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Vermögensaufbau und Vorsorge für Kinder

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So legen Sie den Grundstein für die Zukunft Ihres Nachwuchses

Ab wann und wie soll ich für meine Kinder und Enkelkinder Geld anlegen? Am besten möglichst früh! Wie Sie sicher und effektiv einen altersgerechten Vermögensaufbau starten können, erfahren Sie im aktuellen Dossier.

Für Karla und Thomas M. ist ihr erstes Enkelkind Moritz die größte Freude. Das frisch pensionierte Anwaltspaar unternimmt viel mit dem aufgeweckten 9-Jährigen. Wenn es Zeit und Eltern erlauben, nehmen sie den Jungen auch gern mal mit auf Reisen. Es geht ihnen aber nicht nur um das Vergnügen heute. Den Großeltern liegt ebenso die Zukunft ihres Enkels am Herzen. Klar, gesund soll er bleiben. Aber welche Träume und Wünsche wird er haben, wenn er groß ist? Möchte er später im Ausland studieren oder will er sich mit eigenen Ideen hier niederlassen, vielleicht früh ein Eigenheim aufbauen? Wer weiß das schon. Sicher ist für das Großelternpaar: Sie möchten, dass Moritz einen glücklichen, finanziell sorgenfreien Lebensweg gehen kann.

So wie den beiden, geht es vielen Großeltern, Eltern, Tanten, Onkeln oder Paten. Hinzu kommen Sorgen darüber, wie sich die Geldpolitik und Arbeitswelt in den nächsten 20 Jahren verändern wird. Und wie die meisten, stellen sich Karla und Thomas M. die Frage, wie sie für den Nachwuchs Geld am besten anlegen – und das in der aktuellen Niedrigzinsphase.

„Die Sorgen sind durchaus nachvollziehbar. Dennoch ist der Vermögensaufbau für Kinder im Grunde kein Hexenwerk“, so Peter Schimmelbauer, Leiter Private Banking in Wiesbaden. „Denn der Grundsatz einer ausgewogenen Anlagestrategie lässt sich auch auf die Kleinen übertragen. Das heißt, setzten Sie nicht alles auf ein Pferd und berücksichtigen Sie beim Vermögensaufbau Überlegungen zu Liquidität, Sicherheit und Rentabilität. Wie bei Erwachsenen gilt: Die Vermögensstruktur sollte ausgewogen und je nach Lebensplänen adaptierbar sein. Für einen stabilen Vermögensaufbau bei Kindern gilt im Allgemeinen: Fangen Sie früh an, so können Sie die Vorteile des längerfristigen Sparens nutzen und überlegen Sie, ob Sie das Geld auf den Namen des Kindes oder auf den eigenen Namen anlegen möchten“. Dies macht dann Sinn, wenn Sie die Verfügungsgewalt über das Kapital beispielsweise bis zu einem gewissen Lebensereignis oder bis zu einem bestimmten Alter des Kindes noch in Ihren Händen haben möchten. Bei Übertragungen größerer Vermögenswerte sollte immer auch ein Blick auf die schenkungssteuerlichen Freibeträge gerichtet werden. Die monetären Auswirkungen zu solchen Szenarien, kann Ihnen Ihr Private Banking-Berater aufzeigen und bei Bedarf ziehen wir auch Ihren Steuerberater hinzu.

Anlagestrategie für die Jüngsten – ein Überblick
Liquidität: Für Kinder und Jugendliche gibt es Girokonten, die „mitwachsen“. Die Kontoführung ist für Kinder, Schülerinnen und Schüler, Azubis und Studierende bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres kostenlos. Je nach Alter kann das Konto mit digitalen Services erweitert werden, beispielsweise mit Onlinebanking, einer Debitkarte oder später auch mit einer Kreditkarte. Als Liquiditätshalter ist ein Kinder-/Jugendkonto nicht nur für Taschengeld, sondern auch für kleinere Geldgeschenke nützlich.
 
Ansparen, Absicherung und Vorsorge clever kombinieren: Mit speziellen privaten Rentenversicherungsprodukten, die sich flexibel an die Lebensphasen der Heranwachsenden anpassen, lassen sich Kapitalbildung und Absicherung kombinieren. „Achten Sie hierbei darauf, dass die Beitragszahlungen flexibel gestaltet werden können und Zuzahlungen sowie Entnahmen möglich sind. Bei Lebensereignissen, wie Ausbildungsbeginn, Führerschein, Familienplanung oder Hausbau könnte so bei Bedarf Kapital entnommen werden. Erhaltene Gelder, aus einer Erbschaft oder Tantiemen könnten zugezahlt werden. Je nach Ausgestaltung des Vertrages und des Versicherungsanbieters können gewisse Risiken mit abgesichert werden, wie das Risiko einer Berufsunfähigkeit oder einer Pflegesituation“, erklärt Peter Schimmelbauer. Die Versicherungsbeiträge übernehmen zunächst die Geldgeber, also die Großeltern, Tante, Onkel etc.. Das hat den Vorteil, dass die Verfügungsgewalt beim Geldgeber bzw. Beitragszahlenden bleibt. Mit dem 18. Lebensjahr kann dann entschieden werden, ob der Vertrag jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt übertragen werden soll. Die Beiträge werden verzinst und sind während der Laufzeit abgeltungssteuerfrei. Am Ende der Laufzeit wird das angesparte Kapital entweder als lebenslange Rente oder als Einmalbetrag ausgezahlt.

Der Faktor Zeit – so wird es rentabel: Statt eines Sparbuchs, auf dem das Geld in der aktuellen Zinslage dem realen Geldwertverlust ausgesetzt ist und keine positiven Renditen erwirtschaftet, lohnt der Blick nach alternativen Geldanlagen. Schließlich kann das Kapital für Kinder 10, 20 oder 30 Jahre arbeiten, wenn man rechtzeitig mit dem Sparen anfängt. „Oft spielt zwar für Eltern oder Großeltern Sicherheit eine große Rolle, doch lassen sich bei einem längerfristig angelegten Vermögensaufbau Volatilitäten in der Regel gut ausgleichen und am Ende ist Rendite recht ansehnlich,“ erklärt Schimmelbauer. Flexibel und gewinnbringend können beispielsweise Fondssparpläne mit einem breiten Anlagefokus sein, die durch ihre Diversifikation das Verlustrisiko gegenüber einem Einzel-Investment reduzieren können. Abzuwägen sind selbstverständlich die mit einer Wertpapieranlage einhergehenden möglichen Risiken, wie marktbedingte Kursschwankungen oder Ertragseinbußen. Daher sollte das Gesamtvermögen ausgewogen allokiert sein.
Unser Lesetipp: Dossier: „ETFs im Fokus“.

Vermögensaufbau früh starten, später groß ernten
Wie eingangs erwähnt, kommt es beim Vermögensaufbau für den Nachwuchs, ebenso wie bei Erwachsenen, auf „die Mischung“ an. Ein entscheidender Vorteil: Je früher Sie anfangen, je konsequenter Sie dranbleiben, desto größer werden die „Früchte“ sein, die der Nachwuchs später ernten kann.

Setzten Sie bei dem passgenauen und strategischen Aufbau des Vermögens für Ihren Nachwuchs auf die Kompetenz und langjährige Expertise Ihres Private Banking-Beraters, der Sie jederzeit gerne unterstützt.

16.12.2019

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