Anmelden
DE
KontaktbereichKontaktbereichKontaktbereich
Service-Telefon
0611 364-0
Online-Banking-Support
0611 364-85 151
BLZ51050015
BICNASSDE55XXX

Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 20.07.2020

Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 20.07.2020

Konjunktur

Europa

  • Die Einschätzung der Firmen zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung hat sich verbessert.
  • Die Wirtschaftsdaten (Aufträge, Produktion) zeigen, dass die Talsohle durchschritten ist.
  • Ein Corona-Hilfsprogramm der EU-Kommission von geplant 750 Mrd. € wird diskutiert.
  • Die EU-Kommission senkt die BIP-Prognosen für die Eurozone: 2020 = -8,7 % / 2021 = 5,8 %.
  • Nach festgefahrenen Verhandlungen der EU mit den Briten droht ein ungeregelter Brexit.

USA

  • Im Zuge der Lockerungen der Coronabeschränkungen hatte sich die Geschäftsaktivität belebt.
  • Jedoch drohen in einigen US-Staaten erneute Lockdowns wegen vermehrter Coronainfektionen.
  • Eine rückläufige Arbeitslosenquote verbreitete zuletzt Optimismus bzgl. der Konsumentwicklung.
  • Das US-Sanktionsgesetz gegen China verschärft die Beziehungskrise der beiden Länder.

Notenbankpolitik (Zinsentwicklung)

EZB

  • Günstige langfristige Refinanzierungsgeschäfte sollen die Liquidität der Banken sichern.
  • Die EZB beobachtet vorerst den Konjunkturverlauf und beschließt keine neuen Maßnahmen.
  • Das Anleihenkaufprogramm führt zu niedrigen Renditen bei Staats- und Firmenanleihen.
  • Falls die Coronakrise es erfordert, ist die EZB bereit das Anleihenkaufprogramm zu verlängern.
  • Die EZB rechnet auch zukünftig mit einer niedrigen Inflationsrate.


Fed

  • Zur Stützung der Wirtschaft soll die volle Bandbreite der Geldpolitik genutzt werden.
  • Angesichts der Rezession beabsichtigt die Fed die Leitzinsen auf Jahre nahe 0 % zu belassen.
  • Die Bedingungen des Kreditprogramms wurden für kleinere und mittlere Firmen gelockert.
  • Das bestehende Anleihenkaufprogramm soll um US-Firmenanleihen erweitert werden.


Anlageklassen    

Renten

  • Die deutlich ansteigenden Schulden zur Finanzierung der Krise sind sehr kritisch zu sehen.
  • Die starke Ausweitung der EZB-Anleihenkäufe deckt den hohen Kapitalbedarf des Marktes.
  • Die EZB-Politik veranlasste Firmen im 1. HJ ein Rekordvolumen an Euro-Anleihen zu emittieren.
  • Zur Finanzierbarkeit der hohen Verschuldung halten die Notenbanken die Zinsen niedrig.

Fazit: Das hohe Liquiditätsangebot der Staaten und Notenbanken verhindert trotz der wachsenden Verschuldung steigende Renditen. Wir rechen mit anhaltenden Niedrigzinsen.  


Aktien

  • Die Furcht vor einer zweiten Corona-Ansteckungswelle lässt Anleger zurückhaltend agieren.
  • Meldungen zur Wirtschaftslage und die Prognosen zu Unternehmensgewinnen bleiben schwach.
  • Aktien werden durch hohe Liquiditätsbereitstellung der Staaten und Notenbanken gestützt.
  • Die Aktienbewertungen sind aufgrund gesenkter Gewinnprognosen sehr teuer geworden.
  • Angesichts fehlender Anlagealternativen halten sich die Aktienmärkte noch relativ stabil.

Fazit: Die Aktienbewertungen sind im historischen Vergleich sehr teuer. Die extrem hohe Liquidität im Markt sowie fehlende Anlagealternativen wirken allerdings kurstreibend. Kurzfristig bleibt jedoch das Korrekturrisiko im Falle einer zweiten Corona-Infektionswelle.

Rohstoffe

  • Der gestiegenen Nachfrage nach Industriemetallen steht eine reduzierte Förderung gegenüber.
  • Die Förderkürzungen der OPEC verhalfen dem Ölpreis wieder über 40 USD pro Barrel.
  • Der Goldpreis ist in seiner Funktion als "sicherer Hafen" für Investoren deutlich gestiegen.

Fazit: Die deutlich gestiegene Nachfrage nach Rohstoffen aus China gepaart mit Förder- problemen aufgrund der Corona-Pandemie lässt die Preise derzeit kräftig steigen.

Immobilien  

  • Geringe Finanzierungskosten und fehlende Anlagealternativen stützen den Immobilienmarkt.
  • Positive Homeoffice-Erfahrungen könnten die Nachfrage nach Büroflächen senken.
  • Ertragseinbrüche im Einzelhandel, Hotel- und Gastronomiegewerbe führen zu Mietausfällen.

Fazit: Insgesamt sollte die Lage an den Immobilienmärkten relativ stabil bleiben.


Disclaimer
Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig hallten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffene Angaben dienen der Information.

 Cookie Branding
Schließen

Wir, als Ihre Sparkasse, verwenden Cookies, um Ihnen die Funktionen auf unserer Website optimal zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus verwenden wir Cookies, die lediglich zu Statistikzwecken, zur Reichweitenmessung oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Detaillierte Informationen über Art, Herkunft und Zweck dieser Cookies finden Sie in unserer Erklärung zum Datenschutz. Durch Klick auf „Einstellungen anpassen“ können Sie bestimmen, welche Cookies wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung verwenden dürfen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, dem Einsatz von Cookies, die nicht Ihrer Einwilligung bedürfen, zu widersprechen. Durch Klick auf “Zustimmen“ willigen Sie der Verwendung aller auf dieser Website einsetzbaren Cookies ein. Ihre Einwilligung ist freiwillig. Sie können diese jederzeit in "Erklärung zum Datenschutz" widerrufen oder dort Ihre Cookie-Einstellungen ändern.

i