Ein Mensch sitzt in einer Lagerhalle mit Gemüsekisten

NOVUM: Regionalität als Geschäftsmodell und als Haltung

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Wie passt eine Bio-Gemüsekiste mit Digitalisierung zusammen? Für Mohamed El Ouariachi ganz selbstverständlich. Der Informatiker hat den NOVUM Lieferservice bereits vor knapp 30 Jahren bei seiner digitalen Weiterentwicklung unterstützt. Denn das Geschäftsmodell, regionalen Bio-Erzeugern einen direkten Vertriebsweg jenseits von Hofläden zu bieten, brauchte schon damals – als das Internet noch neu war – digitale Bestellmöglichkeiten. 2008 stieg El Ouariachi als Geschäftsführer ein.

Für ihn geht es dabei um mehr als frisches und leckeres Obst und Gemüse. Regionale Landwirtschaft schaffe Nähe zu Lebensmitteln, ihrer Herkunft und den Menschen hinter der Erzeugung. Deshalb besucht NOVUM auch mit Schulklassen die Erzeuger, um Kindern zu zeigen, woher die Kartoffel „aus der Pommes-Tüte“ kommt, sagt El Ouariachi.

NOVUM beschäftigt knapp 100 Mitarbeitende und beliefert wöchentlich rund 3.000 Kundinnen und Kunden im Umkreis von etwa 70 Kilometern rund um Bischofsheim. Zum Unternehmen gehören neben dem Lieferservice auch Logistik, Kommissionierung, Verwaltung sowie zwei Bio-Läden in Mainz und Wiesbaden.

Das Geschäftsmodell basiert auf langfristigen Partnerschaften und engem Austausch. Gleichzeitig bleibt das Geschäft anspruchsvoll: Regionale Produkte sind häufig teurer als importierte Ware, auch wenn El Ouariachi beobachtet, dass Bio- und konventionelle Produktion sich gar nicht mehr so viel geben. Damit regionale Erzeuger überleben können, sei letztlich das Bewusstsein der Menschen für den Wert regionaler Landwirtschaft und eine Wertschätzung der Produkte nötig.

Wie NOVUM versucht, ein nachhaltiges Geschäft mit regionaler Verantwortung zu betreiben, zeigt das vollständige Videointerview mit Mohamed El Ouariachi.

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