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Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 21.09.2020

Unsere Sicht auf die Märkte und Anlageklassen

Wirtschaftliches und zinspolitisches Umfeld

Stand: 21.09.2020

Konjunktur

Europa

  • Die Dynamik der Konjunkturerholung nimmt deutlich ab.
  • Die Stimmungsindikatoren deuten auf Optimismus in den Unternehmen sowie bei Investoren hin.
  • Nach der neuen Entwicklung der Verhandlungen zwischen Briten und EU droht ein harter Brexit.
  • Mit den steigenden Corona-Infektionszahlen steigt die Wahrscheinlichkeit neuer Lockdowns.
  • EZB-Prognosen für die BIP-Entwicklung im Euroraum: 2020 = -8 % / 2021 = +5 % / 2022 = +3,2 %.

USA

  • Die Erholung des Arbeitsmarktes verlangsamt sich deutlich. Die Arbeitlosenquote bleibt sehr hoch.
  • Die weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen belasten die Wirtschaftsentwicklung noch immer.
  • Neue staatliche Corona-Hilfspakete sind bisher gescheitert. Ein Kompromiss wird angestrebt.
  • Die wirtschaftspolitischen Beziehungen zu China haben sich tendenziell weiter verschlechtert.

Notenbankpolitik (Zinsentwicklung)

EZB

  • Günstige langfristige Refinanzierungsgeschäfte stärken Banken für die erhöhte Kreditnachfrage.
  • Die EZB bewertet die Wirtschaftsentwicklung kritisch und behält sich geldpolitische Schritte vor.
  • Die extrem expansive EZB-Geldpolitik wird durch die jüngsten Inflationsprognosen untermauert.
  • Falls erforderlich, zieht die EZB eine Ausweitung des Anleihenkaufprogrammes in Betracht.
  • Die steigende Verschuldung der Staaten und Firmen bedingt eine Fortführung der Nullzinspolitik.


Fed

  • Zur Stützung der Konjunktur soll die volle Bandbreite der Geldpolitik genutzt werden.
  • Fed-Chef Powell stellt nach dem letzten Arbeitsmarktbericht auf Jahre niedrige Zinsen in Aussicht.
  • Neuausrichtung der geldpolitischen Ziele: maximale Beschäftigung und Ø Inflationsrate von 2 %.
  • Angesichts des schwachen Arbeitsmarktes sieht die Fed keine Zinsanhebung vor Ende 2023.


Anlageklassen    

Renten

  • Investitionen der Staaten u. Notenbanken ersetzen zunehmend private Anlagen in Rentenwerten.
  • Die Emissionen von Bankanleihen sind wegen der günstigen Zinstender deutlich zurückgegangen.
  • Die Risikoaufschläge der Renditen von Firmenbonds reduzierten sich mit der Konjunkturerholung.
  • Die Käufe der EZB von Anleihen mit guter Bonität halten die Renditen in diesem Segment niedrig.

Fazit: Das hohe Liquiditätsangebot der Staaten und Notenbanken verhindert trotz des hohen krisenbedingten Kapitalbedarfs steigende Renditen. Wir rechnen weiterhin mit Niedrigzinsen.


Aktien

  • Die Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff noch in diesem Jahr unterstützt die Aktienkurse.
  • Die die deutlich gestiegenen Risiken eines harten Brexits lassen Investoren zurückhaltend agieren.
  • Die hohe Liquiditätsbereitstellung der Staaten und Notenbanken stärkt die Nachfrageseite.
  • Die Gewinnprognosen der Aktien der Eurozone für 2021 verharren unter dem Niveau von 2019.
  • Die fehlenden Anlagealternativen am Rentenmarkt treiben die Liquidität in die Aktienmärkte.

Fazit: Die im historischen Vergleich hohen Bewertungen der Aktien finden wegen fehlender Anlagealternativen im Rentensegment zunehmend Akzeptanz. Die wirtschaftspolitischen Risiken (Brexit, Handelsstreit China/USA, US-Wahl) begrenzen aktuell noch die Kursanstiege.

Rohstoffe

  • Die stärkere Nachfrage nach Industriemetallen trifft inzwischen auf eine ansteigende Produktion.
  • Mit der sich erholenden Wirtschaft erhöht sich der Öl-Bedarf und reduziert sich das Überangebot.
  • Die Nullzinspolitik der führenden Notenbanken unterstützt den Goldpreis.

Fazit: Die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise hängt stark von der zukünftigen Konjunkturerholung ab. Aufgrund der Marktrisiken sowie niedrigen Zinsen bleibt Gold attraktiv.

Immobilien  

  • Geringe Finanzierungskosten und fehlende Anlagealternativen stützen den Immobilienmarkt.
  • Positive Homeoffice-Erfahrungen wirken sich nachteilig auf die Mietpreise von Büroflächen aus.
  • Ertragseinbrüche im Einzelhandel, Hotel- und Gastronomiegewerbe führen zu Mietausfällen.

Fazit: Insgesamt sollte die Lage an den Immobilienmärkten relativ stabil bleiben.


Disclaimer
Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig hallten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffene Angaben dienen der Information.

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