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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 19.06.2017 - 23.06.2017

Veränderungen zur Vorwoche

  16.06.2017 09.06.2017 Differenz in %
DAX-Index 12.752,73
12.815,72
     - 0,49
Stoxx Europe 50 3.192,89 3.210,07     - 0,54
S&P 500 2.433,15 2.431,77
     - 0,06

Erwartete Entwicklung DAX: 12.400 - 13.000 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Auch in der vergangenen Woche markierte der DAX erneut Höchststände. Nun liegt die Messlatte bei 12.920 Punkten. Nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank setzten zur Wochenmitte jedoch Gewinnmitnahmen ein. Zusätzliche Belastungen für die Kurse kamen seitens der Ermittlungen gegen den US-Präsidenten Donald Trump wegen der laufenden Russlandaffäre sowie schwache Wirtschaftsdaten aus Großbritannien, die mit dem kommenden Brexit in Zusammenhang gebracht werden. Der DAX konnte vor diesem Hintergrund das hohe Niveau nicht halten und schloss am Freitag bei ca. 12.750 Zählern.
  • Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben im Juni leicht nachgegeben, befinden sich allerdings noch immer auf einem hohen Niveau. Der Index enttäuschte leicht und fiel um 2 Punkte auf 18,6. Die aktuelle wirtschaftliche Lage bewerteten die befragten Analysten und institutionellen Anleger mit 88 Zählern, dem Höchstwert seit Juli 2011. Die Ergebnisse deuten insgesamt auf einen anhaltend robusten Aufschwung hin. Noch zuversichtlicher sind die Finanzexperten für den Euroraum. Sowohl der Index für die aktuelle Lage als auch für die Erwartungen ist gestiegen. Unterstützung fand die gute Stimmung durch den positiven Verlauf der Parlamentswahlen in Frankreich für die Partei des neuen Präsidenten Emanuel Macron, der umfassende Wirtschaftsreformen versprochen hatte.
  • Aufgrund von zuletzt guten Wirtschaftsdaten aus China, mit einer überraschend hohen Industrieproduktion und starken Einzelhandelsumsätzen, hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes auf 6,7 % für 2017 erhöht. Das Reich der Mitte stellt einer der wichtigsten Absatzmärkte für die Unternehmen der Eurozone dar und trägt deshalb einen wesentlichen Anteil am Exportergebnis bei.
  • Getragen von Deutschland, den Niederlanden und Irland, konnte der Ausstoß der Industrie in der Eurozone gesteigert werden. Mit dem Rückenwind höherer Investitionen und einem florierenden Konsum macht die konjunkturelle Erholung Fortschritte.
  • Angesicht der bestehenden politischen Risiken, sehen wir lediglich ein begrenztes Aufwärtspotenzial für den Aktienmarkt.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

19.06.2017 Vonovia (Kapitalmarkttag bis 20.06.17)
20.06.2017 --                                                                                                                                                                                                                                                             
21.06.2017 --
22.06.2017 --
23.06.2017 --
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 19.06.2017 - 23.06.2017

Veränderungen zur Vorwoche

   16.06.2017 09.06.2017 Basispunkte
3 Monats Euribor  - 0,33 - 0,33 +/- 0
Umlaufrendite    0,14    0,08 +6
10-Jahreszins (Deutschland)    0,28    0,27 +1

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,20% - 0,35%

Aktuelle Situation:

  • Im Rentenmarkt stand unbenommen der Zinsentscheid der US-Notenbank im Fokus der Markteilnehmer. Die Anhebung der Leitzinsen um 0,25 % auf eine Bandbreite von 1 % bis 1,25 % wurde bereits im Vorfeld kommuniziert und war letztendlich keine Überraschung mehr. Die Märkte haben demzufolge kaum noch reagiert. Wichtiger waren für Volkswirte die Stellungnahme der Fed-Chefin Janet Yellen bezüglich der Einschätzung der Wirtschafts- und Inflationsentwicklung sowie der Pläne hinsichtlich der Reduzierung der Notenbankbilanz. In der Pressekonferenz bescheinigte Yellen der US-Konjunktur nun eine Erholung, nach der Abkühlung im ersten Quartal. Der Arbeitsmarkt liegt voll im Plan und ist mit einer Arbeitslosenquote von 4,3 % einer Vollbeschäftigung gleichzusetzen. Lediglich die Inflationsrate entfernt sich von der Zielmarke der Fed und ist unter 2 % gefallen. Insgesamt beurteilt die US-Notenbank die Entwicklungen durchaus positiv und hält neben einem zusätzlichen Zinsschritt in diesem Jahr auch weitere graduelle Zinserhöhungen in 2018 für angemessen. Noch in diesem Jahr beabsichtigt die Fed mit dem Abbau ihrer auf 4,5 Billionen USD angewachsenen Bilanz zu beginnen. Gestartet werden soll mit einer monatlichen Reduzierung des Anleihenportfolios in Höhe von 10 Mrd. USD. Das Ziel, ein monatliches Verkaufsvolumen von 50 Mrd., soll über eine vierteljährliche Erhöhung von jeweils 10 Mrd. USD erreicht werden. Diese Transaktionen würden sich renditeerhöhend für USD-Anleihen vor allem bei langen Laufzeiten auswirken.
  • Die Vorgänge in den USA zeigen aktuell keine Wirkung bei der EZB, die ihrer Nullzinspolitik für den Euroraum treu bleibt.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

19.06.2017 EU: Bauproduktion (Apr)
20.06.2017 DE: Produzentenpreise (Mai); EU: Leistungsbilanzsaldo (Apr); US: Leistungsbilanzsaldo (Q1)
21.06.2017 US: Wiederverkäufe Häuser (Mai)
22.06.2017 EU: EZB-Wirtschaftsbericht, Verbrauchervertrauen; US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Frühindikator (Mai), FHFA Hauspreisindex (Apr)
23.06.2017 DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Jun); US: Einkaufsmanagerindex (Jun), Neubauverkäufe (Mai)
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