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Deka Konjunktur-Kommentar

Der Konjunkturkommentar von Dr. Ulrich Kater*

Nach zwei unerwartet schwachen Monaten hat das ifo Geschäftsklima im November endlich einen größeren Sprung nach vorne getan. Es stieg um fast zwei Punkte auf einen Stand von 109,3 Punkten an.
Erfreulich ist die Breite der Aufwärtsbewegung: Die Unternehmen sehen nicht nur eine Verbesserung der Geschäftslage, sie erwarten für die kommenden Monate sogar noch eine beträchtliche Verbesserung. Der Zeiger der ifo-Uhr deutet damit auf einen sich verstärkenden Aufschwung hin.

Exporterwartungen weiterhin positiv
In allen Branchen ging es bergauf, am stärksten in der exportabhängigen Industrie. Diese erhofft sich angesichts steigender globaler Frühindikatoren und angesichts des Abklingens der europäischen Schuldenkrise verstärkte Exportgeschäfte. Entsprechend haben sich die Exporterwartungen erneut verbessert, die schon im Vormonat einen Jahreshöchststand erklommen hatten und nun auf einem Wert liegen dürften, der zuletzt 2011 erreicht wurde.
Entsprechend haben sich auch die Geschäftserwartungen der gewerblichen Wirtschaft spürbar verbessert. Dieser Zukunftsoptimismus ist der entscheidende Auslöser für mehr Investitionen, denn nur wer fest daran glaubt, die Investitionsausgaben von heute mit den Erlösen von morgen decken zu können, investiert. Zinsen und Kreditverfügbarkeit sind keine Hemmnisse, im Gegenteil! Damit stehen die Zeichen gut, dass sich der Aufschwung in Deutschland, in der nahen Zukunft nicht nur fortsetzt, sondern auch verstärkt.

Aufschwung kann breite Basis bekommen
Der Anstieg der Lagebeurteilung auf 112,2 Punkte war überfällig, weitere Anstiege müssen noch folgen. Denn die Erwartungen sind schon deutlich weiter vorangeschritten und liegen nur noch 4,5 Indexpunkte unter ihrem letzten Höchststand, während der entsprechende Abstand der Lagebeurteilung noch 11 Punkte beträgt.Das Konjunkturbild für Deutschland sieht gut aus: Die Binnennachfrage trieb im dritten Quartal das Wachstum maßgeblich an, und daran wird sich auch in der Zukunft nichts ändern. Die im Herbst schwachen Exporte dürften dagegen wieder Fahrt aufnehmen und den Aufschwung auf eine breite Basis stellen.

* Der Autor, Dr. Ulrich Kater, ist Chefvolkswirt der DekaBank

 

 

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