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Marktausblick Aktienmarkt

Marktausblick Aktienmarkt  02.12.2019 - 06.12.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  29.11.2019 22.11.2019 Differenz in %
DAX-Index 13.236,38 13.163,88 + 0,55
Stoxx Europe 50 3.344,72 3.322,09 + 0,68
S&P 500 3.140,98 3.110,29 + 0,99

Erwartete Entwicklung DAX: 13.000 - 13.600 Punkte

 

Aktuelle Situation:

  • US-Präsident Donald Trump hat die Gesetze zur Unterstützung von Hongkongs Demokratiebewegung unterzeichnet, was die Handelsgespräche zwischen den USA und China erheblich erschweren dürfte. Trotz der tendenziell positiven Wirtschaftsdaten kam es deshalb nur zu verhaltenen Kursanstiegen an den Aktienmärkten.
  • In den Chefetagen deutscher Unternehmen zeigt sich leichter Optimismus. Gemäß der Umfrage unter ca. 9.000 Managern wurde die aktuelle Geschäftslage sowie die Erwartungen für die kommenden sechs Monate, aufgrund der zuletzt guten wirtschaftspolitischen Meldungen, etwas besser als im Vormonat bewertet. Mehr als eine Stabilisierung des Konjunkturwachstums auf niedrigem Niveau sehen Volkswirte hier jedoch nicht. Die mögliche Teileinigung im US-Handelsstreit mit China ist noch längst nicht unterzeichnet und die angedrohten US-Importzölle auf Automobile aus der EU sind ebenfalls nicht vom Tisch. Zudem befindet sich die deutsche Industrie nach wie vor in der Rezession.
  • In dieses Bild passt die schlechte Stimmung unter deutschen Exporteuren, die sich im November wieder eingetrübt hat. Die sich abschwächende globale Konjunkturentwicklung liefert nur geringe Impulse für die deutsche Exportwirtschaft. Auch hier wirken sich die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten belastend für den internationalen Handel aus.
  • Die gute Stimmung der Verbraucher kommt gerade rechtzeitig zum Vorweihnachtsgeschäft. Mit den gestiegenen Konjunkturund Einkommenserwartungen bleibt die Anschaffungsneigung der Konsumenten auf einem hohen Niveau. Somit darf sich der Einzelhandel auf klingende Kassen freuen. Auf den Konsum kann weiterhin als eine Stütze der Wirtschaft gebaut werden.
  • Die US-Konjunktur ist im Sommer stärker gewachsen als bislang angenommen. Zwischen Juli und September stieg das Bruttoinlandsprodukt mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,1 %. Trotz des von US-Präsident Trump entfachten Zollkonflikts mit China stiegen die Exporte im dritten Quartal um 0,9 %. Der private Konsum legte um 2,9 % zu. Damit präsentiert sich die US-Konjunktur recht robust.
  • Der weitere Verlauf der Gespräche im Zollstreit zwischen den USA und China bleibt das bestimmende Thema an den Börsen. Solange die Risiken eines Scheiterns der Verhandlungen existieren, besteht die Gefahr eine Kurskorrektur.

Unternehmenstermine in dieser Woche:

02.12.2019 General Electric (Investorenkonferenz)
03.12.2019 ./.                

04.12.2019

Siemens (Geschäftsbericht)
05.12.2019 ./.
06.12.2019 ./.             
Marktausblick Rentenmarkt

Marktausblick Rentenmarkt  02.12.2019 - 06.12.2019

Veränderungen zur Vorwoche

  29.11.2019 22.11.2019 Basispunkte
3 Monats Euribor - 0,40 - 0,40 +/- 0
Umlaufrendite - 0,37 - 0,35 - 2
10-Jahreszins (Deutschland) - 0,35 - 0,36 + 1

Erwartete Entwicklung (10-Jahreszins Deutschland): -0,40% - 0,00%

 

Aktuelle Situation:

  • Nach einem zuletzt moderaten Wirtschaftswachstum sind die Konjunkturaussichten für die USA nach Angaben der US-Notenbank allgemein positiv. Die Notenbanker beurteilen die Lage am Arbeitsmarkt aus Sicht der Unternehmen als angespannt. Angesichts der hohen Beschäftigung fällt es den Firmen schwer die benötigten Arbeitskräfte zu finden. Fed-Chef Jerome Powell betonte erneut, dass die Notenbank nach ihren zurückliegenden drei Zinssenkungen die Leitzinsen nun auf einem angemessenen Niveau angekommen sieht. Die Währungshüter wollen nun abwarten um zu beobachten, wie sich die Wirkung der Zinssenkungen auf die Wirtschaft entfaltet. Nach Einschätzung der Fed haben sich nach den erfolgten Zinssenkungen seit Mitte des Jahres bereits erste Erfolge gezeigt.
  • Die Inflation im Euroraum ist im November mit 1,0 % im Vergleich zum Vorjahresmonat stärker gestiegen als in der vorangegangenen Periode. Die von der EZB viel beachtete Kernrate der Inflation, in der die schwankungsreichen Preise für Energie und unverarbeitete Lebensmittel ausgenommen sind, erhöhte sich um 0,3 % auf 1,5 %. Die EZB wird die positive Entwicklung der Teuerungsrate sicherlich als ermutigendes Zeichen interpretieren, da sie sich der definierten Zielmarke von knapp 2 % zumindest annähert.
  • Die leichten Entspannungssignale seitens der Inflation geben dem EZB-Direktorium Zeit sich nach der Amtsübernahme der neuen Chefin Christine Lagarde auf die Debatte über die neue Strategie der Notenbank zu konzentrieren. Wir rechnen somit vorerst nicht mit weiteren geldpolitischen Schritten der EZB.

Wirtschaftsdaten in dieser Woche:

02.12.2019 DE/EU: Einkaufsmanagerindex verarb. Gew. (Nov); US: Bauausgaben (Okt), ISM-Index verarbeitendes Gewerbe (Nov)
03.12.2019 EU: Erzeugerpreise (Okt)
04.12.2019 DE/EU: Einkaufsmanagerindex Dienste (Nov); US: ADP Report Beschäftigte (Nov), ISM-Gesamtindex nicht-verarbeit. Gew. (Nov)
05.12.2019 DE: Auftragseingang Industrie (Okt); EU: BIP (Q3), Einzelhandelsumsatz (Okt),Erwerbstätige (Q3); US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, Handelsbilanzsaldo (Okt), Auftragseingang Industrie (Okt)
06.12.2019 DE: Nettoproduktion (Okt); US: Beschäftigte non farm (Nov); Arbeitslosenquote (Nov), Stundenlöhne (Nov), Konsumklima Uni Michigan (Dez), Konsumentenkredite (Okt)
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