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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 11.12.2017 - 15.12.2017

Veränderungen zur Vorwoche

  08.12.2017 01.12.2017 Differenz in %
DAX-Index 13.153,70 12.861,49    + 2,27
Stoxx Europe 50 3.176,94 3.138,54    + 1,22
S&P 500 2.651,50 2.642,22    + 0,35

Erwartete Entwicklung DAX: 12.800 - 13.300 Punkte

Aktuelle Situation: -

  • Nach einem verhaltenem Wochenverlauf des DAX um die Marke von 13.000 Punkten verhalfen ihm letztendlich gute Wirtschaftsdaten, ein ermutigender Verlauf der Brexit-Verhandlungen sowie ein schwächerer Euro zu steigenden Kursen.
  • Die Wirtschaft der Eurozone befindet sich auf Kurs. Wie erwartet wuchs das Bruttoinlandsprodukt von Juli bis September um 0,6 % gegenüber dem Vorquartal. Im Jahresvergleich legt das BIP sogar um 2,6 % zu. Eine tragende Säule der Konjunktur sind insbesondere die Konsumausgaben der privaten Haushalte. Die positiven Auswirkungen des Exports waren in dieser Periode hingegen weniger dominant. Zusammengenommen mit den erfreulichen Aussichten für das Schlußquartal diesen Jahres ist ein Wirtschaftswachstum für 2017 von 2,3 % recht wahrscheinlich. Dieses Ergebnis läge damit deutlich über den Prognosen vom Jahresanfang.
  • Die wirtschaftlichen Aktivitäten in den Firmen der Eurozone werden im Einkaufsmanagerindex abgebildet, der auf Basis einer Umfrage unter 5.000 Dienstleistungs- und Industrieunternehmen ermittelt wird. Der Index stieg kräftig um 1,5 Punkte auf 57,5 Zähler. Werte von über 50 zeugen von wirtschaftlichen Expansion.
  • Der Auftragseingang für die deutsche Industrie wuchs im Oktober mit 0,5% gegenüber dem Vormonat unerwartet deutlich. Insbesondere Länder außerhalb der Eurozone waren in Kauflaune und steigerten ihre Bestellungen. Allerdings sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen, da der Zuwachs aus einem höheren Anteil schwankungsanfälliger Großaufträge resultiert.
  • Trotz voller Auftragsbücher verringerte sich die Industrieproduktion im Oktober zum Vormonat überraschend um 1,4 %. Volkswirte relativierten den Rückgang allerdings mit Sondereffekten aus den Feiertagen im Oktober, die zudem zum Ausnutzen von Brückentagen einluden. Somit ist im November von einer Gegenbewegung auszugehen, die den insgesamt sehr starken Eindruck zur deutschen Konjunktur bestätigen sollte.
  • Obwohl sich die wirtschaftlichen Aussichten positiv darstellen, gehen wir angesichts zufriedenstellender Gewinne in den Portfolios nicht mehr von stärkeren Engagements der institutionellen Investoren vor Jahresende aus. Wir rechnen deshalb bis Ende 2017 nur noch mit begrenzten Kurspotenzialen an den Aktienmärkten.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

11.12.2017 Deutsche Lufthansa (Verkehrszahlen für Nov)                                                                                                   
12.12.2017 3M (Ausblick 2018), Glencore (Investorenkonferenz), Schneider Electric (Investorentag), Unicredit (Kapitalmarkttag)
13.12.2017 Sanofi (Analystenkonferenz)
14.12.2017 ./.
15.12.2017 Siemens (Innovationstag 2017)
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 11.12.2017 - 15.12.2017

Veränderungen zur Vorwoche

  08.12.2017 01.12.2017 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,33 - 0,33 +/- 0
Umlaufrendite 0,15 0,18 - 3
10-Jahreszins (Deutschland) 0,31 0,30 + 1

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): 0,25% - 0,40%

Aktuelle Situation:

  • Im Vorfeld der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch dieser Woche scheint die Anhebung der Leitzinsen durch die Fedum 0,25% unter den Analysten bereits eine beschlossene Sache zu sein und ist am Anleihemarkt bereits eingepreist. Mit densehr guten Arbeitsmarktdaten, die zuletzt mit einem Beschäftigungsaufbau von 228.000 Stellen und einer Arbeitslosenquotevon 4,1 % überzeugten, lässt sich der Zinsschritt ausreichend begründen. Zudem sollte sich die US-Wirtschaft auch ohnezusätzliche geldpolitische Unterstützung ihren soliden Wachstumsmarkt beibehalten können. Lediglich die Inflationsentwicklungim Zusammenhang mit den nur schwach steigenden durchschnittlichen Stundenlöhnen bereitet der NotenbankchefinJanet Yellen noch Sorgen. Ein Ausbleiben einer Zinserhöhung würde demnach den US-Rentenmarkt überraschen undfallende Renditen verursachen.
  • In der letzten EZB-Ratssitzung diesen Jahres am Donnerstag ist mit keinen Veränderungen hinsichtlich des Anleihenkaufprogrammsoder der Geldmarktzinsen zu rechnen. Von Interesse wird jedoch die Bekanntgabe der makroökonomischenPrognosen der EZB-Volkswirte sein. Analog der Vorgaben vieler Analysten ist mit einer Anhebung der Schätzungen für dasWirtschaftswachstum in der Eurozone auszugehen. Im Fokus der Notenbanker wird allerdings der Blick der Ökonomen aufdie Inflationsrate sein, die die wichtigste Kennzahl für die Geldpolitik der EZB darstellt. Mit einem starken Ansteigen derTeuerungsrate in Richtung der Zielmarke von knapp 2 % ist aktuell nicht zu rechnen.
  • Wir bleiben bei unserer Meinung, dass sich der Seitwärtstrend am Euro-Rentenmarkt fortsetzen wird.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

11.12.2017 ./.
12.12.2017

DE/EU: ZEW-Konjunkturindex (Dez); US: Erzeugerpreise (Nov)

13.12.2017 DE: Verbraucherpreise (Nov); EU: Industrieproduktion (Okt), Erwerbstätige (Q3); US: Verbraucherpreise (Nov), Fed Zinsentscheid
14.12.2017 DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Dez); EU: EZB Zinsentscheid, EU-Gipfel beschäftigt sich mit dem "Brexit"; US: Einfuhrpreise (Nov), Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Einzelhandelsumsatz (Nov), Markit Flash-PMI verarb. Gew. (Dez), Lagerbestände (Okt)
15.12.2017 EU: Handelsbilanzsaldo (Okt), US: Empire State Produktionsindikator (Dez), Industrieproduktion (Nov), Kapazitätsauslastung (Nov)
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