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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt  18.11.2019 - 22.11.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  15.11.2019 08.11.2019 Differenz in %
DAX-Index 13.241,75 13.228,56 + 0,10
Stoxx Europe 50 3.337,19 3.337,29 + 0,00
S&P 500 3.120,46 3.093,08 + 0,89

Erwartete Entwicklung DAX: 13.000 - 13.600 Punkte

 

Aktuelle Situation:

  • Die Aktienmärkte konnten ihr hohes Niveau halten und teilweise sogar ausbauen. Im Fokus der Investoren steht die angestrebte Teileinigung im Zollstreit der Regierung in Peking mit den Vereinigten Staaten. Gute Quartalsergebnisse der Unternehmen trugen zur Unterstützung der Aktienkurse bei.
  • Zum Sachstand der Handelsgespräche zwischen den USA und China wurden im Verlauf der vergangenen Woche sehr widersprüchliche Meldungen veröffentlicht. Nachdem es anfangs hieß, dass die Verhandlungen ins Stocken geraten sind, setzte sich zum Wochenende wieder Optimismus hinsichtlich einer bevorstehenden Einigung durch. Der US-Aktienmarkt markierte vor diesem Hintergrund neue Höchststände. Allerdings hat sich damit ein gewisses Enttäuschungspotenzial aufgebaut.
  • Analysten und institutionelle Investoren bewerteten die deutschen Konjunkturaussichten für die nächsten sechs Monate deutlich besser als noch im Vormonat. Der entsprechende ZEW-Index legte kräftig zu, um 20,7 Zähler auf minus 2,1. Erwartet wurde lediglich ein Anstieg auf minus 13 Punkte. Auch die aktuelle Konjunkturlage wurde leicht positiver gesehen. Der Optimismus resultiert aus der Hoffnung auf eine Verbesserung des internationalen wirtschaftspolitischen Umfeldes aufgrund der jüngsten Nachrichten zum Handelsstreit zwischen den USA und China sowie dem vorerst vermiedenen harten Brexit. Zudem ist die Erhebung von Zöllen auf Autoimporte aus der EU in die Vereinigten Staaten weniger wahrscheinlich geworden. Die Stimmungsaufhellung spiegelt sich an der zuletzt guten Entwicklung der Aktienmärkte wider.
  • Das deutsche Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal wuchs entgegen den Erwartungen um 0,1 %. Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem Schrumpfen der heimischen Wirtschaft gerechnet. Wirtschaftsminister Peter Altmaier war nicht zufrieden mit den schwachen Wachstumszahlen. Während die Industrie das derzeitige Sorgenkind unserer Wirtschaft ist, kamen positive Impulse vor allem von den gestiegenen privaten Konsumausgaben und den öffentlichen Investitionen.
  • Der weitere Verlauf der Aktienmärkte hängt stark davon ab, ob es tatsächlich zu einer Vereinbarung im Handelsstreit zwischen US-Präsident Trump und der chinesischen Regierung kommt. Damit könnte nicht nur eine Ausweitung der Zölle vermieden werden, sondern sogar ein stufenweiser Abbau beschlossen werden.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

18.11.2019 ./.
19.11.2019 Home Depot (Q3), Deutsche Post (Q3), Enel (Q3), Infineon (Jahresergebnis), Linde (Q3), Vodafone (Q2), Wirecard (Innovation Day)                    

20.11.2019

Cisco Systems (Q1), Oracle (HV), Total (ao. HV)
21.11.2019 Thyssenkrupp (Jahresergebnis)
22.11.2019 ./.                
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt  18.11.2019 - 22.11.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  15.11.2019 08.11.2019 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,40 - 0,40 +/- 0
Umlaufrendite - 0,35 - 0,28 - 7
10-Jahreszins (Deutschland) - 0,33 - 0,26 - 7

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,40% - 0,00%

 

Aktuelle Situation:

  • Die Jahresveränderungsrate der US-Verbraucherpreise stieg im Oktober um 0,1 % auf 1,8 %. Die Jahresteuerung der Kernrate, ohne Berücksichtigung der Energie- und Nahrungsmittelpreise, sank von 2,4 % auf 2,3 %. Somit bewegt sich die Inflationsentwicklung im Bereich der von der Fed anvisierten Zielmarke von ca. 2 %. Nach den letzten Äußerungen von Notenbankchef Jerome Powell eine abwartende Haltung einzunehmen sind weitere Leitzinssenkungen vorerst eher unwahrscheinlich.
  • Die EZB hat laut ihrem Vize-Präsidenten Luis de Guindos ihr Pulver auch nach der jüngsten geldpolitischen Lockerung noch nicht verschossen. "Wir haben ganz sicher noch nicht unsere Grenzen erreicht", sagte der Stellvertreter von Notenbank-Chefin Christine Lagarde. Er betonte die Notenbank werde weiter handeln, falls eine mangelnde Wachstums- und Inflationsentwicklung das nötig machen sollte. Nachdem die EZB im September ein in den eigenen Reihen umstrittenes umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen hatte, werde die Notenbank nun künftig die möglichen schädlichen Folgen ihrer Nullzinspolitik noch stärker im Auge behalten, unterstrich de Guindos. Kritiker warnen seit längerem, dass durch die lange Zeit der offenen Geldschleusen die Risiken für die Finanzstabilität zunehmen und die Gefahr von Blasen an den Börsen steigt. Der EZB-Vizepräsident sieht derzeit das größte Risiko darin, "dass das Wachstum über Jahre sehr niedrig und weit unterhalb der Potenzialrate bleibt". Zugleich erwartet der Spanier jedoch, dass  sich die Konjunktur langsam wieder fängt. Er rechnet im dritten und vierten Quartal mit einer Stabilisierung des Wirtschaftswachstums der Eurozone.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

18.11.2019 US: NAHB Wohnungsmarktindex (Nov)
19.11.2019 EU: Leistungsbilanzsaldo (Sep); US: Baubeginne (Okt), Baugenehmigungen (Okt)
20.11.2019 DE: Erzeugerpreise (Okt); US: Fed Minutes vom 29./30.Okt.19
21.11.2019 EU: Zusammenfassung der EZB-Ratssitzung vom 24.10.19; US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Philly-Fed-Index (Nov), Index of Leading Indicators (Okt), Verkauf bestehender Häuser (Okt)
22.11.2019 DE:BIP (Q3); DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Nov); US: Markit Flash-PMI verarb. Gew. (Nov), Konsumklima Uni Michigan (Nov)
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