Mensch stehend vor einer Baumaschine

Recycling im Tiefbau: Wie die Wilhelm Triesch GmbH von
der Wiederverwertung von Straßenmaterial profitiert

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Naturstein ist im Straßen- und Tiefbau der wichtigste Baustoff – Schotter, Splitt und Kies aus Steinbrüchen stecken in der Fahrbahn, im Gehweg, im Fundament. Doch dieser scheinbar alltägliche Rohstoff wird, wie viele andere, immer knapper und teurer. Dennis Triesch, Geschäftsführer der Baufirma Wilhelm Triesch aus Waldbrunn im Westerwald erklärt, dass immer weniger Steinbrüche genehmigt werden und die Genehmigungsverfahren oft länger dauern: “Deshalb sind wir dazu gekommen, dass wir vor Ort selbst recyclen.” Die Firma hat eine eigene Brecheranlage mit einer qualifizierten Aufbereitung kombiniert, die es ermöglicht, Steine in unterschiedlichen Körnungen zu produzieren. So können die bauphysikalischen Eigenschaften, die im Straßnebau benötigt werden, auch mit wiederverwendetem Material erreicht werden. 

So einfach wie es klingt, war der Weg zum erfolgreichen Einsatz des wiederverwendeten “Bauschutts” allerdings nicht: Erst mussten viele Erfahrungen im Prozess gesammelt werden, die Ausgangssstoffe sortiert und sauber gehalten werden. Die größte Herausforderung war jedoch die Genehmigungsseite. Die Firma musste spezialisierte Fachanwälte und Experten einbinden, um auch im Tiefbau Elemente einer Kreislaufwirtschaft etablieren zu können. Doch der Aufwand lohnt sich. Wie viele andere Beispiele aus unserem Mittelstand zeigt sich auch hier: Am Ende lassen sich mehrere Vorteile miteinander verbinden. Die Baufirma Triesch trägt zu einem schonenderen Umgang mit natürlichen Ressourcen bei und kann gleichzeitig etwas gegen den steigenden Kostendruck im Straßenbau tun, denn die Wiederverwendung macht an vielen Stellen auch betriebswirtschaftlich Sinn. 

Im Videointerview erfahren Sie, wie die Firma den zuweilen beschwerlichen Weg zu mehr Kreislaufwirtschaft im Tiefbau meistert und wie die Firma von der neuen Lösung profitiert. 

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