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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt 12.08.2019 - 16.08.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  09.08.2019 02.08.2019 Differenz in %
DAX-Index 11.693,80 11.872,44 - 1,50
Stoxx Europe 50 3.060,56 3.112,80 - 1,68
S&P 500 2.918,65 2.932,05 - 0,46

Erwartete Entwicklung DAX: 11.400 - 12.150 Punkte

Aktuelle Situation:

  • Auf die Androhung des US-Präsidenten Donald Trump bezüglich der Einführung neuer Zölle für chinesische Importwaren reagierte China mit einer Abwertung seiner Währung. Ein US-Dollar kostet inzwischen über sieben Yuan, wodurch chinesische Waren im Ausland günstiger angeboten werden können. Außerdem hat China den Import von US-Agrarprodukten gestoppt. Marktteilnehmer befürchten nun, dass die Ausweitung des Handelsstreits am Devisenmarkt eine Welle von Abwertungen verschiedener Währungen auslösen könne. Damit wären auch die Wettbewerbsfähigkeit der Exporte aus der Eurozone bedroht. Der Dax blieb von dieser neuen Stufe der Eskalation im globalen Handel nicht unberührt und fiel in der vergangenen Woche zwischenzeitlich unter 11.600 Punkte.
  • Der Anstieg der chinesischen Exporte um 3,3 % im Juli überraschte die Analysten positiv. Trotz des sich verschärfenden Handelsstreits mit den USA konnte das Reich der Mitte diese Belastung mit einer Steigerung der Ausfuhren in andere Staaten überkompensieren.
  • In den USA deutet der starke Rückgang des Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor von 55,1 auf 53,7 Punkte auf eine Verlangsamung des US-Konjunkturwachstums hin. Die Stimmung in den US-Unternehmen trübte sich zuletzt aufgrund des nachlassenden Neugeschäfts ein.
  • In Deutschland stiegen die Auftragseingänge im Juni mit 2,5 % im Vergleich zum Vormonat deutlich stärker als von Analysten erwartet. Verantwortlich für die gute Entwicklung waren insbesondere Bestellungen aus Ländern außerhalb des Euroraumes sowie Großaufträge. Nimmt man jedoch die von sehr hohen Schwankungen geprägten Großaufträge heraus, dann sank das Ordervolumen sogar um 0,4 %. Somit kehrt sich das ermutigende Ergebnis leider auf den zweiten Blick ins Negative.
  • Die deutsche Industrie drosselte ihre Produktion im Juni überraschend deutlich um 1,5 % gegenüber dem Vormonat. Der globale Handelsstreit und die politischen Unsicherheiten wirken sich nachteilig auf die stark exportabhängigen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes aus. Volkswirte rechnen bereits mit einem Schrumpfen des Bruttoinlandsproduktes im zweiten und dritten Quartal.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

12.08.2019 ./.                                
13.08.2019 Henkel (Q2)  

14.08.2019

Cisco Systems (Q4), RWE (Q2)
15.08.2019 Walmart (Q2)
16.08.2019 ./.                                                                                                                                                                                                     
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt 12.08.2019 - 16.08.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  09.08.2019 02.08.2019 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,40 - 0,38 - 2
Umlaufrendite - 0,60 - 0,51 - 9
10-Jahreszins (Deutschland) - 0,58 - 0,49 - 9

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,60% - 0,00%

Aktuelle Situation:

  • Im eskalierenden Handelsstreit zwischen den USA und der Regierung in Peking ist eine Einigung der Kontrahenten auf absehbare Zeit immer unwahrscheinlicher. Die zunehmenden globalen Handelsbarrieren belasten immer stärker die Konjunkturdynamik der führenden Wirtschaftsnationen. Die erhöhten Risiken an den Aktienmärkten treiben Investoren nun verstärkt in bonitätsstarke Staatsanleihen. Die hohe Nachfrage drückte die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries unter 1,6 % und damit auf den tiefsten Stand seit Oktober 2016. Bei den zehnjährigen Bundesanleihen akzeptieren Anleger inzwischen schon eine Rendite von annährend minus 0,6 %. Mit der EZB-Zinssitzung im September erwarten die Marktteilnehmer, dass die Notenbank den Druck auf das Zinsniveau noch weiter verstärkt. Die Wiederaufnahme des Anleihenkaufprogramms wird sich insbesondere im Bereich längerer Laufzeiten auswirken. Einen Vorgeschmack, wo die Reise noch hingehen könnte, geben die zehnjährigen schweizer Staatsanleihen, deren Renditen inzwischen unter minus 0,9 % gefallen sind und damit die Marke von minus 1 % anvisieren.
  • Das unsichere Marktumfeld sowie die jüngsten Ankündigungen und Maßnahmen der führenden Notenbanken verstärken die Aussicht auf eine länger anhaltende Periode niedriger Renditen an den Rentenmärkten. Das Erzielen einer positiven Realverzinsung (nach Abzug der Inflationsrate) ist nur noch unter Inkaufnahme höherer Risiken zu erreichen.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

12.08.2019 ./.
13.08.2019 DE: BIP (Q2); EU: Erwerbstätige (Q2), Industrieproduktion (Jun); US: Einfuhrpreise (Jul)
14.08.2019 DE: Nettoproduktion (Jun); US: Konsumentenkredite (Jun)
15.08.2019 US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Einzelhandelsumsatz (Jul), Empire State Produktionsindikator (Aug), Philly-Fed-Index (Aug), Lohnstückkosten (Q2), Produktivität ex Agrar (Q2), Industrieproduktion (Jul), Kapazitätsauslastung (Jul), Lagerbestände (Jun), NAHB Wohnungsmarktindex (Aug)
16.08.2019 EU: 00Handelsbilanzsaldo (Jun); US: Erzeugerpreise (Jul), Baubeginne (Jul), Baugenehmigungen (Jul), Konsumklima Uni Michigan (Aug)
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