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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 22.05.2017 - 26.05.2017

Veränderungen zur Vorwoche

  19.05.2017 12.05.2017 Differenz in %
DAX-Index 12.638,69
12.770,41
      - 1,03
Stoxx Europe 50 3.235,92 3.270,89       - 1,07
S&P 500 2.381,73 2.390,90
     - 0,38

Erwartete Entwicklung DAX: 12.000 - 12.800 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Zu Beginn der vergangenen Woche konnte der DAX mit 12.841 Punkten noch eine neue Bestmarke setzen. Am Mittwoch sorgten hingegen Pressemitteilungen hinsichtlich politischer Verfehlung des US-Präsidenten Donald Trump zu Verunsicherungen und Kursrückgängen an den Aktienmärkten. Donald Trump soll die Weitergabe sensibler geheimdienstlicher Informationen an Russland sowie die Beeinflussung von FBI-Ermittlungen bezüglich möglicher Russland-Kontakte im Vorfeld der Präsidentschaftswahl Ende 2016 zu verantworten haben. In diesem Zusammenhang wurde bereits die Forderungen eines Amtsenthebungsverfahrens gegen den US-Präsidenten laut, was wiederum das geplante Steuersenkungsprogramm sowie die angedachten umfangreichen Investitionen in die US-Infrastruktur in Frage stellt.
  • Die chinesische Wirtschaft verliert an Schwung. Die Industrieproduktion enttäuschte mit einer Ausweitung um 6,5 % im April nach einem Zuwachs von 7,6 % im März. Der geringere Anstieg wird mit dem Eindämmen der Risiken in den Finanzmärkten, aufgrund der hohen Verschuldung der Unternehmen in Verbindung gebracht. Im Verlauf dieses Jahres rechnen Analysten mit einer leichten Abschwächung der Konjunkturdynamik im Reich der Mitte.
  • Angesichts massiver Korruptionsvorwürfe gegen den amtierenden brasilianischen Präsidenten Temer leitete das oberste Gericht Ermittlungen ein. Der Skandal hatte bisher mehrere Minister das Amt gekostet. Dieses Schicksal könnte nun auch den Präsidenten treffen. Während die brasilianische Währung Real gegenüber dem USD ca. 7 % einbüßte, verlor der führende Aktienindex zwischenzeitlich sogar mehr als 10 %. Mit dem Präsidenten Temer könnte auch die für die Entlastung der Staatskasse so wichtige Reform des Pensionssystems scheitern.
  • Die politischen Probleme der US-Regierung lösten auch am deutschen Aktienmarkt Gewinnmitnahmen aus. Zudem neigt sich die in den letzten Wochen für positive Nachrichten sorgende Berichtssaison der Unternehmen dem Ende zu. Der Fokus der Investoren sollte sich nun verstärkt auf die politischen Vorgänge in den USA richten. Weitere Vorwürfe gegen Donald Trump gepaart mit den hohen Bewertungen der US-Aktien könnten die Börsen vorerst belasten.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

22.05.2017 --
23.05.2017 --
24.05.2017 Venovia (Q1)                                                                                                                                                                                   
25.05.2017 --
26.05.2017 --
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 22.05.2017 - 26.05.2017

Veränderungen zur Vorwoche

      19.05.2017
12.05.2017 Basispunkte
3 Monats Euribor  - 0,33 - 0,33 +/- 0
Umlaufrendite    0,17    0,20     - 3
10-Jahreszins (Deutschland)    0,37    0,40     - 3

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,25% - 0,45%

Aktuelle Situation:

  • Gemäß der jüngsten veröffentlichten Verbraucherpreise, ist die Inflationsrate in der Eurozone von 1,5 % im März auf 1,9 % im April angestiegen. Damit liegt die Teuerung im definierten Zielbereich der EZB. Die extrem expansive Geldpolitik ist von den Notenbankern vor dem Hintergrund einer solide wachsenden Wirtschaft in der Eurozone und einer Inflationsrate nahe 2 % zunehmend schwerer zu rechtfertigen. Mit der kommenden Zinssitzung der EZB im Juni werden aktuelle Prognosen der EZB-Volkswirte als Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Geldpolitik zu Verfügung stehen. Mit einer Reduzierung des monatlichen Volumens der Anleihekäufe (Tapering) ist jedoch frühestens im September zu rechnen. Marktteilnehmer erhoffen sich im Rahmen der Zusammenkunft des EZB-Rates im Juni Aussagen und Einschätzungen, die auf den Zeitpunkt einer Straffung der Gelpolitik schließen lassen.
  • Die neuen Anschuldigungen gegen Donald Trump führten zu Rückgang der Renditen bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen auf ca. 2,2 %. Mit den Unsicherheiten um die Zukunft der US-Regierung kommen auch Zweifel hinsichtlich der Umsetzbarkeit der Fiskal- und Wirtschaftspolitik Trumps, welche zu einer deutlichen Erhöhung der Staatsverschuldung und einem Ansteigen der Inflationsrate führen würde. Die geringere Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios wurde somit bei denUS-Anleihen bereits eingepreist.
  • Der Druck auf die EZB wächst, entgegen der bestehenden Planung, mit dem Tapering vor Ende 2017 zu beginnen. Ob somit noch in diesem Jahr mit einem leichten Anstieg des Zinsniveaus zu rechnen ist, wird sich voraussichtlich im Juni entscheiden.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

22.05.2017 --
23.05.2017 DE: BIP (Q1), ifo-Geschäftsklima (Mai); DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Mai); US: Neubauverkäufe (Apr), Markit Flash-PMI (Mai)
24.05.2017 DE: GfK-Verbrauchervertrauen (Jun); US: Wiederverkäufe Häuser (Apr), FHFA Hauspreisindex (Mrz), Protokoll der FOMC-Sitzung vom 2./3.Mai
25.05.2017 US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe
26.05.2017 US: Privater Konsum (Q1), Auftragseingang langlebiger Güter (Apr), Auftragseingang Investitionsgüter (Apr), Verbrauchervertrauen Uni-Michigan (Mai), BIP (Q1 2. Veröffentlichung)
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