.
  • Im Falle einer Zunahme der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten ist von eine verstärkten Nachfrage nach bonitätsstarken Anleihen auszugehen, die insbesondere zu Kursanstiegen bei Bundesanleihen führen könnte.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

21.05.2018 ./.
22.05.2018 ./.
23.05.2018 DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Apr); EU: Verbrauchervertrauen (Mai), EZB Sitzungsprotokoll vom 26.04.; US: Markit Flash-PMI verarb. Gew. (Mai), Neubauverkäufe (Apr), Fed Minutes vom 1./2. Mai 2018
24.05.2018 DE: BIP (Q1), GfK Konsumklima (Jun); US: FHFA Hauspreisindex (Mrz), Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Verkauf bestehender Häuser (Apr)
25.05.2018 DE: ifo Geschäftsklima (Mai); US: Auftragseingang langl. Güter (Apr), Auftragseingang Investitionsgüter (Apr), Auslieferungen Investitionsgüter (Apr), Konsumklima Uni Michigan (Mai)
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