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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 18.03.2019 - 22.03.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  08.03.2019 01.03.2019 Differenz in %
DAX-Index 11.457,84 11.601,68 - 1,24
Stoxx Europe 50 3.028,30 3.036,57 - 0,27
S&P 500 2.743,07 2.803,69 - 2,16

Erwartete Entwicklung DAX: 11.000 - 11.800 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Die Aktienmärkte konnten im Wochenvergleich weitere Kursgewinne verzeichnen, der DAX konnte sogar ein neues Jahreshoch vorweisen.
  • Die Dividendenwerte könnten durch mögliche Treiber wie einer weiteren Entspannung im Handelsstreit der USA mit China sowie einer Verschiebung des Brexits noch etwas Potenzial haben. Dennoch gibt es auch genügend Gründe nicht in zu viel Euphorie zu verfallen.
  • Die vergangene Woche war geprägt von dem Dauerthema Brexit. In dieser Woche dürfte sich zeigen, ob Premierministerin May einen strategischen Plan verfolgte oder am Mittwoch zum dritten Mal den immer gleichen Austrittsplan zur Abstimmung vorlegt. Die Verlängerung für den Austritt aus der EU dürfte in Brüssel in jedem Fall beantragt werden, bis zum 30.
    Juni falls der Vertrag im britischen Parlament angenommen würde, ansonsten darüber hinaus mit allen Komplikationen durch die dann zwischenzeitlich stattfindende Europawahl. Ein harter Brexit ist damit keinesfalls ausgeschlossen, vermutlich aber erst nach einer fruchtlosen Verlängerungsphase.
  • Chinas offizielle Wachstumsprognose reflektiert mittlerweile die verschlechterte Stimmung im Land: Die Regierung hat im Rahmen des jährlich tagenden Nationalen Volkskongresses die niedrigste BIP-Prognose seit Jahrzehnten abgegeben. Nur noch um die 6,0 % bis 6,5 % soll die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr zulegen, nach für chinesische Verhältnisse schon äußerst niedrigen 6,6 % im Vorjahr. Die Wirtschaft kann aber weiterhin auf Unterstützungsmaßnahmen der Regierung zählen.
  • Die wichtigsten Datenpunkte der kommenden Woche werden im Euro-Raum die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für März sein (Fr.). Nach der vom Dienstleistungssektor getriebenen leichten Erholung im Februar könnte im März wieder eine Ernüchterung drohen. Das dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass die Fortschritte der amerikanisch-chinesischen Handelsgespräche und des Brexitprozesses begrenzt sind.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

18.03.2019 ./.                                                                                                                                                                                              
19.03.2019 Fraport (Jahresergebnis)
20.03.2019 Fresenius (Geschäftsbericht)
21.03.2019 Helaba: Bilanz-PK
22.03.2019 ./.  
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 18.03.2019 - 22.03.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  08.03.2019 01.03.2019 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,31 - 0,31 +/- 0
Umlaufrendite -0,03 0,08 - 11
10-Jahreszins (Deutschland) 0,07 0,19 - 11  

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,10% - 0,30%

Aktuelle Situation:

  • Als wichtiger Termin in dieser Woche dürfte die Sitzung der amerikanischen Notenbank gelten. Erwartungsgemäß sollte es hier keine Leitzinsänderung geben, aber die Beschreibung der US-Konjunktur durch die Fed wird mit Spannung erwartet. Zuletzt zeigte sich die sonst so robuste US-Wirtschaft etwas abgeschwächt. Für eine tiefergehende Schwäche spricht aber, dass sich die Notenbank von ihrem prognostizierten Zinsanhebungskurs abgewandt hat. Ihre Ziele Vollbeschäftigung und Preisstabilität sind allerdings weiterhin erfüllt, sodass sie sich die Tür für einen Zinsschritt im Juni offen halten dürfte. Die Zinserwartungen in den USA sind zuletzt etwas gesunken.
  • Der EZB-Rat hat aufgrund anhaltend schwacher Konjunkturdaten zuletzt keine Geduld mehr und schwächte die für dieses Jahr avisierte Zinserhöhung in der Erwartung ab. Für Anleger kam die Entscheidung zu diesem frühen Zeitpunkt eher überraschend. Sichtbar wurde dies an der Entwicklung der Terminmarktsätze. Hatten sich diese im Vorfeld der Sitzung noch nach oben orientiert, so kam es in Folge der EZB-Entscheidung zu einer deutlichen Gegenbewegung. Damit verbunden war auch ein spürbarer Rückgang der Renditen 10-jähriger Bundesanleihen.
  • Bei den Anlegern hat sich die Meinung gefestigt, dass die Währungshüter von einer geldpolitischen Wende noch weit entfernt sind. Mittlerweile nähert sich mit dem Juni das fünfjährige Jubiläum des negativen Einlagensatzes. Noch überwiegt im EZB-Rat die Meinung, dass die Vorteile negativer Zinsen überwiegen.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

18.03.2019 ./.
19.03.2019 DE: ZEW-Erwartungen; US: Auftragseingang Industrie (Jan.); US: Auftragseingang langl. Güter (Jan.)
20.03.2019 DE: Erzeugpreise (Feb.)
21.03.2019 EU: Verbrauchervertrauen (März)
22.03.2019 DE: PMI verarb. Gewerbe; DE: PMI Dienste; US: PMI verarb. Gewerbe; US: PMI Dienste
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