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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt  24.02.2020 - 28.02.2020

Veränderungen zur Vorwoche

  21.02.2020 14.02.2020 Differenz in %
DAX-Index 13.579,33 13.744,21 - 1,20
Stoxx Europe 50 3.490,53 3.506,27 - 0,45
S&P 500 3.337,75 3.380,61 - 1,25

Erwartete Entwicklung DAX: 12.600 - 13.600 Punkte

 

Aktuelle Situation:

  • Die Furcht vor einem Dämpfer für die Weltwirtschaft durch die Coronavirus-Epidemie lässt Europas Anleger nicht los. Die überraschend positive Stimmung unter den europäischen Einkaufsmanagern sorgte am vergangenen Freitag zumindest für eine Stabilisierung des DAX. Für einen Stimmungsumschwung reichten die Zahlen jedoch nicht aus, denn die Ausbreitung des Erregers in Südkorea, Japan und Italien verringerte die Hoffnungen auf ein baldiges Überwinden der Krise.
  • Während die Regierung in Peking an ihren bisherigen Wachstumszielen festhält, hat die Rating-Agentur Moody`s ihre Prognose für das chinesische BIP-Wachstum 2020 von 5,8 % auf 5,2 % gekürzt. Die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus seien aufgrund der chinesischen Produktionsausfälle sowie Konsumrückgänge der privaten Haushalte erheblich. Der hiermit verbundene Nachfrageausfall sowie die Unterbrechung von Lieferketten dürfte auch die deutsche Konjunktur mittelbar beeinflussen.
  • Der ZEW-Indikator fiel deutlich schwächer als erwartet aus. Die 194 befragten Finanzmarktteilnehmer stuften die Konjunkturlage für Deutschland im Februar schlechter ein als im Vormonat. Der Wert sank von -9,5 auf -15,7 Punkte. Geprägt durch die Sorge vor wirtschaftlichen Negativeffekten des Coronavirus verringerten sich auch die ZEW-Konjunkturerwartungen von 26,7 auf 8,7 Zähler. Die pessimistischeren Einschätzungen gingen insbesondere von exportorientierten Branchen aus. Zudem drückte die Veröffentlichung schwacher Zahlen zum deutschen Wirtschaftswachstum auf die Stimmung der Analysten.
  • Die Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung unter 2000 Verbrauchern deutet auf eine aufkommende Verunsicherung unter den Verbrauchern hin. Der Grund hierfür sollte die Ausbreitung des Coronavirus sein. Der entsprechende GfK-Konsumklimaindex für März fiel um 0,1 auf 9,8 Punkte. Ein durch das Virus ausgelöster Produktionsrückgang bei Unternehmen in China könnte sich auch auf deutsche Firmen auswirken und in der Folge zu Kurzarbeit oder sogar Entlassungen führen. Im Zuge der konjunkturellen Abkühlung erhielten im November bereits 96.000 Beschäftigte bundesweit Kurzarbeitergeld.
  • Vor dem Hintergrund schwacher Wirtschaftsdaten und der wirtschaftlichen Risiken der Virusausbreitung sehen wir derzeit tendenziell Abwärtsrisiken an den Aktienmärkten.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

24.02.2020 ./.
25.02.2020 Home Depot (Jahresergebnis)

26.02.2020

Danone (Jahresergebnis), Iberdrola (Jahresergebnis), Rio Tinto (Jahresergebnis)
27.02.2020 Anheuser-Busch InBev. (Jahresergebnis), Bayer (Bilanz-PK), British American Tobacco (Jahresergebnis), Carrefour (Jahresergebnis), Engie (Jahresergebnis), Safran (Jahresergebnis), SAP (Geschäftsbericht)
28.02.2020 BASF(Jahresergebnis), Eni (Jahresergebnis), Munich Re (Jahresergebnis), UBS (Geschäftsbericht), Novartis (HV)
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt  24.02.2020 - 28.02.2020

Veränderungen zur Vorwoche

  21.02.2020 14.02.2020 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,41 - 0,41 +/- 0
Umlaufrendite - 0,44 - 0,40 - 4
10-Jahreszins (Deutschland) - 0,43 - 0,40 - 3

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,70% - 0,00%

 

Aktuelle Situation:

  • Wie aus dem nun veröffentlichten Protokoll der ersten Zinssitzung der EZB im neuen Jahr im Januar hervorgeht, hatte das Coronavirus in der Beurteilung der wirtschaftlichen Situation der Eurozone bislang noch keine Rolle gespielt. Die Notenbanker machten damals erste Anzeichen für ein Ende der konjunkturellen Schwächephase im Währungsraum aus. Seinerzeit hatte sich noch nicht abgezeichnet, dass sich das Virus so stark ausbreitet. Damit werden die Analysten mit Spannung die Bewertung der EZB hinsichtlich der neuen Gegebenheiten im Rahmen der kommenden Zinssitzung erwarten.
  • Die US-Notenbank will trotz der Virus-Krise in China vorerst an ihrer Zinspause festhalten. Laut den Protokollen der Sitzung von Ende Januar soll der eingeschlagene geldpolitische Kurs wahrscheinlich "eine Zeitlang" angemessen bleiben. Damit wurde den Spekulationen im Markt auf eine baldige Zinssenkung der Fed eine Absage erteilt. Seit dem Ausbruch der Coronavirus- Epidemie in China rechneten die Marktteilnehmer damit, dass die US-Notenbank Maßnahmen ergreifen wird, um die negativen Auswirkungen des Virus auf die US-Wirtschaft zu mildern. Die Währungshüter betonten jedoch lediglich, die von der Epidemie ausgehende Gefahr genau beobachten zu wollen.
  • Die Nachfrage der Anleger nach Sicherheit bleibt ungebrochen. Die Kursanstiege der zehnjährigen Bundesanleihen drückten deren Rendite unter -0,6 %. Wir rechnen vorerst mit keiner Änderung an den Rentenmärkten.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

24.02.2020 DE: ifo Geschäftsklima (Feb)
25.02.2020 DE/EU: ZEW-Konjunkturindex (Feb); US: Empire State Produktionsindikator (Feb), NAHB Wohnungsmarktindex (Feb)
26.02.2020 EU: Leistungsbilanzsaldo (Dez); US: Baubeginne (Jan), Baugenehmigungen (Jan), Erzeugerpreise (Jan), Erzeugerpreise Kernrate (Jan), Fed Minutes vom 28./29. Januar 2020
27.02.2020 DE: Erzeugerpreise (Jan), GfK Konsumklima (Mrz); EU: Zusammenfassung der EZB-Ratssitzung vom 23.01.20, Verbrauchervertrauen (Feb); US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Philly-Fed-Index (Feb), Index of Leading Indicators (Jan)
28.02.2020 DE/EU: Einkaufsmanagerindex (Feb); EU: Verbraucherpreise (Jan); US: Markit Flash-PMI verarb. Gew. (Feb), Verkauf bestehender Häuser (Jan)
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