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Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 18.05.2020

Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 18.05.2020

Konjunktur

Europa

  • Jüngste Lockerungen der Corona-Beschränkungen lassen auf eine Normalisierung hoffen.
  • Das BIP der Eurozone wird laut EU-Kommission in diesem Jahr um 7,7% schrumpfen.
  • Die Industrieproduktion, die Aufträge sowie der Einzelhandel sind im März eingebrochen.
  • Die immensen finanziellen Regierungsprogramme lassen auf eine zügige Erholung hoffen.               

USA

  • Der Arbeitsmarkt kommt stark unter Druck.
  • Die Arbeitslosenquote ist auf ca. 15% gestiegen.
  • Die schwache Konsumneigung wird mit dem Einbruch der Einzelhandelsumsätze deutlich.
  • Der durch den US-Präsidenten neu entfachte Handelsstreit mit China belastet die Stimmung.
  • Der stark gefallene Ölpreis bringt die US-Schieferölförderer massiv unter Druck.

Notenbankpolitik (Zinsentwicklung)

EZB

  • Die neuen langfristigen Refinanzierungsgeschäfte sollen die Liquidität von Banken sichern.
  • Die EZB befürchtet im zweiten Quartal einen starken Konjunkturabschwung im Euroraum.
  • Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird laut EZB die Anleihenkäufe nicht behindern.
  • In Erwartung einer Rezession stellt die EZB weitere Konjunkturhilfen in Aussicht.
  • Die niedrige Inflationsrate von 0,4% spricht für eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik.


Fed

  • Zur Stützung der Wirtschaft soll die volle Bandbreite der Geldpolitik genutzt werden.
  • Die Fed hat die Leitzinsen nicht verändert. Sie steht Negativzinsen ablehnend gegenüber.
  • Die Inflationsrate ist im April mit 0,3% deutlich unter die Zielmarke der Fed (ca. 2%) gefallen.
  • Die Fed rechnet für das Frühjahr mit einem "beispiellosen" Einbruch der US-Konjunktur.


Anlageklassen    

Renten

  • Die deutlich ansteigenden Schulden zur Finanzierung der Krise sind sehr kritisch zu sehen.
  •  Die starke Ausweitung der EZB-Anleihenkäufe deckt den hohen Kapitalbedarf des Marktes.
  •  Anleihen aus dem High-Yield-Segment bleiben wegen erhöhter Ausfallrisiken unter Druck.
  • Zur Finanzierbarkeit der hohen Verschuldung halten die Notenbanken die Zinsen niedrig.

Fazit: Die Staaten und Firmen refinanzieren sich aktuell verstärkt durch die Emission von Anleihen. Durch die hohen EZB-Käufe bonitätsstarker Bonds bleiben die Renditen niedrig.              


Aktien

  • Die Furcht vor einer zweiten Corona-Ansteckungswelle lässt Anleger zurückhaltend agieren.
  • Die negativen Meldungen zu Wirtschaft und Unternehmen belasten die Marktstimmung.
  • Die Prognosen der Unternehmensgewinne für 2020 und 2021 wurden kräftig reduziert.
  • Die Aktienbewertungen sind aufgrund gesenkter Gewinnprognosen sehr teuer geworden.
  • Angesichts fehlender Anlagealternativen halten sich die Aktienmärkte noch relativ stabil.

Fazit: Die veröffentlichten wirtschaftlichen Daten aus dem März verdeutlichen bereits die massiven konjunkturellen Folgen der Corona-Krise, die in Q2 ihren Höhepunkt erreichen sollte. Wir rechnen mit Kurskorrekturen und einer längeren Erholungsphase an der Börse.

Rohstoffe

  • Die globale Rezession hat zu deutlichen Preisrückgängen bei Industriemetallen geführt.
  • Der Nachfrageeinbruch für Rohöl aufgrund der Coronakrise verstärkte den Ölpreisverfall.
  • Der Goldpreis ist in seiner Funktion als "sicherer Hafen" für Investoren deutlich gestiegen.

Fazit: Die Preise für Energie und industriell genutzte Rohstoffe werden sich erst wieder mit einer Erholung der Weltwirtschaft und dem Überwinden der Coronakrise verteuern.

Immobilien  

  • Geringe Finanzierungskosten unterstützen die Immobilienpreise.
  • Mögliche staatliche Deckelung der Mietpreise verunsichert Investoren.
  • Ertragseinbrüche im Einzelhandel, Hotel- und Gastronomiegewerbe erhöhen die Mietausfälle.        

Fazit: Insgesamt sollte die Lage an den Immobilienmärkten relativ stabil bleiben.


Disclaimer
Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig hallten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffene Angaben dienen der Information.

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